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Auf der Kippe

Abfallpädagogisches Projekt für Schulklassen auf einer ehemaligen Mülldeponie

Der Name ist Programm, auch wenn man heute nicht mehr erkennt, dass man auf einer ehemaligen Mülldeponie steht. In der Naturschutzstation Marienfelde dreht sich beim Projekt Auf der Kippe alles um Müllvermeidung, -recycling und -trennung.

In verschiedenen Erlebnisstationen werden Spiele, Informationen und interaktive Elemente angeboten, die sich mit den Fragen Wie lange braucht unser Müll, um sich zu zersetzen? und Wie wirkt sich Verpackungsmüll auf unsere Umwelt aus? beschäftigen. Dazu gibt es beispielsweise einen großen Glaskubus, in dem die Verrottungsvorgänge von Bio-, Rest-, Papier- und Plastikmüll zu sehen sind oder einen Bauwagen, der als Labor dient und über den Bodenkreislauf informiert. Im Ferienprogramm Grüne Schule werden Kinder außerdem zum Junior Ranger ausgebildet. Ziel ist dabei stets, die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zum Nachdenken über Müllvermeidung und Recycling anzuregen. Erleben kann man das alles in Führungen oder Gruppenangeboten. Das Projekt steht für Schulklassen (alle Altersstufen), Kitas und andere Gruppen an vier Tagen unter der Woche zur Verfügung, am Wochenende für alle anderen Besucherinnen und Besucher.

Die Naturschutzstation befindet sich am Fuße des Naturschutzparks Marienfelde und wird vom Verein Naturwacht Berlin betrieben. Auch der Park ist einen Besuch wert: über einen Naturerlebnispark geht es hinauf auf den Alpengipfel und über den Wildtierpfad zum Krötenteich und zu verschiedenen Biotopen. So erlebt man hautnah, was aus Müll und Schutt entstehen kann. Die Stiftung Naturschutz fördert das Projekt mit Mitteln aus dem Förderfonds Trenntstadt Berlin.

Weitere Informationen finden Sie unter www.naturwachtberlin.de.