Wildbienen & Wespen
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Geärgert hat sich sicher so mancher schon über diese Tiere: Im Spätsommer und frühen Herbst, zur „Pflaumenkuchenzeit“, ist das „Wespenklatschen“ ja fast eine Art Volkssport geworden. Dabei ist es nur ganz natürlich, dass sich die geflügelten Insekten an Obstkuchen, Schlagsahne oder süßem Apfelsaft laben wollen, die Tiere wollen so ihren hohen Zuckerbedarf decken.

Wespen und Bienen gehören gemeinsam mit den Ameisen zur Insektenordnung der Hautflügler. Unter den „eigentlichen Wespen“ versteht man die sogenannten sozialen Faltenwespen (die Flügel sind im Ruhezustand gefaltet). Das sind staatenbildende Insekten, die leicht an ihrer schwarzgelben Färbung und der typischen „Wespentaille“ zwischen Brustabschnitt und Hinterleib zu erkennen sind. Zu den häufigsten Arten zählen die Gemeine Wespe (Paravespula vulgaris) und die Deutsche Wespe (Paravespula
germanica). Mit bis zu 3,5 cm Körperlänge ist die Hornisse (Vespa crabro) die größte heimische Wespenart. Trotz ihrer Größe sind Hornissen ausgesprochen friedfertige Tiere und interessieren sich nicht für unsere Süßspeisen. Sie sind besonders geschützt, ihre Nester dürfen nicht zerstört werden.

Zur Familie der Bienen (Apoidea) gehören neben der staatenbildenden Honigbiene (Apis mellifera) auch viele streng geschützte Arten von Wildbienen, die überwiegend solitär, also einzeln, leben. Auch die Hummeln zählen zur Bienenfamilie, so z. B. die Erdhummel (Bombus terrestris) mit weißem Hinterleibsstreifen und die Steinhummel (Bombus lapidarius), fast schwarz mit rötlichem letzten Hinterleibsegment.

Die Bedeutung der Bienen und Hummeln bei der Bestäubung von Blütenpflanzen und als Honiglieferanten ist unumstritten. Wespen

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