
Mai 2012
CDU will Berlin zur Umwelthauptstadt Europas machen
Berlins CDU strebt einen Wechsel in der Umweltpolitik an. „Den Klimawandel und die Energiewende zu bewältigen ist für Berlin nach dem Wiederaufbau und der Wiedervereinigung die dritte große Herausforderung“ sagte Dieter Flämig, der als umweltpolitischer Vordenker der Partei das Forum Umwelt und Energie im CDU-Landesverband leitet und zusammen mit Generalsekretär Kai Wegner den Leitantrag zur Zukunft der Strom- und Energieversorgung für den CDU-Parteitag formuliert hat. Demnach soll Berlin zur Umwelthauptstadt Europas avancieren. Dabei setzt die Partei auf ein flexibles Stromnetz, das aus Großspeichern und einem dezentralen Netzwerk an kleineren Stromspeichern bestehen soll. Wie die Grünen schon seit Längerem fordern, sollen kleinere Gebäudeeinheiten einen Teil der nötigen Energie künftig durch Solaranlagen, Blockheizkraftwerke oder Erdwärme selber erzeugen. Bei der Stromerzeugung soll nach dem Willen der CDU künftig ein Mix aus Windkraft und Gaskraftwerken den Bedarf decken. 40 Prozent des Sparpotenzials sehen Experten in der Sanierung der Gebäude, 30 Prozent im Verkehr.
10. 5.12 (Quelle: Berliner Morgenpost)
Pilotprojekt für saubere Spree geht in Betrieb
Nach einem sieben Jahre währenden Gezerre um Genehmigungen und Finanzierung stehen die Arbeiten für ein Vorzeigeprojekt zur Reinhaltung der Spree im Osthafen jetzt vor dem Abschluss. Ziel des ehrgeizigen Vorhabens ist es, der verschmutzten Stadtspree wieder Badewasserqualität zu geben. In einem im Becken des Osthafens versenkten Speicher soll überfließendes Schmutzwasser aus der Kanalisation, das den Fluss verunreinigen würde, gesammelt und, sobald die Kanalisation wieder frei ist, zurückgepumpt werden. Am 15. Juni soll die Pilotanlage „Spree 2011“ in Betrieb gehen. Das Projekt wird von der Tu Berlin wissenschaftlich begleitet. Um das Wasser der Spree in Berlin merklich sauberer zu machen, wären nach Ansicht der Firma Luri.wassersystems GmbH, der Initiatorin von „Spree 2011“, zwischen der Mühlendammschleuse und der Mündung in die Havel 13 weitere Tanks erforderlich.
7.5.12 (Quelle: Berliner Morgenpost)
