Aktuelles aus der Stiftung Naturschutz Berlin
im Juli 2009

Inhalt des Stiftungsbriefes Nr. 68

1. Vom Geheimtipp zum Hauptstadt-Highlight – Langer Tag der StadtNatur 2009

1. Vom Geheimtipp zum Hauptstadt-Highlight – Langer Tag der StadtNatur 2009

Der Lange Tag der StadtNatur lockte auch in diesem Jahr tausende Berliner ins Grüne. Viele der rund 500 Veranstaltungen waren schon im Vorfeld ausgebucht. Insgesamt konnten mehr als 20.000 Besucher begrüßt werden. Ob Wildschweinpirsch, Fotosafari, Paddeln unterm Sternenhimmel oder nächtliches Vogelkonzert – den Besuchern boten sich besondere Natur-Ereignisse und unvergessliche Momente. Einige davon konnten wir fotografisch festhalten. Lassen Sie sich noch einmal bezaubern und vielleicht auch inspirieren von unserer Foto-Show (Flash). Besuchermagneten waren unter anderem Nachtwanderungen und Führungen über Gelände, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, wie zum Beispiel die Bustouren über das Tempelhofer Flugfeld. Sehr gefragt waren auch die Angebote der Berliner Forsten. Nach dem dritten Jahr steht fest: Der Lange Tag der StadtNatur hat sich vom Geheimtipp zum Hauptstadt-Highlight entwickelt. Für alle, die nicht dabei sein konnten und jene, die ihre eigene Veranstaltungs-Hitliste nicht „abarbeiten“ konnten, haben wir einen kleinen Trost – auch im kommenden Jahr wird es einen Langen Tag der StadtNatur geben. Im Jahr 2010 findet der am 19./20. Juni statt. Der Ticketverkauf beginnt vier Wochen vorher.

2. Kolumne des Monats: „Wer hat das Schwein erfunden?“

2. Kolumne des Monats: „Wer hat das Schwein erfunden?“

Agrarkonzerne beantragen und erhalten immer mehr Patente auf Nutztiere und Pflanzen. Auch auf solche, die nicht gentechnisch verändert, sondern konventionell gezüchtet sind. Damit beherrschen sie immer größere Teile des weltweiten Agrarmarktes und freie Züchtung wird unmöglich. Eigentlich können nur Erfindungen patentiert werden, aber die EU-Richtlinie lässt Hintertüren offen. Erst jetzt scheint die Politik zu erkennen, wie bedrohlich diese Entwicklung ist. Mehr dazu hier