Das Fauna-Team

Susanne BengschSusanne Bengsch
Leiterin Koordinierungsstelle Fauna

 

 

Alice KrachtAlice Kracht
Koordinierungsstelle Fauna

 

 

Mira LangrockMira Langrock
Koordinierungsstelle Fauna

 

 

Diana PetrichDiana Engels
Koordinierungsstelle Fauna

 

 

Frederic SorbeFrederic Sorbe
Koordinierungsstelle Fauna 

 

 

Estrella ZirkEstrella Zirk
Koordinierungsstelle Fauna

 


Tel.: 030 263940 
Fax: 030 2615277
E-Mail: mail(at)stiftung-naturschutz.de

 

  

Amphibien in Berlin

Die Fauna-Flora-Habitat-RichtlinieOpens internal link in current window (FFH-RL), die Roten ListenOpens internal link in current window und das Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) sind Instrumente zum Schutz wildlebender Pflanzen und Tieren, zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Landschaftspflege. Sie enthalten Vorgaben zum Naturschutz und geben Auskunft über gefährdete, verschollene oder bereits ausgestorbene Tier- und Pflanzenarten.

Übersicht der Berliner Amphibienarten und deren Status
                                                                     FFH-Anhang   BNatschG   Rote Liste 2015
Bergmolch (Ichthyosaura alpestris)-b
Kammmolch (Triturus cristatus)II, IVb, s2
Teichmolch (Lissotriton vulgaris)-b*
Rotbauchunke (Bombina bombina)II, IVb, s1
Erdkröte (Bufo bufo)-b*
Kreuzkröte (Epidalea calamita)IVb, s1
Wechselkröte (Bufotes viridis)IVb, s2
Knoblauchkröte (Pelobates fuscus)IVb, s3
Grasfrosch (Rana temporaria)Vb3
Moorfrosch (Rana arvalis)IVb, s3
Kleiner Wasserfrosch (Pelophylax lessonae)     IVb, s0
Seefrosch (Pelophylax ridibundus)Vb3
Teichfrosch (Pelophylax kl. esculentus)Vb, s*


Weitere Informationen auf den Webseiten der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Rote Liste und Gesamtartenliste der Lurche (Amphibia) von BerlinOpens external link in new window, 3. Fassung, Stand Dezember 2015 und auf den Webseiten des Bundesamts für Naturschutz Fauna-Flora-Habitat-RichtlinieOpens external link in new window

Gefahren

In einer wachsenden Stadt hat der Erhalt von biologischer Vielfalt eine große Bedeutung. Wir stellen im Folgenden die größten urbanen und natürlichen Gefahren für Amphibien in Berlin vor.

Klimawandel
Amphibien sind die wohl am meisten vom Klimawandel betroffenen Wirbeltiere. Lebensraumverlust durch langfristige Austrocknung von Gewässern sowie starke Temperaturschwankungen während der Winterruhe stellen elementare Bedrohungen für die heimische Amphibienwelt dar.

Straßenverkehr und -abflüsse
Durch Straßenbau wurden und werden Amphibienlebensräume zerstört und zerschnitten. Während der Wanderzeit im Frühjahr und Herbst fallen viele Amphibien dem Straßenverkehr zum Opfer. Auf dem Weg über den Asphalt sind nicht nur Autos eine Gefahr, sondern auch Gullys und andere Abflüsse, in die Amphibien gelangen und nicht wieder herausfinden können.

Schädigung von natürlichen Habitaten
Natürliche Habitate können auf vielfältige Art und Weise beeinträchtigt sein, beispielsweise durch eine ungünstige Ufergestaltung oder Schadstoffeintrag. Aber auch eine Störung der Gewässer durch Wild,  Menschen oder auch Hunde hat negative Auswirkungen. Durch das Aussetzen von Haustieren (bspw. Goldfische oder Schmuckschildkröten) oder unkontrollierten Fischbesatz in natürliche Gewässer kann das Reproduktionspotenzial dort lebender Amphibien eingeschränkt werden.