Es ist beliebt bei Jung und Alt, erfreut die Spaziergänger in vielen Großstadtparks mit seiner koboldhaften, possierlichen Art. Ursprünglich ein Waldbewohner, ist auch das Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) dem Menschen in die Städte gefolgt und in Parks, Friedhöfen und Gärten heimisch geworden. Die meiste Zeit verbringen die geschickten Kletterer auf Bäumen, ernähren sich von Samen, Nüssen, Obst, Knospen, verschmähen aber auch Insekten, Vogeleier und Jungvögel nicht. Da Eichhörnchen keinen Winterschlaf halten, legen sie sich im Herbst einen Vorrat an, verscharren zum Beispiel Eicheln und Nüsse. Allerdings finden sie die Verstecke zum Teil nicht wieder und tragen so zur Ausbreitung dieser Bäume bei.
Stadt-Eichhörnchen sind oft sehr zutraulich, lassen sich zur Freude der Kinder aus der Hand füttern – anfassen sollte man die kleinen Nager allerdings nicht.
Stadt-Eichhörnchen sind oft sehr zutraulich, lassen sich zur Freude der Kinder aus der Hand füttern – anfassen sollte man die kleinen Nager allerdings nicht.
Wann sollte man helfen?
Hilfsmaßnahmen
- Nicht alle Jungtiere brauchen Hilfe – die kleinen Eichhörnchen sind bei ihren ersten Ausflügen noch etwas unbeholfen und die Eltern meist in der Nähe.
- Helfen, wenn das Tier offensichtliche Verletzungen hat oder mindestens drei Stunden am selben Platz hockt.
- Helfer sollten immer beachten: Eichhörnchen stehen unter Schutz, dürfen nicht ohne triftigen Grund aus der Natur entfernt werden!
Hilfsmaßnahmen
- Eichhörnchen nicht mit bloßen Händen anfassen! Wichtig: Dicke Lederhandschuhe anziehen oder ein Handtuch, eine Decke o.ä. über das Tier werfen und es damit einwickeln, denn erwachsene Tiere können in Panik oder vor Schmerz kräftig zubeißen.
- Bei Jungtieren mit Wärme Unterkühlung beheben bzw. vermeiden, Präparate zur