Amphibien & Reptilien
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Amphibien gehören nicht gerade zu den alltäglichen Fundtieren, denen man in einer Großstadt begegnet. Glücklicherweise gibt es aber in Berlin noch zahlreiche Tümpel, Weiher, Seen und Feuchtgebiete, in denen Frösche, Kröten und Molche anzutreffen sind.

Zu den häufigsten Arten sind mit Sicherheit Grasfrosch (Rana temporaria), Moorfrosch (Rana arvalis), Teich- oder Wasserfrosch (Rana esculenta), Erdkröte (Bufo bufo) und Teichmolch (Triturus vulgaris) zu zählen. Auch sie sind - wie alle anderen Amphibienarten - besonders durch die Zerstörung ihrer Lebensräume gefährdet und darum streng geschützt.

Amphibien sind in ihrer Lebensweise - zumindest temporär während der Fortpflanzung - an das Wasser gebunden. Eine Besonderheit der Froschlurche ist die Metamorphose von wasserlebenden, kiemenatmenden Larven, den
Kaulquappen, zum landlebenden erwachsenen Tier mit funktionstüchtigen Lungen.

Amphibien und Reptilien sind wechselwarme Tiere, ihre Körpertemperatur und Aktivität ist von der Umgebungstemperatur abhängig. Um die kalte Jahreszeit zu überstehen, fallen diese Tiere in eine so genannte Winterstarre: Alle stoffwechselintensiven Körperfunktionen werden bei Temperaturen unter 10°C auf ein Minimum reduziert. Während Erdkröten sich ein Versteck in feuchten Erdhöhlen suchen, überwintern der Grasfrosch und der Teichfrosch im schlammigen Grund von Gewässern. Vor allem kleine Gartenteiche (Folienteiche) werden darum in strengen Wintern leicht zur Todesfalle, wenn bei längerer Eisbedeckung der Sauerstoff im Wasser knapp wird.

Der Bestand aller Reptilienarten ist in den letzten Jahrzehnten in Deutschland rapide

Naturschutzstation Malchow(030) 92 79 98 30
Landesumweltamt Branden- burg - Herr Böhme(0331) 27 76 - 0
(0331) 27 76 - 222

Projekt Wildtierpflege
in Berlin
(030) 54 71 28 92
Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und
Terrarienkunde,
Klaus-Detlef Kühne
(033763) 610 08
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