Marder
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Wenn nachts die „Poltergeister“ auf dem Dachboden spuken oder das Auto nicht anspringt, weil mal wieder die Kabel durchgebissen sind, ist der „Übeltäter” meist schnell entlarvt: Ein Marder war am Werke. Genauer gesagt, der Steinmarder (Martes foina), den es im Gegensatz zu seinem größeren Vetter, dem Baummarder (Martes martes), in die Nähe des Menschen zieht. Von diesem unterscheidet er sich aber auch im Aussehen: Steinmarder haben einen weißen Kehlfleck, Baummarder einen gelblichen, der in einem Keil zwischen den Vorderbeinen endet.

Noch in den fünfziger Jahren wegen seines Fells von der Ausrottung bedroht, konnte sich der Bestand glücklicherweise erholen, die kleinen Raubtiere sind auch in Großstädten überall häufig anzutreffen. Obwohl der größtenteils nachtaktive Steinmarder auch Beeren, Früchte und menschliche Abfälle nicht verschmäht, machen Wirbellose, Mäuse und seltener auch Vögel den
Hauptbestandteil seiner Nahrung aus.

Wenn sie nicht gerade auf Nahrungspirsch sind, verschlafen Steinmarder den Tag in ausgesuchten Verstecken wie Reisighaufen, Stallungen, Schuppen oder auf Dachböden. Da die flinken Tiere über zwei Meter hoch springen können, überwinden sie die meisten Hindernisse leicht.

Nun ist der „Poltergeist“ im Dachgebälk allerdings nicht jedermanns Sache – besonders Jungtiere können mit ihrem Getobe schlaflose Nächte verursachen. Hausbesitzer, die den ungeladenen Untermieter loswerden wollen, sollten versuchen, das Gebäude für Marder unzugänglich zu machen. Dafür muss aber erst einmal herausgefunden werden, wie der Marder in das Haus gelangt, wo er im Dach sein Einschlupfloch hat. Im Winter verraten ihn seine Pfotenabdrücke im Schnee, auch geharkter Sand vor dem Haus oder ausgestreutes Mehl kann hilfreich sein. Ist das

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