Mauersegler & Schwalben
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Mauersegler
Mauersegler (Apus apus) sind trotz einer gewissen Ähnlichkeit nicht mit den Schwalben verwandt. Im Gegensatz zu Schwalben nisten sie versteckt in Nischen und Höhlungen von Mauerwerk. Besonders in Bezirken mit unsaniertem Altbaubestand und Plattenbauten kommen sie noch vor. Mauersegler legen nur ein bis zwei Eier, die Jungen werden nach dem Schlüpfen bis zu 50 Tage lang gefüttert. Es ist übrigens ein verbreiteter Irrtum, dass Mauersegler nicht aus eigener Kraft vom Boden starten können. Schafft ein Tier das nicht, handelt es sich wahrscheinlich um ein Jungtier oder einen verletzten Vogel.
Schwalben
Schwalben gehören im Gegensatz zum Mauersegler zur Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes). In Berlin sind drei Schwalbenarten heimisch: die in Erdhöhlen brütende Uferschwalbe (Riparia riparia) mit kleinen, streng geschützten Vorkommen im Norden und Osten der Stadt sowie die beiden Gebäudebrüter Rauchschwalbe (Hirundo rustica) und Mehlschwalbe (Delichon urbica). Mehlschwalben nisten häufig in Kolonien und bauen ihre Nester im Gegensatz zur Rauchschwalbe immer an Außenseiten von Gebäuden.

Schwalbennester abzuschlagen ist gesetzlich verboten. Der Kot der Schwalben kann durch unter den Nestern angebrachte Bretter aufgefangen werden.

Projekt Wildtierpflege
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Tierärztliche Praxis
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