Aufgaben des Stiftungsrates

Der Stiftungsrat ist das höchste Gremium der Stiftung. Er besteht derzeit aus 17 Mitgliedern. 

Der Stiftungsrat besteht aus der oder dem Vorsitzenden und weiteren Mitgliedern, die für die Dauer der Wahlperiode des Abgeordnetenhauses entsandt werden. Es werden entsandt:

  • Fünf Mitglieder von den nach § 3 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes vom Land Berlin anerkannten Naturschutzvereinigungen,
  • fünf Mitglieder durch die für Naturschutz und Landschaftspflege zuständige Senatsverwaltung, 
  • sowie durch das Abgeordnetenhaus so viele Mitglieder, wie es der Anzahl der im Abgeordnetenhaus vertretenen Fraktionen entspricht.

Der Stiftungsrat beschließt zu Grundzügen und fachlichen Schwerpunkten der Stiftungsarbeit sowie in Angelegenheiten, die für die Stiftung von grundsätzlicher Bedeutung sind. Er berät den Vorstand und überwacht dessen Tätigkeit. Aufgaben des Stiftungsrats sind insbesondere:

  • Festlegung der Grundzüge der Anlage des Stiftungsvermögens,
  • Auswahl des Trägers des Naturschutzpreises des Landes Berlin,
  • Feststellung des Haushaltsplans, 
  • Entscheidung über die Wirtschaftsprüferin oder den Wirtschaftsprüfer, die oder der die Jahresrechnung prüft,
  • Antrag auf Abberufung von Mitgliedern des Vorstands mit einer Mehrheit von drei Vierteln der an der Beschlussfassung mitwirkenden Mitglieder. Der Stiftungsrat beziehungsweise die jeweilige Gruppe soll unverzüglich einen Vorschlag für die Nachfolge unterbreiten.
  • Entlastung des Vorstands.

Der Stiftungsrat ist nicht an Weisungen gebunden.

Speed-Dating – Danny Freymark hospitiert in der SNB

Danny Freymark, Mitglied der CDU-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses und Fraktionssprecher für die Bereiche Stadtentwicklung und Umwelt, meint es ernst, wenn er sagt, dass Politiker ab und zu die Perspektive wechseln sollten. So war er schon mit Müllmännern von Alba unterwegs, hat sich in einem Asylbewerberheim sachkundig gemacht und nun einen Tag lang in der Stiftung Naturschutz Berlin hospitiert.
„Den besten Einblick in eine Organisation und ein Thema bekommt man nicht am Schreibtisch, sondern vor Ort“, fasst Danny Freymark, der auch Mitglied des Stiftungsrates ist, seine Gründe für das Kurzpraktikum zusammen. Und sein Fazit?
„Ich habe in den 10 Stunden tatsächlich alle Arbeitsbereiche kennengelernt. Es war ein ungeheuer intensiver, spannender Tag, der viel Spaß gemacht hat. Nicht nur, weil die SNB ein sehr engagiertes und sympathisches Team hat, sondern auch, weil dieses Team hoch professionell arbeitet. Ich sehe die Stiftung als ein Aushängeschild für das Land Berlin: Innovativ, lebendig, zielorientiert und modern.“

Danny Freymark (rechts) bei seiner Hospitanz in der Stiftung Naturschutz Berlin