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Heidrun Grüttner
Verwaltungsleiterin

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Geförderte Projekte

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Beispiele unserer Fördertätigkeit aus Mitteln des Förderfonds Trenntstadt Berlin aus dem Jahr 2011

Feste feiern ohne Müll – Erstes Treffen Europäischer Sommerkarnevals und Straßenfeste

Berlin ist die Hauptstadt der Straßenfeste.  Fete de la Music, Karneval der Kulturen und Christopher Street Day – jährlich locken unzählige Open-air-Veranstaltungen neben den Berlinern und Berlinerinnen tausende Touristen auf die Straße. Doch wo gefeiert wird, fällt meistens Müll an. Wie dieser zukünftig minimiert werden kann und welche anderen ökologischen Herausforderungen es bei solchen Veranstaltungen gibt, war Thema auf dem Ersten Treffen Europäischer Sommerkarnevals und Straßenfeste. Am 2./3. Februar lud das Team vom Karneval der Kulturen andere Veranstalter aus ganz Europa ins Haus der Werkstatt der Kulturen, um darüber zu diskutieren, wie Festivals umweltfreundlicher werden können. Dazu gab es Vorträge und Workshops zum Thema Müllmanagement, Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Besucherkommunikation. Welche Erfahrungen Teilnehmer und Veranstalter gemacht haben, und ob die Erwartungen an das Treffen erfüllt werden konnten, erzählt uns Vassiliki Gortsas vom Organisationsteam Karneval der Kulturen.

SNB:  Wie entstand die Idee, eine Tagung zum nachhaltigen Veranstalten von Straßenfesten zu organisieren?

V. Gortsas (Karneval der Kulturen): Zum Thema Nachhaltigkeit und Events gibt es bereits einige Überlegungen und Maßnahmen. Die beziehen sich jedoch meistens auf Events auf der grünen Wiese mit einem Zaun drumherum. Bei Straßenfestivals haben wir andere Bedingungen. Zum Beispiel gibt es kein abgegrenztes Gelände mit einem Eingang, wo wir auf die Besucher zugreifen und Dinge kommunizieren können. Hier wollten wir uns mit anderen Veranstaltern von urbanen Straßenfesten austauschen, die ähnliche Probleme haben. Immer mit Blick darauf, was wir von den anderen lernen können. Ziel war es, sich zu vernetzen. Wir haben uns auch überlegt, dass es sinnvoll ist, einen Standard zu entwickeln, was urbane Festivals und Nachhaltigkeit betrifft.

SNB: Wie könnte dieser Standard aussehen?

V. Gortsas: Das ist die Frage. Man kann hier schon Managementansätze entwickeln und bestimmte generelle Leitsätze formulieren. Aber ich glaube, dass ein Standard der Diversität der verschiedenen Feste gar nicht gerecht wird. Man muss sich da auf bestimmte, für seine Veranstaltung wichtige und auch umsetzbare Dinge konzentrieren und an denen kontinuierlich arbeiten, das heißt, auch immer wieder überprüfen.

SNB: Dafür sind solche Treffen sicherlich eine gute Plattform?

V. Gortsas: Ja, auf der Tagung hatte man die Möglichkeit im gemeinsamen Austausch zu gucken: „Was habe ich eigentlich im letzten Jahr gemacht? Was hätte ich besser machen können?“ Grundsätzlich ist es wichtig, einen langen Atem zu haben, denn es ist eine langfristige Maßnahme. Es gibt viele Faktoren, die nicht in unseren Händen liegen. Wir können zum Beispiel mit dem Besucher kommunizieren, aber wir können ihm ja nichts vorschreiben. Wir können mit den Behörden kommunizieren, aber auch da können wir nichts vorschreiben. Da heißt es dann: Dran bleiben und Schritt für Schritt umsetzen.

SNB: Der anfallende Müll ist eines der größten Probleme auf solchen Events. Ist Feiern ohne Müll möglich?

V. Gortsas: Feiern ohne Müll ist nicht möglich, das ist klar. Aber man kann definitiv an dem Problem arbeiten und da haben wir auf der Tagung auch viele Beispiele gehört, wie andere Veranstalter das machen. Zum Beispiel gibt es in Köln ein Glasverbot beim Karneval. Oder wenn wir das Tollwoodfestival in München anschauen, da wird mit den Händlern zusammengearbeitet und Einfluss darauf genommen, wie viel Müll von Händlerseite anfällt. Wenn man hier noch die Möglichkeit hat, mit einer Umweltschutzorganisation zusammenzuarbeiten, die die wichtige Händlerberatung übernimmt, ist das ein guter Ansatz.

SNB: Das heißt, man müsste hier neben den Veranstaltern noch mehr Leute an den Tisch holen?

V. Gortsas: Richtig. Ein Grundsatz unseres Nachhaltigkeitsansatzes ist: viel kommunizieren. Wir haben zum Beispiel regelmäßige Treffen mit allen Stakeholdern, also allen Beteiligten und wir werden auch wieder Treffen haben und weiter daran arbeiten.

SNB: Wir haben jetzt hauptsächlich über die Veranstalterseite gesprochen. Welche Rolle spielt der Besucher in puncto nachhaltige Straßenfeste?

V. Gortsas: Der Besucher spielt natürlich eine wichtige Rolle, denn er ist Teil des Festivals. Auf der Tagung haben wir noch einmal gesehen, dass es ganz wichtig ist, viel mit dem Besucher zu kommunizieren. Wenn man zum Beispiel keine Eingänge hat, wo man die Besucher ansprechen kann, gibt es die Möglichkeit über die Hompepage die Besucher zu erreichen. Direkt auf dem Straßenfest kann man, wenn das Personal zur Verfügung steht, mit Informationsständen oder kostümierten Leuten die Leute informieren. Auf dem Karneval der Kulturen haben wir jedes Jahr in der Zossener Straße einen „grünen Bereich“, der für uns ein wichtiges Kommunikationsmittel ist.

SNB: Wie ist Ihre Bilanz der Tagung?

V. Gortsas: Die Tagung war ein guter Start und hat wichtige Impulse gesetzt. Veranstalter aus vielen europäischen Ländern sind zusammengekommen und nicht nur durch die Expertenvorträge, sondern vor allem durch die Workshops gab es einen richtigen Austausch. Viele, die neu in diesem Bereich sind, haben am Ende der Tagung gesagt: „Ah, ihr macht das so. Das können wir auch so machen.“ Die Workshops haben den Raum gegeben, Probleme zu fokussieren und Lösungsansätze entwickeln.

The Browse Cartoon, Caricature and Comic Festival (29.10.2011 – 26.11.2011)

Nach dem großen Erfolg von „The Browse Fotofestival“ im Juni/Juli 2011 realisiert die Community Impulse Initiative e.V. in ähnlichem Format vom 29. Oktober bis zum 26. November 2011 The Browse Cartoon, Caricature and Comic Festival. Gezeigt werden mehr als 60 Ausstellungen mit ausgewählten Werken von über 100 renommierten Berliner und internationalen Zeichnerinnen und Zeichnern an diversen Orten (Kneipen, Läden, Galerien, Hotels etc.) in Kreuzberg und im ehem. Flughafen Tempelhof.

 Im Rahmen des Festivals werden u.a. die Ergebnisse des folgenden Projekts ausgestellt: Das Kreativ-Projekt „Zeichen-Wettbewerb – „ Müll Busters in der Trennstadt“ setzt einen Impuls zur Ansprache und Sensibilisierung von Jugendlichen für die Themen der Trenntstadtkampagne über ein niedrigschwelliges, praktisches Teilhabeangebot. Mit dem Projektvorhaben sollen Jugendliche die Chance erhalten, zu verstehen, wie Müllvermeidung und Mülltrennung konkret zu den globaleren Herausforderungen des Klima- und Umweltschutzes beitragen.

Die Galerie der Marheineke Markthalle ist Hirn und Herz des Events: Sie dient als Festivalzentrale und ist zugleich Showroom für die zentrale Ausstellung des Festivals. In dieser wird von allen beteiligten Zeichner/innen ein Bild gezeigt, dazu der Hinweis, wo weitere Werke der Künstler/innen zu sehen sind.

Ressourcenschutz beim Einkauf – Mehr Wege als Einweg!

Warum sind Plastiktüten in unserem Alltag allgegenwärtig? Warum nehmen VerbraucherInnen Alternativen Stoffbeutel so selten in Gebrauch? Das Projekt „Mehr Wege als Einweg!“ des Berliner LIFE e.V. möchte dazu beitragen, die Menge an Plastiktüten in Berlin zu verringern.
Dafür sammeln sie gebrauchte Stoffbeutel und wandeln sie in wieder verwendbare Tragetaschen um. Ein Bonuskartensystem motiviert VerbraucherInnen, die Taschen wirklich mehrfach zu nutzen. Durch die Zusammenarbeit mit ethnischen Einzelhandelsunternehmen sollen insbesondere in diesen Geschäften VerbraucherInnen bereits beim Einkauf für Themen wie Abfallvermeidung, Recycling und umweltbewussten Konsum sensibilisiert werden. 

Die Sammelaktion läuft noch bis zum 15.12.2011, das Projekt endet im Frühjahr 2012.  

Für die Umsetzung bietet LIFE e.V sechswöchige Schulungen für Frauen mit Migrationshintergrund an, die sie als  Kiez- und Umweltbotschafterinnen abschließen. Die Botschafterinnen informieren als Multiplikatoren BewohnerInnen in ihrem Kiez, wie man durch bewusstes Einkaufen Müll vermeiden kann.  
Im Modellprojekt werden einfache Wege aufgezeigt, wie jede und jeder dazu beitragen kann, den Plastikabfall bereits  beim Einkauf zu vermeiden.
www.life-online.de/aktuelle_projekte/p_mehrwege.htmlOpens external link in new window


Alles Müll? Vom Abfall zum Einfall – Eine Ferien-Projektwoche an der Fichtelgebirge-Grundschule Kreuzberg

Vom 8. bis 12. August 2011 stand die Fichtelgebirge-Grundschule im Kreuzberger Wrangelkiez ganz im Zeichen von Abfalltrennung und -vermeidung: 50 Kinder im Alter von 6 – 11 Jahren hatten eine Woche lang die Gelegenheit, sich im Rahmen der Ferienbetreuung spielend, forschend, musizierend und bastelnd mit den wichtigsten Aspekten der Müllthematik zu beschäftigen. Im Forschungslabor gab es u.a. das Innenleben von Telefonen zu entdecken, die Kinder legten einen „Müllfriedhof“ an und simulierten den nord-atlantischen Plastikstrudel in einer „Seebestattung“.

Die Abschlussveranstaltung beendete am 12. August 2011 mit Müllmodenschau, Rap, Akrobatik, Film, Tanz- und Musikdarbietungen eine spannende Woche mit dem festen Vorsatz aller TeilnehmerInnen, sich weiterhin für Abfalltrennung und Müllvermeidung einzusetzen. Fotos zum Projekt vorerst auf http://s1236.photobucket.com/albums/ff454/doro_c/Alles_Muell_Projektwoche_2011/Opens external link in new window. Mehr Informationen zur Schule unter www.fichtelgebirge-gs.cidsnet.deOpens external link in new window

Wer wird Visionär? - Die Berliner Spiel- und Wissensshow zur Nachhaltigkeit

Die Spiel- und Wissensshow bringt seit dem 6. September im Cabuwazi-Zirkuszelt in der Wiener Straße Schülern auf spielerische Art Themen der Nachhaltigkeit und Bewusstsein für verantwortliches Handeln nahe.
Aus 12 Berliner Bezirken treten 14 – 17 jährige Mädchen und Jungen an, um sich in einer Spiel- und Wissensshow zum Thema Nachhaltigkeit als Visionäre zu beweisen. Nach dem Motto „Global denken und Lokal handeln“ werden ihnen konkrete Fragen aus unterschiedlichen Wissensgebieten gestellt, z.B. aus den Bereichen Umwelt & Natur, Energie & Klima, Sport & Freizeit, Mode & Design, Essen & Trinken und Kunst & Kultur. Allgemeinwissen, Ideenreichtum, Geschicklichkeit und Teamgeist sind gefragt. Außerdem müssen die Teams aktiv werden und treten z.B. in einem Mülltrennspiel gegeneinander an.
Jugendliche werden somit auf spielerische Art für Zukunft und Nachhaltigkeit interessiert, informiert und aktiviert, damit sie selbst Einfluss nehmen auf die Entwicklung ihrer Umwelt.
Die Finalisten stehen nun fest: Auf Europas größter Jugendmesse YOU treten "Dathe" aus Friedrichshain-Kreuzberg und "Four-Stones" aus Neukölln am 23.September 2011 an, um Visionäre zu werden.
www.berlin21.net/visionaer

SNB veröffentlicht Studie
zu Abfallaufkommen bei Festen in Berlin

Berlin feiert gerne und zieht durch seine großen Veranstaltungen jährlich tausende Touristen an. Mit Begeisterung kommen sie zu Festivals, Konzerten, Sportveranstaltungen und vielen Events mehr. Davon profitiert die Stadt in vieler Hinsicht – allerdings steht sie am Ende eines Veranstaltungstages auch vor riesigen Mengen Abfall. Teile davon lassen sich schlicht nicht vermeiden, in anderen Bereichen wird aber Verbesserungspotential vermutet. Wie hoch genau das Aufkommen ist, welche Zuständigkeiten bestehen, ob und wie Vorgaben eingehalten werden untersucht eine Studie, die von der Stiftung Naturschutz Berlin beauftragt und herausgegeben wurde. In einem umfangreichen Dokument hat Dr. Norbert Kopytziok die Ergebnisse zusammengestellt und Empfehlungen für Abfallvermeidung bei Massenveranstaltungen gegeben. Die Studie steht hier zum Download zur Verfügung. Ein zusammenfassender Artikel, der in der Zeitschrift ReSource veröffentlicht wurde, ist auf www.uwi-berlin.de/texte/77-strassenfeste.pdf  einsehbar.

„Die vom Hinterhof“– Musical mit Jugendlichen

„Sexy und cool“ wollen Jugendliche das Thema Müll und Umweltschutz an das gleichaltrige Publikum mit ihrem Musical „rüberbringen“. Unter Anleitung von Profi-Schauspielern und Theater-Pädagogen der „Theater-Spiel-Schule e.V.“ wird dafür im Schuljahr 2010/2011 die Story erarbeitet, Musik komponiert und die Choreografie auf der Bühne einstudiert. Die Premiere von „Die vom Hinterhof“  fand am 9. April 2011 im JugendKulturZentrum PUMPE in Tiergarten statt. Neben weiteren Aufführungen dort wird das Musical um Liebe, Intrigen und Müll auch an den beteiligten Schulen, der Carl-von-Ossietzky-Oberschule in Kreuzberg und dem Lessing-Gymnasium im Wedding gezeigt, außerdem in weiteren Jugendzentren. Eine begleitende Ausstellung bietet zusätzlich spannende Infos zum Thema Recycling.
Mehr dazu hier 

„Ökollagen“ – Kreatives Recycling im Natur-Park Schöneberger Südgelände

Verpackungsmüll, Plastiktüten, glitzerndes Bonbonpapier, Pizzakartons, alte Briefumschlägen, glänzende Alu-Folien – daraus können fantastische kleine Kunstwerke, aber auch Kostüme, Masken und Gebrauchsgegenstände entstehen. Wie das geht, zeigt die Recycling-Künstlerin und Kunstpädagogin Ursula Maria Pfund ab dem 07. Februar 2012 in ihren Workshops. In zweistündigen Kursen erlernen die Teilnehmer Schritt für Schritt die Kunst der „Ökollage“. Das Entdecken der Schönheit und das Verwerten der Abfallstoffe ist insbesondere für Kinder eine inspirierende Erfahrung, gleichzeitig wird ihr Umweltbewusstsein in einem kreativen Prozess geweckt und gestärkt. 
Workshops dienstags von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr. Für feste Kita-, Schul- oder sonstige Gruppen z.B. Kindergeburtstage, Hochzeiten, Jubiläen etc. empfiehlt sich ein dreistündiger Workshop für max. 20 Teilnehmer. 
Anmeldung unter Tel. 030 – 76 80 6383; www.ursula-maria-pfund.de

Der geheimnisvolle Müllitus

Die Phantasie-Figur des geheimnisvollen Müllitus begleitet Familien und Schulklassen bei einer Märchenwanderung durch den Treptower Park. Müllitus kennt alle unsichtbaren Wesen, Tiere und Pflanzen und ihre Sorgen und Nöte. Die Wanderungen werden von Theaterpädagogen des Figurentheaters Grashüpfer begleitet. In anschließenden Workshops diskutieren die Teilnehmer gemeinsam über die Themen Müll, Abfallvermeidung, Luft- und Wasserverschmutzung und auch darüber, wie jeder sein eigenes Verhalten ändern kann. Ab dem Frühjahr 2011 bietet das Figurentheater Grashüpfer an insgesamt 22 Terminen die vierstündigen Aktionen an. Mehr Informationen unter: www.theater-grashuepfer.de

Kinderzirkusprojekt CABUWAZI - Taborka „Erdreich“

In Taborka bebt die Erde. Der Zauberwald der vergessenen Märchenwesen um Zauberer Morodin, Hexe Tasana und Elf VielLeicht ist in Aufruhr. Die Erde quillt über. Aus Mülleimern, auf Bürgersteigen, im Park – überall wächst Müll. Die Lieblingspuppe von Vanessa ist verloren gegangen und auf direktem Weg in das Müllheizkraftwerk.
In der fantastischen Mitmach-Zirkus-Show des Jugendkulturbetriebs Cabuwazi setzen sich Kinder ab 6 Jahre aktiv mit Müllvermeidung, Recycling und Klimaschutz auseinander. Höhepunkt ist die gemeinsame Abschlussvorstellung. Anschließend tragen sie das erworbene Umweltwissen und neue Verhaltensweisen weiter in ihre Familien. Das Stück Taborka „Erdreich“ wurde in einer ersten Spielzeit vom 25. September bis 14. November am Cabuwazi-Standort Kreuzberg gezeigt. Die zweite Spielzeit für Taborka „Erdreich" begann am Donnerstag, den 24.03.2011.
Video-Ausschnitte anschauen

f.u.n.pack berlin – Nachhaltige Unterrichtsimpulse für nachhaltigen Umgang mit Ressourcen

Wie viele Hamburger-Verpackungen fallen allein an einem Wochenende in der Fastfood-Kette um die Ecke an? Und wie viele Container werden benötigt, um sie zu entsorgen? Und wenn man diese vielen Verpackungen aneinandergereiht auf den Boden legen würde – wie lang wäre wohl die Strecke, die zusammenkäme? Um dies herauszufinden, muss man Körperberechnung, Volumenberechnung usw. einsetzen.
Das Beispiel zeigt, wie der nachhaltige Umgang mit Ressourcen fast spielend leicht selbst in den Mathematikunterricht zu integrieren ist. Wie auch in alle anderen Fächer. Das Projekt f.u.n.pack berlin unterstützt Berliner Schulen dabei, umweltbewusstes Handeln und Denken in ihren schulischen Alltag zu integrieren. Strukturell unterstützt wird das Projekt von der Senatsverwaltung für Bildung. Die Schulen können die speziell entwickelten Unterrichtseinheiten für den Bereich Geografie/Gesellschaftswissenschaften sowie Mathematik-/Naturwissenschaftsunterricht abrufen.

„Recyclingpapier macht Schule“ – Wanderausstellung zum Thema Papier

Recyclingpapier schützt Wälder und Ressourcen. Aus diesem Grund sollte es noch stärker in unserem Alltag Verwendung finden. Konzipiert von der Initiative 2000plus gibt die Wanderausstellung „Recyclingpapier macht Schule“ auf mobilen Schautafeln und mit beeindruckenden Objekten zum Anfassen Einblicke, wie Papier entsteht. Schülerinnen und Schüler lernen, wie unser Papierverbrauch weltweit ganze Ökosysteme bedroht und wie sie selbst aktiv etwas dagegen tun können.
Die Ausstellung tourt ab 2011 in drei Exemplaren durch Berliner Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen. Begleitende Workshops motivieren dazu, im Anschluss als ganze Schulklasse auf Recyclingpapier umzusteigen.

Die Ausstellung wird ab 21.02. in der Mühlenau-Grundschule in Zehlendorf gezeigt.

BUND für Umwelt- und Naturschutz: Speziell geschulte Abfallberater kommen zum Einsatz!

„Welche Abfallarten gibt es? Welche Materialien lassen sich recyceln und was kosten die verschiedenen Entsorgungswege? Das richtige Wissen schont die Haushaltskasse und trägt zum Klimaschutz bei!“ Mit ganz konkreten Tipps kommen vom BUND geschulte Berater direkt in die Haushalte. Dabei knüpfen sie an das erfolgreiche BUND-Projekt „Berliner Energiecheck“ für Haushalte mit geringem Einkommen an. Berlinweit sollen kostenlose Vor-Ort-Beratungen stattfinden. Da der BUND bereits viele Energiesparberater mit Migrationshintergrund ausgebildet hat, können nach entsprechenden Schulungen auch die Abfallberatungen in verschiedensten Sprachen angeboten werden. Das Angebot wird mit Infoständen oder bei Veranstaltungen bekannt gemacht, dabei werden weitere Interessierte beraten.


Workshops im Rahmen der Schüleruni Klima & Energie „Schools@University“

Wer Abfall spart, spart Energie. Deshalb unterstützt der Förderfonds Trennstadt Berlin im Rahmen der „5. Schüleruni Klima und Energie“ an der FU Berlin mehrere Workshops zum Thema Abfall und Recycling. Die Schüleruni fand in der Zeit vom 21.-25. März 2011 statt. Weitere Infos unter www.schools-at-university.eu/berlin
Auch im Herbst 2010 wurden bereits Sachkosten für mehrere Workshops gefördert, in denen die Schülerinnen und Schüler unter dem Motto „Trash it up!“ zum Thema Abfall forschen konnten. Sie wurden so für die Themen intelligentes Energieverhalten und Klimaschutz begeistert.
Mit namhaften Wissenschaftlern diskutieren und selbst aktiv werden zu den Themen Klima und Energie: Bei der Veranstaltungsreihe „schools@university – Klima + Energie“ an der FU Berlin geht es um naturwissenschaftliche, technische und gesellschaftspolitische Aspekte des Klimaschutzes und um das Thema intelligente Energieerzeugung.