Aktuelles aus der Stiftung Naturschutz Berlin
Oktober 2010

Inhalt des Stiftungsbriefes Nr. 83

1. Kolumne des Monats: „Wenn die Welt voll Vegetarier wäre...“

1. Kolumne des Monats: „Wenn die Welt voll Vegetarier wäre...“

1,5 Milliarden Rinder bevölkern Erde. Ihr Lebendgewicht übertrifft das der 6,4 Mrd. Menschen. Und eine Kuh produziert so viel CO2 wie ein Durchschnittsauto, das 24 000 km fährt. Ganz abgesehen von dem Methan, das Wiederkäuer abgeben und das 32-mal so klimawirksam ist. Wenn die Welt voll Vegetarier wäre, sähe sie ganz anders aus. Mehr dazu in der Kolumne von Marianne Weno

2. „Ein starkes Team“

2. „Ein starkes Team“

Das starke Team der Stiftung Naturschutz Berlin hat Verstärkung bekommen: Maja Maranow und Florian Martens, Hauptdarsteller der ZDF-Serie „Ein starkes Team“, unterstützen die Stiftung Naturschutz Berlin im Rahmen einer Freianzeigenkampagne. Mehr dazu

3. Pilzberatung in der Stiftung Naturschutz Berlin

3. Pilzberatung in der Stiftung Naturschutz Berlin

Herbstzeit ist Pilzzeit. Und in diesem Jahr sogar in besonderem Maße. Viele Berliner sind derzeit in den märkischen Wäldern unterwegs – auf der Pirsch nach Steinpilz, Maronen-Röhrling & Co. Doch auch in dieser Saison gilt: Vorsicht ist geboten! Viele Speisepilze haben gefährliche Doppelgänger, und nicht jeder ist „Profi“ genug, um einen Champignon oder Parasolpilz von einem Knollenblätterpilz unterscheiden zu können. Wer sicher gehen möchte, dass sich kein Giftzwerg in den Sammelkorb eingeschlichen hat, kann sich in den Räumen der Stiftung Naturschutz beraten lassen. Jeden Montag stehen Experten der Pilzkundlichen Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburg (PABB) zwischen 17.30 und 18.00 Uhr im 4. Stock der Potsdamer Straße 68 für sachkundige und kostenlose Auskünfte bereit. Begutachtet werden nur Einzelexemplare.
www.pabb.de

4. Pflanze des Monats

4. Pflanze des Monats

Allein in Berlin gibt es 230 Pflanzenarten mit sehr hoher oder hoher Schutzpriorität, von denen ein Großteil ohne besondere Schutzmaßnahmen bald aussterben könnte. Die Koordinierungsstelle Florenschutz der Stiftung Naturschutz Berlin überprüft Vorkommen und Bestandssituation von diesen 230 Zielarten des Florenschutzes, konzipiert geeignete Schutzmaßnahmen und informiert Flächeneigentümer und -nutzer, Naturschutzbehörden, Berliner Forsten und Bezirksämter über Fundorte von gefährdeten Pflanzen. Darüber hinaus hat die Koordinierungsstelle sich das Ziel gesetzt, die seltenen Pflanzen in der Hauptstadt bekannter zu machen. Wir möchten  Ihnen nun jeden Monat eine der 230 Zielarten des Berliner Florenschutzkonzeptes vorstellen. Diesen Monat ist es – passend zur Jahreszeit – die Herbstzeitlose, eine nicht ganz ungefährliche Schönheit …
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