Füchse
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Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist eine Tierart mit extrem weiter Verbreitung und der Fähigkeit, sich an die unterschiedlichsten ökologischen Nischen anzupassen und dort fortzupflanzen. In Kulturlandschaften folgt er dem Menschen sogar in die Städte – in Berlin streift er durch Gärten, Wohn- gebiete, lungert auf Schulhöfen herum oder durchstöbert die Mülltonnen von Fast-Food- Restaurants nach Speiseresten.

Aufgrund ihrer unglaublichen Anpassungsfähigkeit haben die nacht- und dämmerungs- aktiven Füchse längst gemerkt, wie gut es sich in direkter Nähe des Menschen leben lässt. In erster Linie bieten ihnen die Siedlungsgebiete einen reich gedeckten Tisch: Eine hohe Dichte an Mäusen und Ratten, zahlreiche Tauben und natürlich Essenreste in Mülltonnen und auf Komposthaufen oder gefüllte Katzenfutternäpfe. Außerdem findet der Fuchs in Städten genug Deckung und
Versteckmöglichkeiten, und bejagt wird er hier auch nicht.

Doch immer wieder stellen besorgte Berliner angesichts dieser Situation die Frage, welche Gefahren von den Stadtfüchsen ausgehen oder ob die zutraulich wirkenden Tiere gar tollwütig seien. Doch in den letzten Jahren sind – unter anderem dank der flächendeckenden Immunisierung mit Impfködern – keine Tollwutfälle mehr im Raum Berlin/Brandenburg aufgetreten. Grund zur Panik besteht also nicht, wenn man auf einen vermeintlich zahmen Fuchs trifft – die Tiere haben einfach nur gelernt, dass sie Menschen nicht fürchten müssen, oder wurden sogar von Menschen gefüttert. Streicheln sollte man das Tier jedoch auf keinen Fall, denn ein Restrisiko bleibt, da die Krankheit jederzeit von eingewanderten Füchsen eingeschleppt werden kann.

Eine nicht zu unterschätzende Gefahr für den   

Forstamt Grunewald (030) 89 53 81 - 0
Forstamt Köpenick(030) 64 19 37 - 71
Forstamt Pankow(030) 47 49 88 - 11
Forstamt Tegel(030) 43 60 26 – 0
Tierheim Berlin(030) 768 88 - 0
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