
Christian Wolff
Schauspieler
Liebe Leserinnen, lieber Leser,
liebe Berlinerinnen und Berliner
in Berlin gehören wilde Tiere zum Stadtbild. Von der einfachen Haustaube bis zum Wildschwein gibt es eine Vielzahl größerer und kleinerer Arten, die im Stadtgebiet vorkommen und den Berlinern immer wieder zeigen, dass sie in einer grünen Metropole leben. Wo wilde Tiere und Menschen so eng zusammenleben, treffen sie auch aufeinander. Manchmal endet dies für die Tiere lebensbedrohlich: Sie werden in Verkehrsunfälle verwickelt, von Strommasten verletzt oder von Hunden gebissen. Hier gilt es, die Tiere schnell und fachgerecht zu behandeln, um Leben zu retten und Leiden zu verringern.
Manchmal ist es jedoch auch notwendig, vorbeugend zu handeln. So wie bei Duffy beispielsweise, der Ente, die auf dem Lietzensee zu Hause war, dort jedoch keine Brutstelle fand und sich deshalb einige hundert Meter weiter am Kurfürstendamm auf der Dachterrasse der Familie Krüger häuslich niederließ. Für die Krügers war die neue Nachbarschaft durchaus willkommen, zugleich aber auch ein Grund zu ernsthafter Besorgnis. Denn Duffys ungewöhnlicher Brutplatz barg eine tödliche Gefahr. Weil Entenküken Nestflüchter sind, drohte ein Absturz auf die Straße. Doch die Krügers wussten Rat. Sie holten professionelle Hilfe. Experten der Wildtierpflege kamen ins Haus und brachten Duffy samt Anhang rechtzeitig an einen sicheren Platz.
Als ich um Mitwirkung für das Projekt „Wildtiere in Not“ gebeten wurde, war ich überrascht und erfreut über den Artenreichtum der Hauptstadt, aber auch über die vielen ehren- und hauptamtlichen Hilfsangebote. Als Natur- und Tierfreund habe ich mich daher sehr gern an der Aktion beteiligt. Die vorliegende Publikation möchte ich Ihnen sehr empfehlen. Sie erleichtert es, fachgerecht zu helfen und
verletzte Tiere zu behandeln, erläutert die aktuelle Rechtslage und nennt kompetente Ansprechpartner. Nicht zuletzt findet man auch viele Informationen über die Wildtiere selbst.
Eine erfolgreiche Pflege der Tiere kostet jedoch Geld für Transport, Unterbringung, Futter und Arzneimittel. Daher bitte ich Sie um finanzielle Hilfe.
Fördern auch Sie die Initiative „Wildtiere in Not“ durch eine Spende auf das Konto
7777 000 bei der GLS Gemeinschaftsbank eG,
BLZ 430 60 967, Kennwort „Wildtiere“.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und viel Erfolg bei Ihren „Pflegefällen“.
Ihr
Christian Wolff