Aktuelles aus der Stiftung Naturschutz Berlin
Juli 2011

Inhalt des Stiftungsbriefes Nr. 92

1. Kolumne des Monats: „Unter Strom“

1. Kolumne des Monats: „Unter Strom“

Eine Million Elektroautos sollen bis 2020 auf Deutschlands Straßen fahren. Das ist das Ziel der Bundesregierung, die dafür eine halbe Milliarde Euro investieren will. Die Kampagne zielt offiziell auf eine  Verringerung des CO2-Ausstoßes, was Kritiker allerdings bestreiten. Umweltverbände und VCD sehen darin allenfalls einen Vorteil für die Autoindustrie und die großen Energiekonzerne – jedenfalls solange, wie die Batterien mit dem Strommix aus der Steckdose aufgeladen werden. Mehr dazu in der Kolumne von Marianne Weno

2. Langer Tag der StadtNatur 2011 – ein erstes Fazit

2. Langer Tag der StadtNatur 2011 – ein erstes Fazit

Auch wenn das Wetter einiges zu wünschen übrig ließ - der Lange Tag der StadtNatur war auch in diesem Jahr ein großer Erfolg. Mit mehr als 50 neuen Akteuren, mehr als 500 Veranstaltungen und mehr als 150 Orten im gesamten Stadtgebiet bewies er einmal mehr auf eindrucksvolle Weise, wie fest er sich im Veranstaltungskalender der Hauptstadt etabliert hat. Viele Veranstaltungen waren schon in den ersten Tagen ausgebucht, darunter die meisten Nachtexkursionen, die Angebote von Tierpark und Zoo sowie alle aktionsbetonten Programmteile, wie Kanufahren, Rudern und Floßbau. Auf besonderes Interesse, besonders bei jüngeren Leuten, stieß in diesem Jahr das Urban Gardening, das – egal ob in Form von Guerilla- oder Gemeinschaftsgarten -– jenseits der Kleingartenkultur immer mehr Anhänger findet.

Nicht nur am Rande bemerkt sei die große Resonanz, auf die das Konzept des Langen Tages auch außerhalb Berlins stößt. 2011 gibt es nicht nur in der Hauptstadt einen Langen Tag der Stadtnatur. Auch die Städte Kiel und Dessau sowie die Bundesländer Hamburg und Thüringen bieten ein solches Natur-Event an.

Einen optischen Eindruck vom Langen Tag der StadtNatur in Berlin geben die Foto-Impressionen 2011 auf unserer Homepage
www.langertagderstadtnatur.de

3. Die neue „Schulzeit“ ist da

3. Die neue „Schulzeit“ ist da

Auch wenn für viele Berliner Kinder die Ferienzeit gerade erst begonnen hat – das neue Schuljahr ist nicht fern. Für die künftigen ABC-Schützen wird es einen neuen Lebensabschnitt einleiten und für ihre Eltern Anlass sein, sich spätestens jetzt Gedanken zu machen, was sie ihren Sprösslingen mit auf den ersten Schulweg geben sollen. Um ihnen zu helfen, die richtige Entscheidung zu treffen, hat die Stiftung Naturschutz vor zwölf Jahren ihren Ratgeber für einen umweltfreundlichen Schulanfang ins Leben gerufen. Auch in diesem Jahr enthält die Broschüre „Schulzeit“ eine Vielzahl praktischer Tipps. Sie zeigen u. a., wie und wo man Schulmaterialien nicht nur umweltverträglich und gesundheitsfördernd, sondern auch preisgünstig einkaufen kann, worauf es bei der Ernährung der Schulkinder ankommt und was sie beim Schulweg zu beachten haben. Neu in die Broschüre aufgenommen wurde in diesem Jahr ein Kapitel, das auf die dringend notwendige Versicherung von Kindern hinweist.

Die Broschüre kann bei der Stiftung Naturschutz Berlin, Potsdamer Straße 68, 10785 Berlin, gegen Einsendung von 3,50 Euro in Briefmarken bestellt oder kostenlos unter www.stiftung-naturschutz.de/schulzeit als PDF -Dokument heruntergeladen werden.

4. Summer in the City: Mit dem Umweltkalender sommerliche Stadtnatur entdecken

4. Summer in the City: Mit dem Umweltkalender sommerliche Stadtnatur entdecken

Die Natur kennt kein Sommerloch! Ganz im Gegenteil: Die Sommermonate in Berlin sind voll von abwechslungsreichen Natur- und Umweltveranstaltungen. Die Kleinen können das vielfältige Ferienangebot nutzen und beispielsweise im Deutschen Technikmuseum alles rund um die Windkraft erfahren, mit den Berliner Waldschulen Abenteuer in der Wildnis erleben oder das Landleben in der Domäne Dahlem entdecken. Auch für Familien und Erwachsene besteht kein Grund zur Langeweile. Die Honigernte lädt zum Naschen ein, in den Berliner Gärten wird gemeinsam geerntet und in lauen Sommernächten können Fledermäuse beobachtet werden. Eine Übersicht über sommerliche Umwelt- und Naturveranstaltungen finden Sie im Umweltkalender Berlin www.umweltkalender-berlin.de Hier werden Sie garantiert fündig!

5. Pflanze des Monats: Moor-Greiskraut

5. Pflanze des Monats: Moor-Greiskraut

Allein in Berlin gibt es 230 Pflanzenarten mit sehr hoher und hoher Schutzpriorität. Die Stiftung Naturschutz Berlin stellt Ihnen jeden Monat eine dieser ausgesuchten Zielarten vor – diesmal das Moor-Greiskraut. Das auf der Nordhalbkugel verbreitete Korbblütengewächs, dessen Größe - je nach Nährstoffmöglichkeiten - zwischen 15 cm und 1,5 Meter variiert, besticht vor allem durch seinen dicht beblätterten Stängel und seine leuchtend gelben Blüten. Mehr dazu hier

6. Kleine Anfragen aus dem Abgeordnetenhaus im Juli

6. Kleine Anfragen aus dem Abgeordnetenhaus im Juli

Pflanzen/Grünflächen
Landschaftspark Lichterfelde Süd
Abgeordnete: Marion Platta (Die Linke)
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Wasser/Abwasser
Regenrückhaltebecken und Retentionsbodenfilter am Standort Hultschiner Damm
Abgeordneter: Mario Czaja (CDU)
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Verkehr
Wie entwickelte sich der Verkehr auf dem Adlergestell seit der Eröffnung der A 113?
Abgeordneter: Albert Weingartner (CDU)
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Wie sicher ist das Überqueren der Fußgängerbrücken in Berlin-Buch im Winter?
Abgeordneter: Peter Luther (CDU)
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Verkehrskonzept für Eichkamp und Umgebung
Abgeordneter: Andreas Statzkowski (CDU)
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Trickst der Senat, um seine Straßen- und Autobahnplanungen durchzusetzen?
Abgeordnete: Claudia Hämmerling (Bündnis 90 / Die Grünen)
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Sonstiges
Schießstand in der Bernauer Straße - Risiko für Mensch und Umwelt?
Abgeordneter: Peter Trapp (CDU)
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