Aktuelles aus der Stiftung Naturschutz Berlin
Dezember 2011

Inhalt des Stiftungsbriefes Nr. 97

1. Hinter jedem Türchen: Karikaturen für den Umweltschutz

1. Hinter jedem Türchen: Karikaturen für den Umweltschutz

Alles okö? Diese Frage beschäftigt den Berliner Karikaturisten Freimut Wössner in seiner künstlerischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und umweltpolitischen Themen schon lange. Für sein Umwelt- und Naturschutz-Engagement erhielt der Künstler 2007 auch den Berliner Naturschutzpreis der Stiftung Naturschutz. Jetzt zur Weihnachtszeit präsentiert die Stiftung in einem Online-Adventskalender eine Auswahl seiner Arbeiten.
Zum Adventskalender

Wössners Cartoons und Karikaturen spitzen zu, spielen mit Klischees und Erwartungen und halten dem Betrachter dabei immer ein wenig auch den Spiegel vor. Sein Bildband „Alles okö! Klima und andere Katastrophen“ thematisiert das veränderte Verhältnis von Mensch und Natur, ohne dabei moralisierend zu sein. Wer durch den Adventskalender Lust auf weitere Karikaturen von Freimut Wössner bekommen hat, sollte unbedingt einen Blick in diesen BildbandOpens external link in new window werfen.

2. Kolumne des Monats: Gedankenspiele

2. Kolumne des Monats: Gedankenspiele

Würde die Menschheit plötzlich verschwinden, dann würden nur Kopf- und Kleiderläuse uns vermissen, meint Alan Weisman, Autor des Buches „Die Welt ohne uns“. Niemand wird sich das Ende der Menschheit herbeiwünschen, aber sicher ist: Seit wir auf der Erde die Macht übernommen haben, verläuft das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten immer schneller.
Mehr dazu in der Kolumne von Marianne WenoOpens internal link in current window

3. Bitte vormerken! 6. Langer Tag der StadtNatur am 16./17. Juni 2012!

3. Bitte vormerken! 6. Langer Tag der StadtNatur am 16./17. Juni 2012!

Alle Stadtnatur-Entdecker sollten sich den 16./17. Juni 2012 freihalten. Denn an diesem Wochenende startet der nächste Lange Tag der StadtNatur. Dank der Unterstützung durch unsere Partner Veolia Wasser und Senatsverwaltung für Stadtentwicklung können die Berliner/innen und ihre Gäste nächstes Jahr bereits zum 6. Mal bei diesem Großereignis die Schönheiten der städtischen Natur erkunden und erleben. Wer nicht nur das Programm genießen, sondern auch selbst einen Beitrag dazu leisten möchte, ist herzlich aufgerufen, sich bei uns zu melden. Alle Infos für aktuelle und zukünftige Akteure finden Sie unter
www.langertagderstadtnatur.de

4. Neue Tat-Orte in Berlin

4. Neue Tat-Orte in Berlin

Andreas Hoppe, bekannt durch die Rolle des Tatort-Kommissars Mario Kopper, unterstützt ab sofort die Stiftung Naturschutz Berlin im Rahmen einer Freianzeigenkampagne. Mit dem beliebten Schauspieler hat die Stiftung Naturschutz einen weiteren prominenten Partner an ihrer Seite. Zur FreianzeigeOpens internal link in current window

5. Zwei auf einen Streich – Doppelt Gutes tun mit einer Spende

5. Zwei auf einen Streich – Doppelt Gutes tun mit einer Spende

Wenn Sie vor Weihnachten Ihr Engagement für den Umwelt- und Naturschutz mit einem sozialen Anliegen verbinden möchten, machen wir Ihnen einen Vorschlag: Schenken Sie Kindern, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, schöne und lehrreiche Stunden in der Natur. Spenden Sie Tickets für den Langen Tag der StadtNatur 2012.

Wir haben zwei passende Institutionen für Sie ausgesucht:
- das evangelische Kinderheim „Sonnenhof“ in Berlin, in dem bedürftige Kinder, Jugendliche und ihre Familien Hilfe und Unterstützung finden
www.ev-sonnenhof.de

- den Kindeswohl-Berlin e. V., einen freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Nordosten Berlins, der derzeit über 220 jungen Menschen Hilfe und Geborgenheit bietet.
www.kindeswohl-berlin.de

Bitte geben Sie bei Ihrer Überweisung das Stichwort „Sonnenhof“ oder „Kindeswohl-Berlin“ für das Projekt Ihrer Wahl an. Und vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Adresse anzugeben, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zukommen lassen können. Unsere Bankverbindung: Stiftung Naturschutz Berlin, Kto.-Nr: 7777 000, BLZ 430 60 967 bei der GLS Gemeinschaftsbank eG.

6. Vorträge der Pilzkundlichen Arbeitsgemeinschaft

6. Vorträge der Pilzkundlichen Arbeitsgemeinschaft

5. Dezember
Dirk Harmel: „Estland, Lettland und Litauen“. Wissenswertes über Geschichte, Wirtschaft, Kultur und natürlich Impressionen von Menschen, Architektur, Tieren, Pflanzen und nicht zuletzt Pilzen zwischen Memel und Narva.

12. Dezember
Wolfgang Michel: „Zu den archaisch lebenden Bergvölkern in Orissa und den Tigern im Kania-Nationalpark“.

Die Vorträge beginnen um 18.00 Uhr im großen Sitzungsraum der Stiftung Naturschutz (4. Stock), Potsdamer Str. 68, 10785 Berlin.

Eine Vorab-Information: Der nächste Vortrag findet am 16. Januar 2012 statt. Gerhard Struck berichtet über seine Reise mit dem Wohnmobil durch West-Kanada und die Rocky Mountains.

7. „Der Müllvollberg“/SNB fördert interaktives Theaterstück

7. „Der Müllvollberg“/SNB fördert interaktives Theaterstück

„Bringst Du bitte den Müll runter?" Diese Frage ist häufig der einzige Bezug, den Kinder zum Thema Müll haben. Verständlich, dass diese Thematik daher beim Nachwuchs nicht besonders beliebt ist. Das Galli-Theater hat sich vorgenommen, dies zu ändern. Ihr Theaterstück „Der Müllvollberg“ möchte dazu animieren, sich mit den Dingen, die wir wegwerfen, näher zu befassen. In der Geschichte geht es darum, dass der Müllberg auf der Erde nicht nur voll, sondern übervoll ist. Aber die Menschen laden immer weiter Abfall auf ihm ab. Da der große Berg nicht von alleine verschwindet, wird er zum Müllvollberg. Die beiden Helden des Stückes begeben sich auf unterschiedliche Abenteuer, in denen sie den Müll sortieren und verwerten lernen. Aber nicht allein das Zuschauen soll ein Bewusstsein für die Müllvermeidung und -trennung schaffen, sondern auch die aktive Teilnahme. Jedes Kind, das auf der Bühne den Müll richtig trennt, wird zum Ritter geschlagen oder zur Prinzessin ernannt.

Das von der Stiftung Naturschutz Berlin mit Mitteln aus dem Förderfonds Trenntstadt geförderte interaktive Theaterstück wird in verschiedenen Berliner Kindergärten und Schulen gezeigt. Einige wenige Termine sind noch frei. Interessierte Einrichtungen können sich beim Galli-Theater um eine Aufführung bewerben. Ansprechpartnerin ist Heidrun Ohnesorge.
Mehr dazu hierOpens external link in new window

8. Pflanze des Monats: Kleines Wintergrün

8. Pflanze des Monats: Kleines Wintergrün

Allein in Berlin gibt es 230 Pflanzenarten mit sehr hoher und hoher Schutzpriorität. Die 
Stiftung Naturschutz stellt Ihnen jeden Monat eine dieser ausgesuchten Zielarten vor – diesmal das Kleine Wintergrün. Mit etwas Glück ist die zierliche Pflanze, die im Sommer rötliche Glockenblüten auf hohen Stängeln trägt, zu dieser Jahreszeit als grüner Tupfer in den Berliner Kiefernwäldern anzutreffen. 
Mehr dazu hierOpens internal link in current window