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Heidrun Grüttner
Verwaltungsleiterin

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Geförderte Projekte

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Beispiele unserer Fördertätigkeit aus Mitteln des Förderfonds Trenntstadt Berlin

Trendheld 2013: MURKS? NEIN DANKE! gewinnt Online-Voting

Berlin hat entschieden: Mit 45 Prozent der abgegebenen Stimmen hat Stefan Schridde mit seinem Projekt MURKS? NEIN DANKE! das Publikums-Voting der Berliner Trenntwende-Kampagne gewonnen. Schridde engagiert sich gegen den geplanten Verschleiß bei Geräten (mehr über das Projekt). Sein besonderes Engagement belohnten die Berliner mit einer Vielzahl von Clicks bei der Abstimmung.

Die Berliner Kampagne Trenntwende suchte den gesamte Februar über das beste Müllprojekt der Hauptstadt. Über 3.000 Stimmen wurden per Online-Voting auf der Webseite www.trenntwende.de abgegeben. Nach Sieger Stefan Schridde folgt auf Platz 2 mit 20 Prozent der Stimmen der Modeladen Upcycling Fashion Store. Die Grundschule im Beerwinkel erhielt mit ihrem Projekt TAU – Der Umsonstladen 6 Prozent der Stimmen und belegt damit den 3. Platz bei der Abstimmung.
Das Projekt wurde finanziell durch die Stiftung Naturschutz Berlin aus Mitteln des Förderfonds Trenntstadt unterstützt.

Die Preisträger aus dem Jahr 2012

Der 1. Platz in der Kategorie Bildungseinrichtungen geht an eine Initiative, die sich gegen die Verschwendung von Lebensmitteln stark macht. Die Berufsschüler und Lehrer der Brillat-Savarin-Schule wollen Hotelfachleute und Schüler schon während ihrer Ausbildung in den Themen Mülltrennung und Abfallvermeidung fit machen. Die bisher gesammelten Materialien und Erfahrungen sollen nun auch in der Praxis eingesetzt werden. Die Azubis werden künftig gemeinsam mit Management, Mitarbeitern und Gästen die Betriebe zum nachhaltigen Kochen bewegen. www.osz-gastgewerbe.de

Eine Telefonzelle kann im heutigen Stadtbild schon für Irritation sorgen. Vor allem wenn diese noch mit Büchern gefüllt ist. Der 2. Platz in der Kategorie Bildungseinrichtungen geht an das Projekt „Nachhaltige BücherboXXen“. Entwickelt wurde die Idee vom Institut für Nachhaltigkeit in Bildung, Arbeit und Kultur gemeinsam mit Lehrern und Schülern Berliner Oberstufenzentren. Wer zu viele Bücher hat, kann diese hier abgeben und nach Neuen stöbern. Drei BücherboXXen gibt es bereits. www.inbak.de

Über den 3. Platz in der Kategorie Bildungseinrichtungen kann sich das gemeinnützige Labor für Bildungskonzepte „Das Schiff e.V.“ freuen. An Bord der „Cormoran“ und „Wassermann“ soll das Wasser der Spree sowie verschiedener Berliner Seen untersucht werden und so gezeigt werden, welcher sichtbare und unsichtbare Plastikmüll in den Gewässern schlummert. www.das-schiff-berlin.de

Wer kennt das nicht: Gerade hat man sich etwas Schönes angeschafft und freut sich daran, schon ist es wieder kaputt. Der Grund hierfür sind oftmals Schwachstellen während des Herstellungsprozesses. Dieser Murks muss aufhören, fand Stefan Schneider und rief die Webseite „Murks? Nein danke!“ ins Leben. Hier können mangelhafte Produkte und Geräte gemeldet werden und Petitionen sowie Fachgespräche auf den Weg gebracht werden. Er gewann mit dieser Idee verdient den 1. Platz in der Kategorie Privathaushalte. www.murks-nein-danke.de

Der 2. Platz in der Kategorie Privathaushalte geht an Stefan Schott mit seiner Idee des Pfand-Jutebeutels „REjute“. Viele greifen beim Einkaufen im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt zur Plastiktüte. Der Pfand-Jutebeutel will diesem Trend entgegenwirken. Der REjute Stoffbeutel kostet einmalig 70 Cent und kann beim nächsten Einkauf wieder zurückgegeben werden. Dafür erhält der Kunde 50 Cent und gibt insgesamt weniger als für eine Plastiktüte aus. Die zurückgegebenen Beutel werden gereinigt und wieder verliehen.

Der 3. Platz in der Kategorie Privathaushalte geht an die Initiative CampusCup, die von fünf Studenten, einer Dozentin und einem Mitarbeiter des Studentenwerks ins Leben gerufen wurde. Für je vier Euro werden an HTW, FU und TU verschließbare Prozellanbecher im to-go-Design verkauft. Eine preiswerte Alternative zu den tausenden von Einweg-Bechern, die jährlich verbraucht werden. www.einleuchtend.de

40 Prozent der Ernte werden jährlich vernichtet. Und dies nur, weil die Gurke zu krumm, der Apfel zu klein oder die Tomate zu hell ist. Lea Brumsack und Tanja Krakowski haben mit ihrem nachhaltigen Catering-Unternehmen Culinary Misfits den 1. Platz in der Kategorie Unternehmen gewonnen. Auf Messen oder Konferenzen werden die „Misfits“ dann serviert, die zuvor durch Kooperationen mit regionalen Bauern sowie durch Ernteaktionen gerettet werden konnten. www.culinarymisfits.de

Der eigene Kleiderschrank ist voll und trotzdem lässt sich nicht Passendes finden. Die Alternative zum erneuten Konsumrausch heißt Common Vintage Kleidertausch-Party. Das Prinzip von Karin Fröhlich, der Gewinnerin des 2. Platzes in der Kategorie Unternehmen, ist ganz einfach. Man bringt drei bis zehn Kleidungsstücke zur Party mit, erhält dafür „Tauschdollar“, die dann gegen andere Stücke eingetauscht werden können. Geplant ist demnächst auch eine Online-Plattform. www.commonvintage.com

Der 3. Platz in der Kategorie Unternehmen geht an den Upcycling Fashion Store in Berlin-Mitte. Was auf den ersten Blick wie ein weiterer Laden für Designer-Mode anmutet, ist im Grunde ein Upcycling-Wunderland. Hier werden aus Blaumännern oder ausgedienten Herrenhosen außergewöhnliche Kleider und Röcke geschneidert. Die Ladenbesitzer koppeln ihr Unternehmen mit Events wie Themenabende, Ausstellungen und Vorträge von internationalen Gastdesignern. www.upcycling-fashion.de

Die Preisträger aus dem Jahr 2011

Der 1. Platz in der Kategorie Bildungseinrichtungen geht an das Projekt der Grundschule Beerwinkel in Spandau. Hier haben Schülerinnen und Schüler einen Umsonstladen gegründet, der ganz auf das Prinzip „Geben und Nehmen“ setzt. Was man selbst nicht mehr braucht, kann im Laden abgegeben werden und findet auf diese Weise einen neuen Besitzer. Weitere Infos zum Umsonstladen und der Grundschule Beerwinkel finden Sie unter www.beerwinkel.de

Über den 2. Platz kann sich die Gustav-Falke-Schule in Wedding freuen. Hier sind zu Müll-Detektiven ausgebildete Schülerinnen und Schüler in anderen Klassen und benachbarten Kindergärten mit der Mission „Müllvermeidung“ unterwegs. Der Wettbewerb „Müllfreies Pausenbrot“ und ein Elternabend zum Thema „Mülltrennung und Müllvermeidung“ sind erste Ermittlungserfolge, es sollen viele weitere Projekte folgen. Mehr über die Müll-Detektive erfahren Sie auf der Webseite www.gustav-falke-g.cidsnet.de

Wo gelernt wird, wird geschrieben. Jährlich fallen an der Schule 6,4 kg Plastik-Müll durch den Verbrauch von herkömmlichen Plastikpatronen an. Als müllsparende Alternative hat die Peter-Petersen-Schule in Neukölln Tintenkonverter eingeführt. Statt im Müll zu landen, werden die leeren Patronen aufgefüllt und wiederverwendet. Für diese innovative Idee gab es den 3. Platz. Weiterführende Infos zur Peter Petersen-Schule finden Sie unter www.pps.cidsnet.de/ueber.htm

Platz 1 in der Kategorie Privathaushalte geht an das Kulturlabor Trial&Error und ihr Event „Müll des Monats“. Einmal im Monat wird zu einem speziellen Müll-Material ein Themenabend organisiert. Lesungen und Dokumentarfilme sollen auf ganz unterschiedliche Art und Weise an das Thema Müll und Upcycling heranführen. In Workshops und Diskussionsrunden gibt es dann für alle die Möglichkeit, sich selbst mit dem alten-neuen Werkstoff Müll auseinanderzusetzen. Den nächsten Termin für den „Müll des Monats“ sowie weitere Workshopangebote finden Sie auf der Webseite www.trial-error.org


Die Idee, aus Biomasse Energie zu gewinnen, ist nicht neu. Die Art und Weise, wie das passieren kann, ist im Fall des Projektes „Raus aus der Biotonne“ jedoch hochinnovativ. Mit Hilfe sogenannter Grätzelzellen – die Franz John zusammen mit den Schülern in Workshops gebaut hat – wird zur Absorption von Licht organische Stoffe wie Carotin und Chlorophyll verwendet. Biomüll wird zum Energieträger – dafür gab es Platz 2.

Der Keller platzt aus allen Nähten vor Gerümpel und der Kleiderschrank hängt voller Sachen, die nicht mehr gefallen. Ab in den Müll damit? Lieber verschenken. Denn was der eine nicht mehr braucht, kann für den anderen ein schönes Geschenk sein. Das dachten sich auch die Initiatoren der „Givebox“. Teilen statt wegschmeißen ist das Motto der begehbaren Boxen, in denen Gegenstände ausliegen, die nicht mehr gebraucht werden – und das for free. Für diese tolle Idee gab es Platz 3. Wo Sie in Ihrer Nähe die nächste Givebox finden, verrät die Facebook-Seite de-de.facebook.com/Givebox

Rund 20 Mio Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland pro Jahr weggeworfen. Lebensmittel, die noch unverdorben sind und verzehrt werden könnten. Zeit sich Gedanken zu machen, ob die wirklich auf dem Müll landen müssen. Backwaren schmecken auch einen Tag nach der Herstellung mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser. Die Bäckerei „SECOND BÄCK“ hat genau diesen Gedanken zu ihrem Konzept gemacht. Der Mut von Vesta Heyn für diese unkonventionelle Geschäftsidee wurde mit dem 1. Platz belohnt. SECOND BÄCK: Raumerstrasse 38, 10437 Berlin; Paul-Robeson-Strasse 40, 10439 Berlin.

Ein Blick in die Supermarktregale offenbart den ganzen Verpackungswahn. Es wird en masse produziert und das zumeist ohne Rücksicht auf den Ressourcenverbrauch. Die Naturkosmetik Manufaktur i+m macht mit einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit auf dieses Thema aufmerksam und hat 50% ihres eigenen Sortiments auf sortenreine Monoverpackungen umgestellt. Verpackungen können auf diesem Weg ohne Qualitätsverlust recycelt werden. So sieht aktiver Ressourcen- und Umweltschutz aus, fand auch die Trenntwende-Jury und vergab Platz 2. Mehr zur Produktlinie von i+m Naturkosmetik erfahren Sie unter www.iumn.de/Givebox

Die Möhre zu krumm, der Kohlrabi zu klein? Was im Lebensmittelhandel nicht der Norm entspricht, wird weggeworfen. Jährlich landen Nahrungsmittel im Wert von einer Milliarde Euro auf dem Müll. Das Projekt von Lea Brumsack ist da ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Idee der Recycling-Cuisine macht der Lebensmittelverschwendung in der Restaurantküche ein Ende. Dazu soll B-Ware von Landwirten und Großhändlern aufgekauft werden, um daraus vegetarische Menus zu kreieren. Nach einer Testphase ist die Eröffnung des Recycling-Restaurants RESSET! dann auch tatsächlich geplant. Ein Projekt mit Vorbildcharakter, das mit dem 3. Platz belohnt wurde. www.brumsack.de