Erfolgsgeschichten

Berlin wächst, urbane Freiflächen werden immer knapper. Um den grünen Charme Berlins, die Lebensqualität und die Berliner Pflanzen- und Tierwelt auch weiterhin zu erhalten, müssen die verbleibenden Grünflächen ökologisch aufgewertet werden. Wie das geht, dass weniger manchmal mehr ist, und welche Erfolge sich bereits nach kurzer Zeit verbuchen lassen, zeigen wir Ihnen hier.

Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V.

Kooperation für "Mehr Arten im Garten"

Kleingärten sind aus Berlin nicht wegzudenken. Die Lieblingsplätze vieler Großstädter*innen erfüllen auf einer Gesamtfläche von fast 3.000 ha überaus wichtige Funktionen für ganz Berlin. Um die biologische Vielfalt dieser Flächen für die Stadt zu erhöhen, haben die Stiftung Naturschutz Berlin und der Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V. eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Spatenstich für den Artenschutz

Dem Artensterben etwas entgegensetzen – diese Mission brachte heute das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und die Stiftung Naturschutz Berlin (SNB) zusammen. Haupt- und Ehrenamtliche beider Institutionen haben 600 Setzlinge verschiedener Wildpflanzenarten auf den Außenflächen am WZB in die Erde gebracht. Mit der Pflanzaktion setzen beide Institutionen ein Zeichen für mehr biologische Vielfalt im städtischen Raum.

Gewobag

Gemeinsames Projekt Städtisch Grün

Zusammen mit dem landeseigenen Wohnungsunternehmen Gewobag fördern wir in der Paul-Hertz-Siedlung in Charlottenburg-Nord die biologische Vielfalt und die Entwicklung einer Vegetation, die gegen Trockenheit resilient ist.

Die Wohnanlage umfasst ganze 16 Hektar Grünflächen und eignet sich damit bestens als Projektstandort, um mit der Förderung biologischer Vielfalt in die Fläche zu gehen.

Wohnungsgenossenschaft Märkische Scholle

3 Jahre danach: Insekten, Pflanzen und Spatzen sind zurück

Nach nur drei Jahren, in denen die beiden Pilothöfe des Projekts Vielfalt Leben ökologisch umgestaltet wurden, können wir bereits zahlreiche positive Entwicklungen beobachten.

Für endgültige Auswertungen und Beurteilungen ist der jetzige Zeitpunkt entschieden zu früh. Wir vermuten aber, dass sich der Positivtrend auch in den nächsten Jahren fortsetzt, da die ökologische Entwicklung der Flächen gerade erst begonnen hat. 

Wohnungsgenossenschaft Märkische Scholle

Pilotprojekt für biologische Vielfalt vor der Haustür

Die Stiftung Naturschutz und die Wohnungsgenossenschaft Märkische Scholle beweisen, wie sich ein typisches Berliner Wohnumfeld mit einfachen Mitteln in ein Oase für Menschen, Tiere und Pflanzen verwandelt.