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Einer für alle,
alle für die
Stadtnatur

Geraldine Döring

Stadtnatur-Rangerin in Neukölln und Tempelhof-Schöneberg

Was ist für dich Stadtnatur?
In der Stadtnatur verbinden sich Relikte der ursprünglichen, naturräumlichen und jene aus historischer Nutzung entstandenen Landschaften, neugeschaffene Oasen und jede noch so kleine Nische mit Wildtieren und -pflanzen. Alles zusammen ergibt ein spannendes Natur-Stadt-Mosaik.

Warum sind Bezirk Tempelhof-Schöneberg und Neukölln für dich besonders spannend?
In diesen Bezirken ist die Vielfalt Berlins sichtbar: Im Süden laden Wälder, Parks und Fließgewässer die Berliner zum Durchatmen ein. Die ausgedehnten Kleingärten und Friedhöfe erhöhen das Erholungs-, Klima- und Artenschutzpotenzial der beiden Bezirke. Selbst in Bereichen mit dichter Bebauung lassen sich immer wieder Orte entdecken, in denen wilde Pflanzen und Tiere ein Refugium gefunden haben.

Warum bist du Stadtnatur-Rangerin geworden?
Als Stadtnatur-Rangerin möchte ich Berlins Naturschätze als Lebensräume für Wildpflanzen und -tiere erhalten und entwickeln. Außerdem möchte ich das Interesse und Verständnis der Berliner*innen für die Stadtnatur vertiefen, damit die Wertschätzung für das Wilde Berlin wächst und gedeiht.

Gibt es einen Ort in der Stadtnatur Berlins, den du besonders magst?
Auf dem St. Jacobi-Friedhof in Neukölln hat das ‚Prinzessinnengärten-Kollektiv‘ einen wunderschönen Ort der Begegnung geschaffen: Unter alten Bäumen und dem Blick vieler Vögel und Eichhörnchen wird hier von Jung und Alt ökologisch geACKERt, gepflanzt und gelacht. Dazu gibt es Kultur, Handwerk und Kulinarisches.