Aktuelles aus der Stiftung Naturschutz Berlin
im Februar 2009

Inhalt des Stiftungsbriefes Nr. 63

1. Kolumne des Monats: „Phantompolitik“

1. Kolumne des Monats: „Phantompolitik“

Bundeswirtschaftsminister Glos, bekannt vor allem durch sein Engagement für die Atomenergie und seine fragwürdige Auszeichnung mit dem NABU-Dinosaurier des Jahres 2008, hat sich etwas Neues einfallen lassen: das Phantomtier. Er glaubt, dass Naturschützer das Vorkommen bedrohter Tierarten, wie Haselmaus, Feldhamster und Mopsfledermaus, erfinden, um Investitionen zu blockieren. Mehr dazu in der Kolumne von Marianne Weno.

2. Abhängen macht doof – FÖJ-Bewerbungsstart

2. Abhängen macht doof – FÖJ-Bewerbungsstart

Die Stiftung Naturschutz Berlin bietet auch dieses Jahr wieder 190 Teilnahmeplätze an, davon 70 für Zivildienstleistende. Wer seine Zeit nicht als Couch-Potato vergeuden, sondern etwas bewegen will, kann sich ab sofort bewerben. Das FÖJ steht allen jungen Menschen offen, die zwischen 16 und 26 Jahre alt sind. Einen besonderen Schulabschluss benötigen sie nicht. Herzlich willkommen sind auch Berliner Jugendliche aus Zuwandererfamilien. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist dabei keine Voraussetzung. Den Teilnehmern eröffnen sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder – vom Tiere-pflegen auf dem Öko-Hof bis hin zur Mitarbeit in Umweltlaboren oder der Erforschung erneuerbarer Energien in Solarbetrieben.
Mehr dazu hierundefined

Nähere Auskünfte geben wir auch gern unter der Telefonnummer 030/26 39 41 40.

3. Berliner Naturschutztag 2009

3. Berliner Naturschutztag 2009

Zum 10. Mal lädt der NABU Berlin zum traditionellen Berliner Naturschutztag ein. Das von der Stiftung Naturschutz geförderte Treffen, zu dem sich alljährlich Vertreter der Berliner Naturschutzverbände, des behördlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zum populärwissenschaftlichen Gedankenaustausch versammeln, steht diesmal unter dem Motto „Jubiläumsveranstaltung – über Erfolgsgeschichten und Ausblicke“. Im Rückblick berichten Naturschutzexperten u. a. über den erfolgreichen Greifvogelschutz, die Urbanisierung des Feldhasen und die Ernährung des Rotfuchses in Berlin. In einem Vortrag unter dem Titel „Naturschutz in Berlin – 10 Jahre und wie weiter?“ werden Forderungen an Politik und Verwaltung thematisiert.

Die Veranstaltung findet am Samstag, dem 28. Februar 2009, von 10.00 bis 16.30 Uhr in der Jerusalemkirche, Lindenstraße 85, 10989 Berlin, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Das Programm des Naturschutztages können Sie als PDF-Dokument herunterladen unter
http://berlin.nabu.de/projekte/naturschutztag/Naturschutztag2009/index.html

4. Vorträge der Pilzkundlichen Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburg

4. Vorträge der Pilzkundlichen Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburg

09. Februar, 18.00 Uhr
Dr. Dietrich Weiss: „Naturreise nach Papua-Neuguinea“

23. Februar, 18.00 Uhr:
Dr. Volker Kummer: „Pilze in ausgewählten geschützten Biotopen Brandenburgs“

Der erste Vortrag im nächsten Monat findet am 09.März statt. Dr. Rüdiger Croux spricht über „Erkrankungen nach dem Verzehr von Pilzen“. Mehr zur PABB finden Sie hierundefined