Aktuelles aus der Stiftung Naturschutz Berlin
November 2011

Inhalt des Stiftungsbriefes Nr. 96

1. Kolumne des Monats: „Ohne Sinn und Verstand“

1. Kolumne des Monats: „Ohne Sinn und Verstand“

In der Welt der Jäger taucht in letzter Zeit eine neue Spezies auf. Ihr Lebenszweck scheint es zu sein, bestimmte Arten auszurotten, und zwar diejenigen, die als die intelligentesten unter den Vögeln gelten: die Rabenvögel. Bei ihren menschlichen Verfolgern, die sich „Crowbusters“ nennen, lassen sich solche Qualitäten kaum vermuten. Mehr dazu in der Kolumne von Marianne Weno.Opens internal link in current window

2. FÖJ-Aktionstag: Neues Leben am Kleistgrab

2. FÖJ-Aktionstag: Neues Leben am Kleistgrab

Die Stiftung Naturschutz Berlin unterstützte im Rahmen eines Aktionstages aus Anlass des 200. Todestages von Heinrich von Kleist die Arbeiten zu Neugestaltung der Grabstätte des Schriftstellers in Berlin-Wannsee. Bei der Aktion halfen rund 50 Freiwillige des FÖJ der Stiftung Naturschutz Berlin dabei, eine naturnahe Grünanlage rund um die Grabstätte entstehen zu lassen. Auf der neu eingerichteten Grünfläche sollten die natürlichen Lebensräume nicht nur erhalten, sondern zusätzlich auch Rückzugsmöglichkeiten für Tiere und Pflanzen geschaffen werden. Dafür wurde altes Gehölz zerkleinert und zu Hecken aufgeschichtet. Am Kleinen Wannsee wurde der Schilfgürtel im Uferbereich wiederhergestellt. Außerdem wurden standortfremde Baum- und Pflanzensarten entfernt, die einheimische Pflanzen verdrängen. Unterstützt wurden die freiwilligen Helfer durch die Berliner Forsten, den BUND und das Natur- und Grünflächenamt Berlin-Zehlendorf. Die Impressionen zur Veranstaltung finden sie hierOpens internal link in current window

3. Her mit dem Beutel

3. Her mit dem Beutel

Warum nehmen Verbraucher/innen Stoffbeutel so selten in Gebrauch? Das Projekt „Mehr Wege als Einweg!“ des Berliner LIFE e.V. möchte dazu beitragen, die Menge an Plastiktüten in Berlin zu verringern. Dafür sammeln sie gebrauchte Stoffbeutel und wandeln sie in wieder verwendbare Tragetaschen um. Die Sammelaktion läuft noch bis zum 15.12.2011. Nicht mehr benötigte Stoffbeutel können an 20 Standorten in Berlin, darunter in den Geschäftsräumen der Stiftung Naturschutz Berlin, abgegeben werden (die Ortsliste finden Sie hier Opens external link in new window). Die neu gestalteten Stoffbeutel sind schick, praktisch und gleichzeitig dauerhaft belastbar. Das gleichzeitig laufende Bonuskartensystem lädt neben dem schönen Design dazu ein, die Tasche für sämtliche Einkäufe zu nutzen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Zusammenarbeit mit Inhabern von Einzelhandels-unternehmen, die einen Migrationshintergrund haben. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden dieser Geschäfte beim Einkauf für Abfallvermeidung und Recycling zu sensibilisieren. Zur Umsetzung schult LIFE e.V. Migrantinnen. Bei diesen Schulungen sind kurzfristig noch einige Plätze frei!
Weitere Informationen finden Sie hierOpens external link in new window.
Das Projekt wird mit Mitteln aus dem Förderfonds Trenntstadt Berlin der Stiftung Naturschutz Berlin gefördert.“

4. Vortragsreihe 2011/2012 der Pilzkundlichen Arbeitsgemeinschaft

4. Vortragsreihe 2011/2012 der Pilzkundlichen Arbeitsgemeinschaft

Wie jedes Jahr im Spätherbst lädt die Pilzkundliche Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburg auch in diesem Jahr zu ihrer populärwissenschaftlichen Vortragsreihe in die Räume der Stiftung Naturschutz ein.

Das Programm startet am 5. Dezember. Dirk Harmel stellt unter dem Titel „Estland, Lettland & Litauen“ drei höchst unterschiedliche Länder vor. Neben Wissenswertem über Geschichte, Wirtschaft und Kultur vermittelt der Vortrag nicht zuletzt viel Interessantes über die Pilze, die zwischen Memel und Narva wachsen.

Der nächste Vortrag findet bereits eine Woche später, am 12. Dezember, statt. Unter dem Titel „Ostindien“ berichtet Wolfgang Michel über seinen Besuch bei den archaisch lebenden Bergvölkern in Orissa und den Tigern des Kania-Nationalparks.

Die Vorträge beginnen um 18.00 Uhr im großen Sitzungsraum (4. Stock), Potsdamer Straße 68, 10785 Berlin.

Pilzsammler haben noch bis Ende November jeden Montag zwischen 17.30 und 18.00 Uhr Gelegenheit, Einzelexemplare ihrer Funde von Experten der Pilzkundlichen Arbeitsgemeinschaft in der Stiftung Naturschutz begutachten zu lassen.
www.pabb.de

5. Pflanze des Monats: Die Sand-Grasnelke

5. Pflanze des Monats: Die Sand-Grasnelke

Allein in Berlin gibt es 230 Pflanzenarten mit sehr hoher und hoher Schutzpriorität. Die Stiftung Naturschutz stellt ihnen jeden Monat eine dieser ausgesuchten Zielarten vor – diesmal die Sand-Grasnelke. Bis in den November hinein können Bienen, Wespen und Schmetterlinge aus ihren rosafarbenen Blütenköpfen Nektar saugen, und auch dem Menschen leistet sie bis heute in der Naturheilkunde gute Dienste. Mehr dazu hierOpens internal link in current window

6.Kleine Anfragen aus dem Abgeordnetenhaus im Oktober

6.Kleine Anfragen aus dem Abgeordnetenhaus im Oktober

Wasser/Abwasser
Hochwasser in Treptow-Köpenick
Abgeordneter: Uwe Doering (Die Linke)
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Luft/Lärm/Emissionen

Kein Schießlärm im Erholungswald!
Abgeordneter: Holger Thärichen (SPD)
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Wie klimafreundlich ist der Fuhrpark des Senats?
Abgeordneter: Michael Schäfer (Bündnis 90 / Die Grünen)
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Flugroute über den Müggelsee
Abgeordnete: Renate Harant (SPD)
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Abfall/Giftmüll/Entsorgung

Steigt das Land Berlin in die Altpapiersortierung ein?
Abgeordneter: Henner Schmidt (FDP)
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Verkehr
Verkehrssituation in Blankenburg
Abgeordneter: Mario Czaja (CDU)
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Geheime Klauseln im S-Bahnvertrag
Abgeordnete: Claudia Hämmerling (Bündnis 90 / Die Grünen)
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Schulwegsicherung am Dahlemer Weg/Jänickestraße
Abgeordneter: Christian Goiny (CDU)
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