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Einer für alle,
alle für die
Stadtnatur

Moritz Swars

Stadtnatur-Ranger in Treptow-Köpenick

Was ist für dich Stadtnatur?

Stadtnatur ist für mich vor allem eins: unglaublich bedeutsam. Es ist die Verflechtung naturferner und naturnaher Lebensräume in der Großstadt-Architektur, die gerade in Berlin durch großflächige Schutzgebiete ergänzt wird. Neben den Lebensräumen erfährt die Stadtnatur ihre Lebendigkeit und Schönheit natürlich durch die dort lebende Flora und Fauna sowie den ebenfalls zu Stadtnatur gehörenden Menschen.

Warum ist Treptow-Köpenick für dich besonders spannend?

Durch seine Flächengröße hat der Bezirk enorme Bedeutung und Potenzial zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Im Berliner Urstromtal liegend, hat er eine besondere Prägung und bietet verschiedenste Lebensräume - von Trockenrasen über Moore bis hin zu seltenen Waldgesellschaften. Dies bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und birgt durch seine kulturhistorische Prägung sehr spannende Projekte im Naturschutz.

Warum bist du Stadtnatur-Ranger geworden?

Das Pilotprojekt begeistert mich sowohl aufgrund der Notwendigkeit als auch aufgrund seiner Struktur und Wirkungsmöglichkeit. Der Erhalt von Lebensräumen und die Vermittlung zwischen Natur und Mensch ist die Basis eines nachhaltigen Zusammenlebens. Ich freue mich sehr, eine so wichtige und praxisnahe Arbeit im Naturschutz in einer so besonderen und vielfältigen Stadt wie Berlin auszuüben.

Gibt es einen Ort in der Stadtnatur Berlins, den du besonders magst?

Ich mag die Sandgrube im NSG Jagen 86 sehr gerne. Neben interessanten Flächen wie Trocken- und Magerrasen, zeigt sich hier ein interessanter Lebensraum, der vor allem durch menschliche Nutzung entstanden ist und die Möglichkeiten und Herausforderungen der Stadtnatur in sich trägt. Der Weg zur Sandgrube durch den Wald ist besonders schön und birgt zu jeder Jahreszeit eine unterschiedliche Stimmung.