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Heidrun Grüttner VerwaltungsleiterinHeidrun Grüttner
Verwaltungsleiterin
Justus Meißner Referent für Naturschutz
Justus Meißner

Referent für Naturschutz

Tel. 030-26 39 40

Geförderte Projekte

Hier finden Sie weitere Beispiele unserer Fördertätigkeit aus...

...Mitteln des Förderfonds Trenntstadt BerlinOpens internal link in current window

...Stiftungsmitteln

...Mitteln der Jagdabgabe

…Mitteln der KlimaschutzabgabeOpens internal link in current window

Beispiele unserer Fördertätigkeit aus Mitteln von Ausgleich und Ersatz

Wohnraum für Eisvögel, Eidechsen und Heidenelken

Mit Mitteln aus Ersatzzahlungen konnten im Vogelschutzreservat Flughafensee biotopverbessernde Maßnahmen durchgeführt werden. Am Ufer wurde eine Steilwand angelegt, in der nun Eisvögel ihre Bruthöhlen anlegen können. Außerdem wurden Heiden, Trockenrasen und Sandflächen geschaffen. Erste Erfolge zeigten sich schnell. Der Eisvogel brütet nun dort. Auf den Sandtrockenrasen und offenen Sandflächen wurden etliche Pflanzenarten der Roten Liste nachgewiesen. Und auch die Zauneidechsen haben das Territorium für sich entdeckt. Es konnten besonders viele Jungtiere beobachtet werden.

Feuchtgebiet für Graugans, Moorfrosch und Ringelnatter – trockene Füße für den Menschen

Eine Sohlschwelle, gefördert mit Mitteln aus Ersatzzahlungen, sorgt seit April 2009 dafür, dass die Moorlinse Buch ihrem Namen weiterhin Ehre machen kann. Das lange Zeit trockengelegte Moor war seit Ende der landwirtschaftlichen Nutzung Anfang der 1990er Jahre wieder mit Wasser voll gelaufen. Es entwickelte sich ein artenreiches Feuchtgebiet, Heimat zahlreicher Wasservögel und seltener Amphibien. Während der hohe Wasserstand Graugans, Moorfrosch und Ringelnatter freute, wurde er für die angrenzende Straße zum Problem: Sie wurde bei Regen regelmäßig überflutet. Die Reinigung des verstopften Entwässerungsgrabens hätte zwar das Problem gelöst, aber gleichzeitig das wertvolle Feuchtgebiet wieder trockengelegt und zerstört. Die Sohlschwelle reguliert den Wasserstand in der Moorlinse nun so, dass das artenreiche Feuchtbiotop erhalten bleibt, aber ein Überfluten angrenzender Gebiete verhindert wird.

Kinderstube für Erdkröte und Grasfrosch

Die Wiesen am Rübländer Graben sind der Rest eines ehemals großflächigen Feuchtgebietes in der Pankeniederung. Sie dienen immer seltener werdenden Amphibien, wie Erdkröte und Grasfrosch, als Lebensraum und Winterquartier. Ihre Kinderstube mussten die Feuchtgebietsbewohner bisher allerdings in Gewässer angrenzender Siedlungsgebiete verlegen, da in den geschützten Feuchtwiesen ein geeigneter Laichplatz fehlte. Durch fortschreitende  Siedlungsnutzung im Umfeld der Wiesen am Rübländer Graben sind die Laichplätze dort allerdings längerfristig nicht sicher. Mit Mitteln aus Ersatzzahlungen wurde nun ein Laichgewässer im geschützten Areal angelegt, um das Gebiet dauerhaft als Amphibienlebensraum zu sichern.