Aktuelles aus der Stiftung Naturschutz Berlin
Juni 2010

Inhalt des Stiftungsbriefes Nr. 79

1. Kolumne des Monats: „Ein grünes Mäntelchen?“

1. Kolumne des Monats: „Ein grünes Mäntelchen?“

Der Energieriese Vattenfall, der in Europa 18 Kohlekraftwerke betreibt, will sich jetzt ein grünes Image verschaffen und setzt zunehmend auf Holzkraftwerke. Neben Restholz aus Brandenburger Wäldern und von Plantagen mit schnell wachsenden Bäumen will der Konzern Holz aus Afrika importieren. Mehr dazu in der Kolumne von Marianne Weno

2. Langer Tag der StadtNatur 2010

2. Langer Tag der StadtNatur 2010

In knapp zwei Wochen ist es soweit. Am 19./20. Juni lädt die Stiftung Naturschutz Berlin zum Langen Tag der Stadt-Natur ein – dem großen Natur-Event der Hauptstadt. An mehr als 150 Orten bieten 180 Akteure ein vielseitiges und hochinteressantes Programm.

Besondere Highlights sind in diesem Jahr

  • die Schiffexkursionen über den Tegeler See, bei denen Wildtierexperte Derk Ehlert vieles zeigt, was dem ungeübten Auge sonst verborgen bleibt. Mit etwas Glück sind sogar Biber, Seeadler, und Eisvogel zu sehen.
  • vielfältigen Veranstaltungen am und im Wasserwerk Tiefwerder. Von botanischen Entdeckertouren über das Gelände, über Schnupperangeln bis zu Kanufahrten reicht das Angebotsspektrum. Da ist für jede/n etwas dabei.

Eintrittskarten gibt es in allen Kaiser's- und Bio Company-Filialen, in vielen Berliner Bürgerämtern, in den 12 BVG-eigenen Verkaufsstellen und dem BVG-Abo-Service, bei Thalia sowie vielen NEULAND-Fleischereifachgeschäften und Biobäckereien. Erstmalig ist auch eine Online-Bestellung der Tickets möglich.

3. Das Freiwillige Ökologische Jahr bleibt die Alternative zum Zivildienst

3. Das Freiwillige Ökologische Jahr bleibt die Alternative zum Zivildienst

Seit sieben Jahren bietet die Stiftung Naturschutz Berlin das „Zivi-FÖJ“ als Alternative zum Zivildienst an. Mit 65 Plätzen ist sie der bundesweit größte Träger für dieses besondere FÖJ. Die jungen Männer arbeiten in vielfältigen und attraktiven Einsatzfeldern der Bereiche Umweltbildung, Biotoppflege, umweltpolitische Öffentlichkeitsarbeit oder erneuerbare Energien.

Die Bundesregierung plant nun, den Wehr- und Zivildienst ab Herbst 2010 auf nur noch sechs Monate zu verkürzen, räumt zugleich aber die Option der freiwilligen Verlängerung um bis zu sechs Monate ein. Die Stiftung Naturschutz Berlin setzt in dieser Situation weiter auf die Eindeutigkeit des FÖJ, d. h. auf die Kontinuität von 12 Monaten Freiwilligentätigkeit. Wer sich für das „Zivi-FÖJ“ entscheidet, umgeht überdies die viel diskutierte „biografische Lücke“, die zwischen dem Ende des Kurz-Zivildienstes und dem Ausbildungs- bzw. Studienbeginn droht und sich negativ auf die Sicherung des Lebensunterhalts und die weitere Kindergeldzahlung auswirken kann.

Die Stiftung Naturschutz Berlin freut sich, weiterhin ihr „Zivi-FÖJ“ als Zivildienst-Alternative anbieten zu können. Sie verfügt derzeit noch über freie Plätze und nimmt Bewerbungen gern entgegen. Näheres unter http://www.stiftung-naturschutz.de/foej/