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Berliner Spatzenretter

Ich glaub‘, es piept: Kinder und Lehrer*innen werden Spatzenretter*innen

Auch wenn er für viele zu Berlin gehört wie der Fernsehturm zum Alexanderplatz – der Spatz findet in unserer Stadt immer weniger Nistmöglichkeiten. In anderen Großstädten wurde sogar schon ein drastischer Rückgang beobachtet, der Spatz droht aus dem Stadtbild zu verschwinden. Damit der Spatz weiterhin zahlreich in der Hauptstadt anzutreffen ist, gilt es, bei der Bauplanung auch die Bedürfnisse dieses kleinen Untermieters zu beachten. Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen oder dem radikalen Entfernen von Hecken und Fassadenbewuchs gehen den Spatzen oft ihre Nistplätze verloren.

Um die bestehenden Spatzenkolonien und andere Gebäudebrüter der Hauptstadt zu schützen, arbeiten die Berliner Spatzenretter mit Schulen zusammen. Denn auch Schulgebäude sind ein wichtiger Lebensraum für diese Vogelart. Unter anderem entstanden gemeinsam mit über 40 Kindern vier Kurzfilme. Tschippie, der Superspatz erzählt mit der Stimme von Benno Fürmann von den großen und kleinen Sorgen seiner Spatzenfamilie in der Großstadt.

Das Projekt bietet nicht nur die Chance, die bestehenden Spatzenpopulationen an den Schulen zu retten, sondern stellt auch für die Naturbildung und das Umweltbewusstsein der Kinder einen spannenden Unterrichtsgegenstand dar. Denn wo lässt sich Naturschutz besser begreifen und lernen als in der heimischen Tierwelt vor Ort?

Initiiert haben das Projekt die Filmemacherin Antonia Coenen und der Vogelschutzexpertin Claudia Wegworth. Die Stiftung Naturschutz Berlin fördern das Projekt mit Stiftungsmitteln.

Weitere Informationen gibt es im Spatzenretterfilm (unbedingt ansehen!) und unter www.berliner-spatzenretter.de