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Berlin, 15. Juni 2017

Wie kommt der Baum auf den (Kien-)Berg?

Auf dem Gelände der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA) gibt es einen besonderen Ort, an dem Kinder nach Herzenslust toben können: den Naturerfahrungsraum „Wilde Welt am Kienberg“. Die Fläche wurde gemeinsam mit Kindern entwickelt. So waren z.B. Kinder der Pusteblume-Grundschule und der Grundschule an der Mühle den Pflanzen mehrere Monate lang auf der Spur.

Gemeinsam mit Künstlerinnen sammelten sie Samen auf dem Kienberg, erforschten ihre Eigenheiten und haben ihre Erkenntnisse kreativ verarbeitet. Dabei entstanden liebevoll gestaltete Samen-Schatzkisten und Festwägen. Am 15. Juni wurden diese von den Schüler/innen als Abschluss der künstlerischen Kinderbeteiligung bei einem festlichen Umzug auf den Kienberg zum Naturerfahrungsraum (NER) gebracht. Von dort führte der Weg in den „Wildwuchs und Ordnung“-Pavillon im Boulevard Kastanienallee, wo der wertvolle Inhalt mit anderen Samen getauscht wurde. 

Die IGA Berlin 2017 wartet für alle Besucherinnen und Besucher noch bis Mitte Oktober dieses Jahres mit einem vielfältigen Programm auf. „Dabei ist der Naturerfahrungsraum auf dem Kienberg etwas ganz Besonderes und wir freuen uns, dass er auch über die IGA hinaus erhalten bleibt“, sagte Katharina Lohmann, Geschäftsführerin der IGA Berlin 2017 GmbH. „Es ist ein wertvolles Angebot für alle Familien im Bezirk. Schon jetzt ist es toll zu sehen, wie der NER während der Woche nach dem Unterricht im IGA-Campus von den Kindern angenommen wird, an den Wochenende dann von Familien aus der Nachbarschaft.“

Irma Stopka von der Stiftung Naturschutz Berlin, als Projektträgerin des E+E-Vorhabens Naturerfahrungsräume in Großstädten, wandte sich abschließend mit großem Dank an alle Kinder und betonte, dass die Kinder die besten Botschafterinnen und Botschafter sind, um Naturerfahrungsräume bekannter zu machen. „Wir wünschen uns, dass alle Kinder in der Stadt in der Natur wild spielen und sie entdecken können.“ Naturerfahrungsräume sollen Kindern ermöglichen, auch in Metropolen wie Berlin wertvolle und für die Persönlichkeitsentwicklung wichtige Naturerfahrungen zu sammeln.

Die Planerin der Wilden Welt am Kienberg, Jutta Hengge vom Büro Beissert und Hengge und die beteiligte Künstlerin Katharina Heilein berichteten über die im Prozess gewonnenen Erkenntnisse: „Wir alle, nicht nur die Kinder, haben in diesem Projekt gelernt, dass die Natur bei Weitem nicht so berechenbar ist, wie wir erwartet haben. Aber genau das ist das Spannende, was die Natur im Allgemeinen und auch diesen Naturerfahrungsraum so interessant macht.“

Mit dem bei der Stiftung Naturschutz Berlin angesiedelten Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Naturerfahrungsräume in Großstädten am Beispiel Berlin“ werden die Einrichtung und der Betrieb derartiger Flächen erprobt. Die hier gesammelten Erfahrungen sollen für andere Städte und Akteure nutzbar gemacht werden. Das Vorhaben umfasst drei Pilotflächen, die im Umfeld von Großsiedlungen in den Bezirken Pankow, Spandau und Marzahn-Hellersdorf (auf dem Gelände der Internationalen Gartenausstellung 2017) angesiedelt sind.

Pressebilder zur freien Verfügung finden Sie hierOpens internal link in current window

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Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben
„Naturerfahrungsräume in Großstädten am Beispiel Berlin“

Das Vorhaben wird durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie durch den Bezirk Pankow und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin gefördert und vom Landesbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege Berlin unterstützt.
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Kontakt:

Heidrun Grüttner (Pressesprecherin)
Tel.: 030 / 26 39 41 22
E-Mail: heidrun.gruettner(at)stiftung-naturschutz.de

Irma Stopka (Projektleiterin E+E-Vorhaben Naturerfahrungsräume)
Tel.: 030 / 26 39 41 55
E-Mail: irma.stopka(at)stiftung-naturschutz.de