Der Universitätsdozent für slawische Sprachen
wurde durch seine Arbeiten über die Tierwelt der Mark Brandenburg
und als Schriftleiter der "Berliner Naturschutzblätter"
überregional bekannt. Seine Eulen- und Greifvogelstudien fanden
Eingang in wissenschaftliche Standardwerke und Ökologielehrbücher.
Als Referent und Leiter von Exkursionen war Wendland bis
ins hohe Alter für Naturschutz und Umweltaufklärung aktiv.
Er gehörte zu den frühzeitigen Mahnern, die angesichts
der Lebensraumzerstörungen und des Artensterbens eine wirksame
Naturschutzpolitik forderten.
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