Sie sind die lautlosen Jäger der Nacht: Fledermäuse, meistens unsichtbar, sind alltägliche Bewohner unserer Städte. Insgesamt 15 Arten gibt es in Berlin, der heimlichen „Hauptstadt der Fledermäuse“, denn über 10.000 Tiere überwintern jedes Jahr allein in der Spandauer Zitadelle. Die wenigsten Berliner haben aber jemals eine Fledermaus zu Gesicht bekommen. Die nachtaktiven Säuger führen tagsüber ein regelrechtes „Schattendasein“, verstecken sich in Mauerritzen und Fassadenspalten von Gebäuden. In Wäldern bevorzugen sie Baumhöhlen und Vogelnistkästen.
Die häufigste Berliner Art ist übrigens die winzige Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus), so groß wie eine Streichholzschachtel und gerade mal so schwer wie ein Groschen. Ein wahrer Riese dagegen ist das Große Mausohr (Myotis myotis), mit 40 cm Flügelspannweite die größte heimische Fledermaus.
Die häufigste Berliner Art ist übrigens die winzige Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus), so groß wie eine Streichholzschachtel und gerade mal so schwer wie ein Groschen. Ein wahrer Riese dagegen ist das Große Mausohr (Myotis myotis), mit 40 cm Flügelspannweite die größte heimische Fledermaus.
Fledermäuse sind nicht gefährlich – das ewige Schauermärchen vom kleinen Blutsauger, der den Frauen in die Haare flattert, lässt sich aber nicht totkriegen. Wie wichtig die heimischen Fledermäuse sind, zeigt sich z. B. daran, dass eine Fledermaus gut 2.000 Mücken am Tag vertilgt. Alle Fledermausarten sind stark bedroht und durch das Naturschutzgesetz streng geschützt. Wer ein Tier ohne besonderen Grund stört, vertreibt oder aus der Natur entnimmt, begeht eine Ordnungswidrigkeit.
Hilfsmaßnahmen
Hilfsmaßnahmen
- Besonders in den Monaten August bis November kann es passieren, dass Fledermäuse auf der Suche nach einem geeigneten Winterquartier in Wohnungen einfliegen. Bei solchen Irrflügen ist es wichtig, dem Tierchen richtig zu helfen.
- Eine Fledermaus sehr behutsam aufnehmen – am besten mit einem Handschuh anfassen,