Wasservoegel
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Entenfüttern ist in den Städten leider schon zum sonntäglichen Familienvergnügen geworden: Mit Brotresten bewaffnet, zieht man mit Kind und Kegel an Uferpromenaden, Dampferanlegestellen und Park-Weiher, um das hungrige Wassergeflügel zu verwöhnen. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass dies dem Naturschutz zuwiderläuft. Die Gewässer werden mit zusätzlichen Fäulnis produzierenden Stoffen belastet und können „umkippen“, das heißt der Sauerstoffgehalt im Wasser sinkt dramatisch, was den Tod vieler Wasserbewohner zur Folge hat.

Der häufigste Wasservogel in Großstädten, wie Berlin, ist die Stockente (Anas platyrhynchos). Andere Entenarten, wie Reiherente (Aythya fuligula) und Tafelente (Aythya ferina), erscheinen als Wintergäste auch auf den Seen und Teichen im Stadtgebiet. Das Blesshuhn (Fulica atra) aus der Familie der Rallen ist ein sehr häufiger Brutvogel an Binnengewässern.
Der Höckerschwan (Cygnus olor) ist ein häufiger Bewohner der großstädtischen Wasserflächen. Altvögel erkennt man am schneeweißen Federkleid, ihrem orangeroten Schnabel mit dem namensgebenden schwarzen Höcker. Die Jungschwäne sind graubraun gefärbt, der bläuliche Schnabel hat noch nicht den typischen Stirnhöcker.

Probleme mit Enten gibt es besonders zur Brutzeit von März bis Anfang Juni. Unter natürlichen Bedingungen können die Enten leicht vom Brutplatz zu ihren Nahrungsgebieten gelangen. In Großstädten allerdings werden durch Menschen geprägte Bedingungen, wie stark befahrene Straßen und Grundstücksumfriedungen, für frisch geschlüpfte Entenküken zu unüberwindbaren Hindernissen. Wegen ihrer naturnahen Strukturierung werden besonders gerne begrünte Dachgärten, Terrassen und bepflanzte Balkone von den Enten als potenzielle Brutplätze gewählt.

Feuerwehr
(angefrorene Wasservögel)
112
Projekt Wildtierpflege
in Berlin
(030) 54 71 28 92
Tierheim Berlin(030) 76 888 - 0
Wasserschutzpolizei Berlin (030) 4664 98 30 20
Technisches Hilfswerk (THW)(030) 306 82 - 0
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