Wildschweine
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Das mitteleuropäische Wildschwein (Sus scrofa scrofa) gehört zur Familie der Paarhufer und ist unter anderem auch in Nord-, Mittel- und Südamerika beheimatet. Es bevorzugt ausgedehnte Laubwälder mit dichtem Unterwuchs und feuchten Böden. Auch gut strukturierte Feldlandschaften sowie Gebiete mit Gewässern und Röhrichtzonen sind bevorzugte Lebensräume. Inzwischen folgen Wildschweine den Menschen bis in die Großstädte. In Berlin trifft man sie manchmal sogar in Parkanlagen, Friedhöfen, oder Privatgärten an. Dabei werden Grünflächen oft als Wanderpfade und Trittsteine benutzt. In den Sommermonaten oder zur Zeit der Jungenauf- zucht zieht es die Tiere besonders in die Stadt, was mitunter aufgrund ihrer Größe und ihres Erscheinungsbildes zu großer Aufregung und zur großer Unsicherheit in der Bevölkerung führt.

Wildschweine sind tag- und nachtaktive Tiere, die
ihren Lebensrhythmus an die jeweiligen Lebensbedingungen anpassen. Als Allesfresser ernährt sich das Wildschwein sowohl von pflanzlicher als auch von tierischer Nahrung. Eicheln und Bucheckern sind mit ihrem hohen Nährwert sehr beliebt. Sie fressen aber auch gerne Engerlinge, Zwiebeln und Regenwürmer, die sie mit ihren kräftigen Rüsseln aus dem Boden graben. So manch ein Gartenbesitzer weiß, was es bedeutet, wenn nachts Wildschweine zu Besuch im Garten waren.

Wildschweine fressen auch gerne Reste aus Mülltonnen, graben den Kompost um oder holen sich das Fallobst aus den Gärten. Menschen, die aus falsch verstandenem Ordnungssinn ihre Gartenabfälle, Kompost, Obst und altes Gemüse im Wald oder dessen Umgebung abladen, füttern unbewusst die Wildschweine und locken sie zusätzlich aus dem Wald in den Siedlungsbereich.

Oberste Jagdbehörde(030) 9025 – 1347
Forstamt Grunewald(030) 89 53 81 – 17
Forstamt Köpenick(030) 64 19 37 - 71
Forstamt Pankow(030) 47 49 88 - 11
Forstamt Tegel(030) 43 60 26 – 0
Bei Unfällen mit Wild:
jede Polizeidienststelle
110
1/2 vor