Aktuelles aus der Stiftung Naturschutz Berlin
Februar 2012

Inhalt des Stiftungsbriefes Nr. 99

1. Kolumne des Monats wird eingestellt

1. Kolumne des Monats wird eingestellt

Seit mehr als acht Jahren war die Kolumne des Monats fester Bestandteil unseres Stiftungsbriefes und Marianne Weno unsere kompetente und zuverlässige Autorin. Rund hundert Beiträge stammen aus ihrer Feder – Beiträge, in denen sie sich mit Sachverstand und Herz für die Belange der Natur und Umwelt eingesetzt und vielen Lesern wertvolle Argumente an die Hand gegeben hat. Alles Gute hat aber bekanntlich ein Ende, und auch wenn es uns schwerfällt, der Bitte Marianne Wenos nach einer Beendigung ihrer Mitarbeit zu entsprechen, so haben wir doch volles Verständnis für ihren Wunsch, sich mit 80 Jahren den ganz persönlichen Dingen des Lebens zu widmen. Von ganzem Herzen danken wir unserer Autorin für die jahrelange ehrenamtliche Mitwirkung an unserem Newsletter, aber auch für die jahrzehntelange verdienstvolle Arbeit, die sie für den Berliner Naturschutz geleistet hat. 

2. Renaturierung der Kleinen Pelzlaake – erste Bauphase abgeschlossen

2. Renaturierung der Kleinen Pelzlaake – erste Bauphase abgeschlossen

Im Dezember begannen an der Kleinen Pelzlaake die Arbeiten zur Renaturierung des Kesselmoores im Naturschutzgebiet Krumme Laake / Pelzlaake in Köpenick. Die erste Phase dieser von der Stiftung Naturschutz Berlin betreuten Maßnahme konnte im Januar erfolgreich abgeschlossen werden. Das Gebiet wurde vom größten Teil der Gehölze befreit und ist nun wieder als Kesselmoor erkennbar. Durch die Beseitigung der Gehölze werden die Verdunstung, die Durchwurzelung des Torfkörpers und die Beschattung des Moores verringert sowie der Wasserhaushalt verbessert. Während einer zweiten Bauphase im kommenden Spätsommer sollen weitere mooruntypische Pflanzen beseitigt werden, um die Voraussetzung für eine Wiederausbreitung von moortypischen Arten zu schaffen. Dieses Projekt wird mit Mitteln der Klimaabgabe des Landes Berlin sowie Mitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt finanziert. Wer möchte, kann sich an der Rettung weiterer Berliner Moore beteiligen. Sie können dies mit einer zweckgebundenen Spende unter dem Stichwort „Berliner Moore“ an die Stiftung Naturschutz Berlin: 
Kto.Nr: 7777 000, BLZ 430 60 967 bei der GLS Gemeinschaftsbank eG.
(Siehe auch:
http://www.stiftung-naturschutz.de/wir-foerdern/projekte-klimaschutzabgabe/)

3. Pflanze des Monats: das Kleine Nixenkraut

3. Pflanze des Monats: das Kleine Nixenkraut

Allein in Berlin gibt es 230 Pflanzenarten mit sehr hoher oder hoher Schutzpriorität. Die Stiftung Naturschutz stellt Ihnen jeden Monat eine dieser ausgesuchten Zielarten vor – diesmal das Kleine Nixenkraut. Die Wasserpflanze gilt seit 1900 in Berlin als ausgestorben. 2007 wurde sie aber überraschend am Nord- und Nordwestrand des Tegeler Sees wiederentdeckt. Mehr dazu hierOpens internal link in current window

4. Türen schließen für den Klimaschutz

4. Türen schließen für den Klimaschutz

Manche Klimaschutzmaßnahmen sind kinderleicht umzusetzen. So leicht, dass wir tatsächlich Kinder brauchen, die uns darauf aufmerksam machen. Wie im Falle der Schülerinnen und Schüler der Dathe-Oberschule. Sie wollen die S-Bahn-Fahrgäste dazu anhalten, nach dem Einsteigen die Türen zu schließen. Im Winter wird es im offenen Wagen an der Haltstelle nicht nur kalt. Das Aufwärmen des Waggons kostet auch eine Menge Energie. Dem könnte durch das einfache Schließen der Türen an der Haltestelle entgegengewirkt werden. Ein kleiner und einfacher Beitrag zum Klimaschutz. Die Schüler der Dathe-Oberschule veranstalten heute, am 09. Februar, dazu einen Aktionstag. Am Ostbahnhof und am Bahnhof Ostkreuz werden sie in Gesprächen mit den Fahrgästen auf das Problem hinweisen. Das Projekt wird durch die Stiftung Naturschutz Berlin finanziell unterstützt.

5. SNB-Förderprojekt: Die bunte Welt des Recycling

5. SNB-Förderprojekt: Die bunte Welt des Recycling

Alte Autoreifen als Schmuck am Ohr und schicke Koffer aus Konservendosen? Recycling geht mittlerweile über die Wiederverwendung von Altpapier und Plastikflaschen hinaus. Beim Upcycling werden ohne größeren Energieaufwand aus alten Sachen neue hergestellt. Welche Gebrauchsgegenstände auf diesem Weg entstehen können, zeigt das Umweltbüro für Berlin und Brandenburg mit der Ausstellung „Kreativität kennt kein Verfallsdatum“. Die Ausstellung ist ab dem 13. Februar in der Solarwerkstatt des Umweltvereins VTP zu sehen. Bunte Taschen und Geldbörsen aus recycelter Werbeplane, Bilderrahmen aus alten Türen und Recycling-Mode in allen Facetten – nie war alt so neu und dabei so ökologisch. 
Die Stiftung Naturschutz fördert dieses Projekt mit Mitteln aus dem Förderfonds Trenntstadt Berlin und lädt alle Design-Freunde, Recyclingsfans, Umweltschützer und Interessierte ein, sich diesen kreativen Umwelt- und Ressourcenschutz direkt vor Ort anzuschauen. 

Ausstellungsadresse:
Zu sehen ist die Ausstellung ab dem 13.02 bis zum 14.03. in der
Solarwerkstatt des vtp e.V.
Bitterfelder Straße 15
12681 Berlin
Verkehrsverbindung: 
S-Raoul-Wallenberg-Str. 
in Marzahn, oder mit dem Bus X54 von Pankow nach
Hohenschönhausen
Öffnungszeiten:
Mo-Do 8.00 bis 16.00 Uhr und
Fr 8.00 bis 14.00 Uhr
http://www.ubb.de/htm/news.php

6. Dohle und Haussperling auf Nahrungssuche in Berlin

6. Dohle und Haussperling auf Nahrungssuche in Berlin

In der Hauptstadt sind nicht nur schräge Vögel unterwegs – hier leben auch sehr viele echte. Und die müssen sich in ihren verschiedenen Lebensräumen gegen unterschiedliche Nahrungskonkurrenten durchsetzen. Doch welche Ansprüche haben beispielsweise die Dohle oder der Haussperling? Und welche Folgen haben der Klimawandel und die Ausbreitung von exotischen Tieren auf Stadtparks und andere Lebensräume? Antworten gibt es beim 13. Berliner Naturschutztag, zu dem der NABU Berlin am 25. Februar einlädt. Ein zweites Thema widmet sich den Weideflächen in der Stadt. Erfahren Sie, warum dies nur auf den ersten Blick ein reines Landwirtschaftsthema ist. Und welche Bedeutung diese Flächen in der Stadt haben. Mehr dazu hierOpens external link in new window. Der Berliner Naturschutztag wird auch in diesem Jahr durch die Stiftung Naturschutz Berlin finanziell unterstützt. 

7. Vorträge der Pilzkundlichen Arbeitsgemeinschaft Berlin Brandenburg

7. Vorträge der Pilzkundlichen Arbeitsgemeinschaft Berlin Brandenburg

13. Februar 2012
Nicolas Klöhn: Naturschutz und Denkmalpflege in historischen Parkanlagen

20. Februar 2012
Victor Grönke: Pflanzen und Tiere Südwest-Australiens

27. Februar 2012

Dr. Volker Kummer: Keulenpilze und Co. Ausgewählte Sippen einer interessanten Pilzgruppe

05. März 2012
Thomas Rödig: Xerokomoide Pilze. Pilze mit rotem Stielfleisch

Die Vorträge beginnen um 18.00 Uhr im großen Sitzungsraum (4. Stock) der Stiftung Naturschutz Berlin, Potsdamer Straße 68, 10785 Berlin.

8. Kleine Anfragen aus dem Abgeordnetenhaus im Januar

8. Kleine Anfragen aus dem Abgeordnetenhaus im Januar

Luft/Lärm/Emissionen
Verkehrslärm an der Berliner Stadtautobahn
Abgeordneter: Harald Moritz (Bündnis 90 / Die Grünen)
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Verkehr
Tempo 30 auf Hauptstraßen
Abgeordnete: Claudia Hämmerling (Bündnis 90 / Die Grünen)
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Warum bremst die Verkehrslenkung Berlin die Metrotram M4 aus?
Abgeordnete: Claudia Hämmerling (Bündnis 90 / Die Grünen)
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Tempo 60 auf der Autobahn 111
Abgeordneter: Tim-Christopher Zeelen (CDU)
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Bauzustand der Berliner Autobahnen
Abgeordneter: Harald Moritz (Bündnis 90 / Die Grünen)
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Energie
Pflicht zur Dämmung bisher ungedämmter oberster Geschossdecken beheizter Räume in Berlin zum 31.12.2011 erfüllt?
Abgeordneter: Andreas Otto (Bündnis 90 / Die Grünen)
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Sanierung von Kastendoppelfenstern energetisch und baukulturell ein Gewinn?
Abgeordneter: Andreas Otto (Bündnis 90 / Die Grünen)
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Kleingarten

Räumung der Kleingartenflächen auf der Trasse der A100, 16.
Bauabschnitt
Abgeordneter: Harald Moritz (Bündnis 90 / Die Grünen)
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Sonstiges
Falsche Bio-Produkte aus Italien
Abgeordneter: Turgut Altug (Bündnis 90 / Die Grünen)
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