Fische
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Es ist recht unwahrscheinlich, einen verletzten oder hilfsbedürftigen Fisch zu finden. Allerdings gibt es Situationen, wo Hilfe gefragt sein kann.

Aufmerksam sollte der Spaziergänger z.B. werden, wenn an einem Gewässer vermehrt verendete Fische am Ufer angeschwemmt werden oder auf der Wasseroberfläche treiben. In einem solchen Fall sollte die Untere Naturschutzbehörde im Bezirk und/oder das Fischereiamt Berlin benachrichtigt werden. Diese Behörden können eine Untersuchung des Gewässers veranlassen und prüfen, ob giftige Stoffe ins Wasser eingeleitet wurden. Allerdings gibt es auch ein natürliches Fischsterben, besonders in Kleingewässern mit geringer Tiefe. Solche Tümpel oder Weiher frieren in strengen Wintern bis auf den Grund durch oder fallen im Sommer trocken ­ mit der Folge, dass die gesamte Fischpopulation zugrunde geht.

Nicht oft genug kann man übrigens davor warnen,
Fische aus dem privaten Aquarium in Gewässer „auszusetzen“. Da Aquarienfische in der Regel Wamwasserbewohner sind, überleben sie die kalten Wintermonate meist nicht, dennoch können sie Krankheiten einschleppen. Wenn diese Tiere sich vermehren, können sie zum Problem für das betroffene Gewässer werden: Weil ihre natürlichen Feinde fehlen, verdrängen sie oft heimische Arten oder schädigen den natürlichen Pflanzenwuchs.

Wann sollte man helfen?

Tierarzt Jan Wolter(030) 34 50 22 10
(0171) 685 11 57

Aquarienfreunde
Berlin Tegel
(030) 436 69 183
Fischereiamt Triton e.V.(030) 30 60 46 80
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