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Pressearchiv der letzten 2 Jahre

PM 11/10: Jugendliche und Müll

PM 11/10: Jugendliche und Müll

Berlin, 14. Dezember 2010

PM 11/2010: Jugendliche und Müll

Eine oft „ganz böse Geschichte“ kommt auf die Bühne: In Kreuzberg und im Wedding entsteht das Musical „DIE VOM HINTERHOF“

30 Jugendliche erarbeiten gemeinsam mit Profi-Schauspielern und Theaterpädagogen der Theater-Spiel-Schule e.V. ein modernes Musical. Das Stück über Liebe, Eifersucht, Intrigen und Müll von und für junge Leute erhält Unterstützung aus Mitteln des Förderfonds Trenntstadt Berlin. Projekte zur Abfallvermeidung und effektiveren  Mülltrennung können zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen.

Kreuzberg, nahe Südstern. In der Mensa der Carl-von-Ossietzky-Oberschule herrscht Hochbetrieb. 1200 Schülerinnen und Schüler aus über 15 Nationen lernen hier. „Beim Thema Müll muss man bei Jugendlichen oft bei Null anfangen“, sagt Projektleiter und  Regisseur Jürgen Bonk und sammelt einen Teil seiner Truppe ein. Achmed, Ibrahim, Tarik und Martha machen sich auf zum Musikraum. Jeden Mittwochnachmittag treffen sie sich zu den Proben. Ibrahim (18) und zwei weitere Tänzer arbeiten an ihrem Part: Als lebendig gewordener Abfall springen sie in der großen Eröffnungsszene des Musicals aus Mülltonnen. Geübt werden Schrittfolgen und Bewegungen. „Real Hip Hop“ ist ihr Stil, und „Cool“ wollen sie tanzen: „Wenn die Botschaft von Schülern für Schüler rüberkommt, wenn man es oben auf der Bühne sieht, dann denken die Leute, da wird was Richtiges dran sein: Jetzt ist es oft verdreckt in der Mensa, aber das Thema Müll wird bei uns lebendig!“ – Achmed (18) ist sich sicher, dass die Leute dann ein bisschen mehr nachdenken und auch Yanni, der musikalische Leiter der Produktion, erklärt: „Wir machen das in einer coolen Variante, wir nutzen die Kraft der Musik und singen coole Texte“. Am Klavier wartet Alfons* (15) auf das Zeichen für seinen Einsatz. Auch Martha und Tarik legen los, in ihrem Duett singen sie über ihre Probleme als junges Paar. Ein aufwendiges Bühnenbild entsteht für das Stück, ein typischer Berliner Hinterhof, auch ein „Rattenballett“ ist in Arbeit. Jede Woche investieren rund 30 Jugendliche zwischen 3 und 8 Stunden ihrer Freizeit. Alle bringen sie ihren Background mit, sagt Projektleiter Bonk: Türkische, kroatische und polnische Wurzeln haben sie, der junge Klavierspieler stammt aus Ghana, ein anderer aus der Dominikanischen Republik. Ihre Erfahrungen fließen ein in die Umsetzung der Story, der Tänze und der Musik. Noch wird dezentral geprobt, in Kreuzberg, am Olof-Palme-Jugendzentrum im Wedding und im Weinmeisterhaus in Mitte. Über Müll habe auch er früher nie viel nachgedacht, aber: „Wenn wir dann auf der Bühne sind, erreichen wir viele“, meint Yanni. „Wir zeigen mit Tanz und Musik, dass Müll in die Mülleimer gehört, und nicht auf die Straße“, so Ibrahim. Seit kurzem erst  wird in den Klassenzimmern an der Carl-von-Ossietzky-Oberschule der Müll getrennt. „In DIE VOM HINTERHOF geht es darum, wie wir mit uns und den Dingen umgehen, fasst Projektleiter Bonk zusammen. Die Premiere ist am 9. April 2011 im JugendKulturZentrum PUMPE in Tiergarten. Die ersten 7 Aufführungstermine stehen fest,  Danach tourt das Stück durch verschiedene Jugendclubs in Berlin. Eine begleitende Ausstellung wird über das Thema Umweltschutz durch Recycling und Kreislaufwirtschaft informieren. Infos zu Kartenvorbestellungen gibt es unter  www.theater-spiel-schule.de.

Der Verein „Theater-Spiel-Schule e.V.“ erhält für das Musical-Projekt Mittel aus dem Förderfonds Trenntstadt Berlin. Bis 2012 stehen dort insgesamt 2,7 Millionen Euro für kreative Abfallprojekte bereit. Damit können Aktionen zur Abfallvermeidung und besseren Mülltrennung gefördert werden, oder Projekte, die Zielgruppen ansprechen, die von der klassischen Abfallberatung bislang nicht erreicht werden. Umweltgruppen, Bürgerinitiativen, Vereine, Verbände, Privatpersonen und Unternehmen können einen Antrag stellen.
Parallel läuft die Aktion Trenntstadt Berlin. Mit Plakaten, Kinospots und dem Internetportal www.trenntstadt-berlin.de werden die Berlinerinnen und Berliner über die umwelt- und klimaschonenden Aspekte von Abfalltrennung informiert. Bereits jetzt spart Abfalltrennung in Berlin jährlich 403.000 Tonnen CO2, und allein durch Papierrecycling wird in Berlin pro Jahr eine Holzmenge entsprechend der Größe des Grunewalds eingespart! Doch noch mehr ist im Sinne des Klimaschutzes notwendig: Ziel des Landes Berlin ist es, verglichen mit dem Stand von 1990, den CO2-Austoß bis 2020 um 40% zu senken, um so den Beitrag zum weltweiten Klimaschutz zu leisten. Auch Projekte wie das Musical „DIE VOM HINTERHOF“ können dazu beitragen, wenn durch umweltfreundliches Verhalten die Potentiale der Abfallkreislaufwirtschaft besser erschlossen werden. Informationen über weitere geförderte Projekte sowie zur Antragstellung gibt es unter www.stiftung-naturschutz.de/wir-foerdern/foerderfonds-trenntstadt
(* Name geändert)

Ansprechpartner für die Medien:

Für Fragen zum „Förderfonds Trenntstadt Berlin“:
Heidrun Grüttner    030  / 26 39 40

Für Fragen zu „Trenntstadt Berlin“:
Sabine Thümler    0171 / 22 72 210
www.trenntstadt-berlin.de.
Hier finden sich Tipps zur Abfallvermeidung und Mülltrennung und Informationen zum Thema Kreislaufwirtschaft. Hier gibt es auch Fotos zum downloaden.

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PM 10/10: Ein starkes Team

PM 10/10: Ein starkes Team

Berlin, 27. September 2010

Maja Maranow und Florian Martens unterstützen die Stiftung Naturschutz Berlin

Das starke Team der Stiftung Naturschutz Berlin hat Verstärkung bekommen: Maja Maranow und Florian Martens, Hauptdarsteller der ZDF-Serie „Ein starkes Team“ unterstützen die Stiftung Naturschutz Berlin im Rahmen einer Freianzeigenkampagne. Mit den beliebten Schauspielern hat die Stiftung Naturschutz Berlin zwei weitere starke Partner für ihre Arbeit gefunden.

Seit fast drei Jahrzehnten setzt die Stiftung Naturschutz Berlin sich dafür ein, dass die Hauptstadt eine der grünsten und artenreichsten Metropolen im Herzen Europas bleibt. So fördert sie ideell und finanziell Umweltprojekte von Bürgern, Vereinen und Initiativen und realisiert auch eigene Projekte, wie den Langen Tag der StadtNatur und den Berliner Umweltkalender. Als Träger des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) in Berlin betreut sie jedes Jahr Jugendliche, die sich nach Beendigung der Schulzeit beruflich orientieren und im Umwelt- und Naturschutz engagieren wollen.

Damit diese Aktivitäten und Projekte auch in Zukunft erfolgreich umgesetzt werden können, wirbt die Stiftung Naturschutz Berlin mit Hilfe prominenter Unterstützer – wie Birgit Fischer, Ursela Monn, Katie Pfleghar und Ulli Zelle – um Spenden und Förderer.

Die Freianzeigen stehen in verschiedenen Formaten zum Download bereit:
http://www.stiftung-naturschutz.de/die-stiftung/unterstuetzen-sie-uns/freianzeigen/

Weitere Informationen zur Stiftung Naturschutz Berlin und ihren Projekten finden Sie unter:
http://www.stiftung-naturschutz.de/

Kontakt:
Heidrun Grüttner (Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
heidrun.gruettner(at)stiftung-naturschutz.deTel. 030- 26 39 40

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PM 09/10: Unser täglich Grün

PM 09/10: Unser täglich Grün

Berlin, 03. September 2010

Stiftung Naturschutz Berlin startet neuen Internet-Umweltkalender

Ob Vogelwanderung, Fotoworkshop, Wildnistraining oder Energieberatung – in Berlin gibt es  mehrere hundert Akteure, die spannende Veranstaltungen rund um Umwelt und Natur anbieten. Doch bisher war es für die Hauptstädter nicht leicht, diese auch zu finden. Sie mussten bei den jeweiligen Anbietern einzeln abgefragt werden. Kein einfaches Unterfangen, das nur mit guten Szenekenntnissen bewältigt werden konnte. Ab sofort hat das Suchen ein Ende. Unter www.umweltkalender-berlin.de bietet das neue Internet-Veranstaltungsportal der Stiftung Naturschutz Berlin rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr einen Überblick über das gesamte Angebotsspektrum. Die Besucher finden auf der Homepage neben aktuellen Veranstaltungshinweisen auch Informationen zu maßgeschneiderten Angeboten, wie zum Beispiel umweltpädagogisch ausgerichteten Kindergeburtstagen. In der Rubrik „auf Dauer“ gibt es Auskunft zu Ausstellungen, Ausflugszielen und Beratungsangeboten. Damit alle Besucher auch schnell ihr Ziel erreichen, erleichtern Stadtkartenausschnitte und der Link zur VBB Fahrinfo den Weg durch die Stadt. Der Umweltkalender Berlin wird finanziell ermöglicht durch die BSR, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie die Veolia Stiftung.

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer gab gern das Startsignal für die Online-Schaltung. „Das Land Berlin unterstützt in erheblichem Maße die Umweltbildung. Mit dem Kalender wird nicht nur deutlich, wie umfangreich und vielfältig das Angebot zu Natur- und Umweltthemen ist. Er macht durch seinen hohen Bedienungskomfort und das ansprechende Design auch einfach Lust darauf, die Berliner Akteure und ihre spannenden Angebote kennen zu lernen. Die Stiftung Naturschutz Berlin gewährleistet als Projektträger zudem eine hohe Qualität und Aktualität des Kalenders. Das Land Berlin hat sich daher sehr gern an der Realisierung beteiligt.“

Für BSR-Chefin Vera Gäde-Butzlaff ist klar, „der Umwelt- und Naturschutz wird in Berlin mit dem Kalender zusätzlichen Auftrieb bekommen. Jetzt ist alles übersichtlich unter einer Internetadresse abrufbar. Das wird den vielen Akteuren in Umwelt- und Naturschutz mehr Gäste bescheren und das Interesse an diesen Themen deutlich erhöhen. Der Umweltkalender ist ein weiterer Beitrag zu mehr Umweltschutz in der Stadt und das war für uns der Grund, diesem Projekt auf die Beine zu helfen.“  

Sylke Freudenthal von der Veolia-Stiftung probierte das Angebot gleich aus. „Ich bin begeistert! Der Umweltkalender ist ein Quantensprung und ich habe die Radtour am 4.9. mit dem Ökowerk schon in den Familienkalender eingetragen!“

Kontakt:
 
Heidrun Grüttner (Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Wolfgang Busmann (Projektleiter)

Tel. 030- 26 39 40

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PM 08/10: 3 Millionen Arbeitsstunden für Natur und Umwelt in Berlin

PM 08/10: 3 Millionen Arbeitsstunden für Natur und Umwelt in Berlin

Berlin, 30. August 2010

Am 1. September 2010 startet der neue FÖJ-Jahrgang – Einladung zur Auftaktveranstaltung

Die Stiftung Naturschutz Berlin, größter Träger des Freiwilligen Ökologischen Jahres in der Hauptstadt, startet am 01. September das neue Projektjahr. Im Jahr 2010 werden 180 Jugendliche unter Vertrag genommen, darunter auch der 2.222. Teilnehmer. In den vergangenen 16 Jahren haben die jungen Freiwilligen der Stiftung insgesamt drei Millionen Arbeitsstunden für den Umwelt- und Naturschutz geleistet. Doch das FÖJ bewirkt noch mehr: Rund 80% der Absolventen erhalten anschließend einen Ausbildungs- oder Studienplatz. Arbeitgeber schätzen das freiwillige gesellschaftliche Engagement ebenso wie die Berufserfahrung, die die jungen Leute bereits mitbringen. Das FÖJ öffnet so auch Jugendlichen mit schlechteren Schulabschlüssen die Türen zum Arbeitsmarkt.

Die Liste der Einsatzstellen ist lang. Sie umfasst mehr als 150 Organisationen und Betriebe, darunter Naturschutzstationen, Solarfirmen, Umweltlabore und Bauernhöfe. Die Qual der Wahl liegt bei den jungen Freiwilligen, deren Wünsche so weit wie möglich berücksichtigt werden. Die FÖJler erhalten für ihre Arbeit ein Taschengeld und sind sozialversichert.

Medienvertreter sind herzlich zur Auftaktveranstaltung am

2. September 2010, 11 Uhr
im Lakeside Convention Center Berlin - Tegeler Seeterrassen,
Wilkestr. 1-5, 13507 Berlin

eingeladen. Das Grußwort spricht die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher. Es besteht die Möglichkeit zu Interviews mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Die Bewerbungsfrist für das Projektjahr 2011/2012 beginnt zum Jahresende. Doch auch jetzt sind kurzfristig noch Bewerbungen für den beginnenden Durchgang möglich, weil immer wieder Nachrückerplätze zur Verfügung gestellt werden können.

www.stiftung-naturschutz.de/foej

Ansprechpartner:

Stiftung Naturschutz Berlin
Heidrun Grüttner (Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Tel.: 26 39 40

FÖJ
Bernd Kuhlmann (Projektleiter), Tel. 26 39 41 47

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PM 07/10: Wie wird Müll sexy?

PM 07/10: Wie wird Müll sexy?

Berlin, 23. Juni 2010

2,7 Millionen Euro für kreative Abfall-Projekte

Wie macht man das Thema Abfall so spannend, dass auch Trennmuffel erreicht werden? Die Stiftung Naturschutz Berlin (SNB) und die Berliner Stadtreinigung (BSR) haben heute im Kinderzirkus Cabuwazi einen neuen Förderfonds für innovative und kreative Abfallprojekte vorgestellt. Vereine, Verbände, Initiativen und Privatpersonen sind aufgerufen, diese Herausforderung anzunehmen, ein Projekt zu konzipieren und dafür einen Förderantrag zu stellen. Dem „Förderfonds Trenntstadt Berlin“ stehen bis Ende 2012 jährlich 900.000 Euro zur Verfügung, insgesamt also 2,7 Millionen. Die SNB verwaltet die Gelder aus den sogenannten Nebenentgelten der Duales System Deutschland GmbH (DSD) im Auftrag der BSR. Über die Vergabe entscheiden BSR und Stiftung gemeinsam.

„Abfallvermeidung und konsequente Abfalltrennung spielen eine wichtige Rolle beim Ressourcen- und Klimaschutz“, erläuterte Dr. Landsberg-Becher, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Naturschutz Berlin, „auch aus diesem Grund hat sich die Stiftung gern bereit erklärt, ihre Erfahrungen aus 30 Jahren Fördertätigkeit einzubringen. Zudem ist die Stiftung bestens vernetzt in der Berliner Umweltszene – wir kennen die Akteure und können die Antragsteller inhaltlich und organisatorisch zu besten Projektergebnissen beraten.“

„Uns liegt die Verwertung von Abfällen aus ökologischen, aber auch aus wirtschaftlichen Gründen sehr am Herzen, „hebt Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der BSR, hervor, „wirtschaftlich deshalb, weil die Erlöse aus den Wertstoffen schon heute die Müllgebühren um 5,5% senken. So erfasst die BSR rund 450.000 Tonnen Abfälle pro Jahr getrennt und verwertet 78% davon stofflich. Auch die Inhalte der grauen Hausmülltonne werden entweder direkt oder durch die Produktion von Ersatzbrennstoffen energetisch verwertet. So versorgen wir quasi bereits eine Großstadt mit Strom und Fernwärme.“

Ein neues Projekt der BSR sei die Vergärung von Bioabfällen und die Nutzung des Biogases als Kraftstoff für die Müllsammelfahrzeuge. „Das ist ein sichtbarer Kreislauf“, so die BSR-Chefin, „der pro Jahr rund 2,5 Millionen Liter Dieselkraftstoff ersetzt. Letztendlich werden die Weichen aber von jedem Einzelnen gestellt, indem bereits beim Einkauf Abfall vermieden wird. Und die stoffliche Verwertung funktioniert bei den meisten Materialien nur, wenn vor Ort bei den Haushalten getrennt gesammelt wird. Zwar wird Deutschland häufig als Weltmeister in der Abfalltrennung bezeichnet, aber noch könnte mancher Abfall vermieden werden und es landet zuviel Verwertbares in der Hausmülltonne. Da muss noch Überzeugungsarbeit geleistet werden. Genau hier will der "Förderfonds Trenntstadt Berlin" ansetzen und neue kreative Projekte unterschiedlichster Akteure unterstützen.“

Als ein erstes gelungenes Beispiel für zukünftige Fördererprojekte wurde das vom Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi neu kreierte Stück „Taborka Abfallreich“ vorgestellt. Exklusiv für Medienvertreter wurden erstmals Szenen daraus öffentlich präsentiert. „Gerade Kinder sind ganz wichtige Adressaten für Umweltthemen. Im Zirkustheater gelingt es uns, Begeisterung und Energie in die kleinen Gesichter zu zaubern. Das wird auch bei 'Taborka Abfallreich' nicht anders sein“, so Christine Kölbel vom Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi. „Die Kinder entdecken Identifikationsfiguren in Taborka und haben in den vertiefenden Workshops die Möglichkeit, das Thema Abfallvermeidung und Trennung ganzheitlich zu erfahren. Häufig tragen sie das erworbene Umweltwissen und neue Verhaltensweisen in ihre Familien, denn die Kinder erfahren, wer sich bewegt, kann etwas bewegen.“

Informationen zur Antragstellung:
www.stiftung-naturschutz.de/foerderfonds-trenntstadt/

Ansprechpartner:

Stiftung Naturschutz Berlin
Heidrun Grüttner (Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Tel.: 26 39 40

Berliner Stadtreinigung
Sabine Thümler (Pressesprecherin)

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PM 05/10: Unsere starke Truppe – FÖJ statt Zivildienst

PM 05/10: Unsere starke Truppe – FÖJ statt Zivildienst

Berlin, 16. Juni 2010

Stiftung Naturschutz bietet Kontinuität im Hin und Her über den Zivildienst

Der Zivildienst – wird er verkürzt, verlängert oder ganz gestrichen? Zurzeit besteht darüber Unklarheit, denn aus der Bundesregierung gibt es unterschiedliche Stellungnahmen. Während im vorliegenden Entwurf des Wehrrechtsänderungsgesetzes vorgesehen ist, die Zeit für Wehr- und Zivildienstab Dezember 2010 auf sechs Monate zu verkürzen, stellt Verteidigungsminister Guttenberg die Wehrpflicht grundsätzlich in Frage. In diesem Hin und Her bietet die Stiftung Naturschutz Berlin jungen Männern, die jetzt vor der Wahl stehen, eine eindeutige und attraktive Alternative: das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ).

Im sog. „Zivi-FÖJ“ stellt die Stiftung den jungen Kriegsdienstverweigerern Plätze in vielfältigen und attraktiven Einsatzfeldern der Bereiche Umweltbildung, Biotoppflege, umweltpolitische Öffentlichkeitsarbeit oder erneuerbare Energien bereit. Mit der Kontinuität von 12 Monaten ermöglicht das FÖJ intensive Lern-Erfahrungen, fundierte berufliche Orientierung und Kompetenzerwerb für Ausbildung und Beruf. Das FÖJ ist als Ersatz für den Zivildienst anerkannt. Wer sich für das „Zivi-FÖJ“ entscheidet, umgeht überdies die viel diskutierte „biografische Lücke“, die zwischen dem Ende des Kurz-Zivildienstes und dem Ausbildungs- bzw. Studienbeginn droht und sich negativ auf die Sicherung des Lebensunterhalts und die weitere Kindergeldzahlung auswirken könnte. Etliche Einsatzstellen stellen anschließend studienbegleitende Praktika und Jobs zur Verfügung und bauen so Brücken in die Berufstätigkeit.
Die Stiftung Naturschutz Berlin verfügt derzeit noch über freie Plätze und nimmt Bewerbungen gern entgegen.

Für Medienanfragen:
Heidrun Grüttner (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit), Tel. 030/26 39 40
Bernd Kuhlmann (Projektleiter FÖJ), Tel. 030/ 26 39 41 40

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PM 04/10: Berlins Natur im Fokus

PM 04/10: Berlins Natur im Fokus

Berlin, 14. Juni 2010

Langer Tag der StadtNatur am 19./20. Juni 2010

Über vierzig neue Akteure sorgen beim 4. Langen Tag der StadtNatur dafür, dass selbst eingefleischte Fans dieses Natur-Events viel Neues entdecken können.

„Es ist auch für uns als Organisatoren immer wieder erstaunlich, wie viele Gruppen, Vereine und Privatleute sich mit dem Thema Stadtnatur beschäftigen“, stellte Dr. Landsberg-Becher, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Naturschutz Berlin, auf der heutigen Pressefahrt fest, „zu den neuen Highlights in diesem Jahr gehören die Mobilen Äcker am Moritzplatz, der Weingarten im Prenzlauer Berg, der Tankstellengarten in Schöneberg und der Outdoorausrüster Globetrotter in Steglitz.“

Insgesamt werden wieder rund 500 Veranstaltungen innerhalb von 26 Stunden angeboten. In diesem Jahr gibt es einen Schwerpunkt zum Thema Wasser. Von spannenden Führungen zur Trinkwasseraufbereitung in den Wasserwerken Friedrichshagen und Tiefwerder, über sportliche Aktivitäten auf dem Wasser und naturkundliche Schiffstouren bis hin zur Klärung der Frage, ob Wasser zaubern kann, reicht die Palette der Angebote. „Wir freuen uns darüber, dass auch der Wildtierexperte der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Derk Ehlert, zu den Akteuren gehört und naturkundliche Schiffstouren anbietet“, betonte Dr. Landsberg-Becher, „so kann einer größeren Zahl von Berlinerinnen und Berlinern am Beispiel des Tegeler Sees dieser Lebensraum fachlich fundiert und anschaulich vorgestellt werden.“

Begeistert vom vielfältigen Angebot zum Thema Wasser zeigte sich auch Staatssekretärin Maria Krautzberger. „Fast 59 qkm unserer Stadt sind mit Wasser bedeckt“, erläuterte sie, „das sind Flächen, die für die Naherholung, den Artenreichtum, die Trinkwasserversorgung und das Klima unserer Stadt von großer Bedeutung sind. Aber es handelt sich auch um wunderschöne Landschaften, die es am Langen Tag der StadtNatur unter fachkundiger Führung zu entdecken gilt.“

„Eine Neuerung bei den Tickets dürfte besonders Familien freuen“, so Dr. Landsberg-Becher weiter, „in Begleitung eines erwachsenen Ticketinhabers haben Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren freien Eintritt. Wir hoffen, dass dies auch größeren Familien und Alleinerziehenden die kostengünstige Teilnahme am Langen Tag ermöglicht.“

Erhältlich sind die Eintrittskarten in allen Kaiser's- und Bio Company-Filialen, in vielen Berliner Bürgerämtern, in den 12 BVG-eigenen Verkaufsstellen und dem BVG-Abo-Service, bei Thalia sowie in vielen NEULAND-Fleischereifachgeschäften und Biobäckereien. Erstmalig ist auch eine Online-Bestellung der Tickets möglich. Welche „Natur-Ereignisse“ die Besucher des Langen Tags im Einzelnen erwarten, können Sie dem umfangreichen Programmheft entnehmen, das in den genannten Verkaufsstellen und Institutionen sowie in der Stiftung Naturschutz Berlin zur kostenlosen Mitnahme ausliegt, oder im Internet unter www.langertagderstadtnatur.de erfahren. Hier finden Sie zudem einen Routenplaner und haben die Möglichkeit, Veranstaltungen nach unterschiedlichen Kriterien zu suchen.

Heidrun Grüttner (Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Tel.: 26 39 40
Wolfgang Busmann (Projektkoordinator Langer Tag der StadtNatur), Tel.: 26 39 40

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PM 03/10: Rechtzeitig Tickets sichern!

PM 03/10: Rechtzeitig Tickets sichern!

Berlin, 21. Mai 2010

Stiftung Naturschutz Berlin lädt ein zum 4. Langen Tag der StadtNatur

Am Dienstag, den 25. Mai 2010, startet der Ticketvorverkauf für den am 19. und 20. Juni stattfindenden Langen Tag der Stadt Natur 2010. Um sich für die beliebten Veranstaltungs-Highlights mit begrenzter Teilnehmerzahl anmelden zu können, benötigt man ein 26-Stunden-Ticket. Wir empfehlen daher allen Naturbegeisterten, sich gleich am Dienstag ein Ticket zu sichern. Ab diesem Zeitpunkt werden auch die Anmeldungen unter der Hotline 030 - 26 39 41 41 entgegengenommen.

Eine Neuerung bei den Tickets dürfte besonders Familien freuen: In Begleitung eines erwachsenen Ticketinhabers haben Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren freien Eintritt. Erwachsene zahlen für ihr Ticket 7 €, ermäßigt 5 €. Die Eintrittskarten gelten für den gesamten Zeitraum des Langen Tags der StadtNatur.

Erhältlich sind die Eintrittskarten für das von der Stiftung Naturschutz Berlin veranstaltete große Natur-Event in allen Kaiser's- und Bio Company-Filialen, in vielen Berliner Bürgerämtern, in den 12 BVG-eigenen Verkaufsstellen und dem BVG-Abo-Service, bei Thalia sowie vielen NEULAND-Fleischereifachgeschäften und Biobäckereien. Erstmalig ist auch eine Online-Bestellung der Tickets möglich.

Welche „Natur-Ereignisse“ die Besucher des Langen Tags im Einzelnen erwarten, können Sie dem umfangreichen Programmheft entnehmen, das in den genannten Verkaufsstellen und Institutionen sowie in der Stiftung Naturschutz Berlin zur kostenlosen Mitnahme ausliegt, oder aber ab 22. Mai im Internet unter www.langertagderstadtnatur.de erfahren. Hier finden Sie zudem einen Routenplaner und haben die Möglichkeit, unkompliziert Veranstaltungen nach verschiedenen Kriterien zu suchen.
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Der Lange Tag der StadtNatur
wird nun schon zum 4. Mal von der Stiftung Naturschutz Berlin veranstaltet. Rund 500 Veranstaltungen an 150 Orten ermöglichen einen spannenden Blick auf das „wilde“ Berlin. Ob morgendlicher Streifzug durch die erwachende Stadt, akrobatische Klettertour im Hochseilgarten oder Wildschweinpirsch unter nächtlichem Himmel – über 160 Berliner Akteure von Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Universitäten, Museen und Bürgerinitiativen bieten ein einmaliges Programm, das zu einer Entdeckungsreise in den Dschungel der Großstadt einlädt.

Weitere Informationen und Pressefotos finden Sie unter:
www.langertagderstadtnatur.de

Für Rückfragen:
Heidrun Grüttner (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit), Tel.: 030 - 26 39 40

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PM 02/10: Vom Grenzturm zum Naturschutzturm

PM 02/10: Vom Grenzturm zum Naturschutzturm

Berlin, 26. April 2010

Die Stiftung Naturschutz Berlin verleiht Berliner Naturschutzpreis an Initiatoren des Naturschutzturms an der nördlichen Stadtgrenze

Am Mittwoch, den 28. April 2010 verleiht die Stiftung Naturschutz Berlin den diesjährigen Berliner Naturschutzpreis an Helga Garduhn und Marian Przybilla für ihr Projekt „Naturschutzturm“. Es handelt sich um einen ehemaligen Grenzturm zwischen Berlin-Frohnau und dem Hohen Neuendorfer Ortsteil Bergfelde.

In der Begründung für die Preisvergabe heißt es:
„Helga Garduhn und Marian Przybilla haben in einer Zeit des Umbruchs schnell gehandelt und mit der Übernahme eines ehemaligen Grenzturms ein wichtiges Domizil für die Umweltbildungsarbeit in Berlin aufgebaut. Seit zwanzig Jahren gelingt es ihnen, Kinder und Jugendliche für den Umwelt- und Naturschutz zu begeistern. Für die Erfahrungen, die die jungen Menschen im und am Naturschutzturm sammeln können, gibt es im alltäglichen Leben der Großstadt normalerweise kaum Gelegenheiten. Den Preisträgern ist gelungen, gemeinsam mit Berliner Schülern mehr als 80.000 Bäume in der Umgebung des Turmes zu pflanzen. Darüber hinaus haben sie mit dem Erhalt des Turmes ein Zeichen des Gedenkens an die Deutsche Teilung gesetzt. Sie machen diesen Teil deutscher Geschichte durch Veranstaltungen und Gespräche auch für junge Menschen nachvollziehbar. Es gelingt Helga Garduhn und Marian Przybilla, nicht nur Umweltwissen zu vermitteln, sondern einen Funken der Begeisterung zu entzünden. Nicht selten werden daraus Feuer, die ein Leben lang brennen. Besser kann man Nachwuchsförderung nicht betreiben.“

Die Preisübergabe erfolgt durch die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer. Die Senatorin betont schon im Vorfeld der Preisverleihung die herausragende Bedeutung dieser Naturschutzauszeichnung: „Dieser Preis ist wichtig für Berlin, weil mit ihm heraus-ragendes bürgerschaftliches Engagement gewürdigt wird. Als Berlins größter Naturschutz-preis ehrt er Menschen, die sich um die Stadt verdient gemacht haben, die dazu beitragen, dass Berlin eine lebendige, eine grüne Metropole im Herzen Europas bleibt.“

Die Laudatio für die Preisträger hält Michael Beleites, Mitbegründer der DDR-Umweltbewe-gung und Sächsischer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

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PM 01/10: Durchstarten statt Abhängen

PM 01/10: Durchstarten statt Abhängen

Berlin, 10. Februar 2010

Bewerbungsstart: Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Perspektiven jenseits der Wohnzimmercouch

Nach der Schule wissen viele Jugendliche nicht so recht, wie es weitergehen soll. Die einen, weil sie keinen Ausbildungs- oder Studienplatz bekommen haben, die anderen, weil sie sich nicht für einen konkreten Weg entscheiden können. Doch wie soll man die Zeit am besten nutzen? Und wie kann man herausfinden, was das Richtige für einen ist?

Das FÖJ bietet viele Vorteile: Es eröffnet die Chance, sich ein Jahr lang im Natur- und Umweltschutz zu engagieren, eigene Interessen und Fähigkeiten zu erkunden und dabei zusätzliche Kompetenzen für das Berufsleben zu erwerben.

Die Stiftung Naturschutz Berlin, der größte Träger des FÖJ in Berlin, bietet auch dieses Jahr wieder 180 Teilnahmeplätze an, davon 65 für junge Wehrdienstverweigerer. Wer seine Zeit nicht mit Warten vergeuden, sondern etwas bewegen will, kann sich ab sofort bewerben. Das FÖJ steht allen jungen Menschen offen, die zwischen 16 und 26 Jahre alt sind. Einen besonderen Schulabschluss benötigen sie nicht. Herzlich willkommen sind auch Berliner Jugendliche aus Zuwandererfamilien. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist dabei keine Voraussetzung. Den Teilnehmern eröffnen sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder – von der  Landschaftspflege im Naturschutzzentrum oder der Arbeit mit Kindern in der Waldschule bis hin zur Mitarbeit im Umweltlabor oder der Erforschung erneuerbarer Energien im Solarbetrieb.

Die jungen Freiwilligen sind sozial- und krankenversichert und erhalten monatlich eine Unterstützung von 355 Euro, der Kindergeldanspruch bleibt bestehen. Außerdem bietet die Stiftung  Naturschutz Berlin persönliche Begleitung und ein abwechslungsreiches, ergänzendes Seminarprogramm an.

Wer neugierig geworden ist, kann sich im Internet unter www.stiftung-naturschutz.de oder beim FÖJ-Sekretariat unter der Telefonnummer 030/ 26 39 41 40 weiter informieren (oder gleich eine Online-Bewerbung abschicken).

Für Medienanfragen:
Heidrun Grüttner (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit), Tel. 030/26 39 40
Bernd Kuhlmann (Projektleiter FÖJ), Tel. 030/ 26 39 41 40

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PM 16/09: Der Toten gedenken – das Leben feiern

PM 16/09: Der Toten gedenken – das Leben feiern

Berlin, 18. November 2009

Naturschutz auf Friedhöfen

Der „Totensonntag“ symbolisiert nicht nur das Ende des Kirchenjahres, er steht auch für den Neuanfang - für den Glauben, dass der Tod nicht das Ende ist. Für den Naturschutz gilt dies in besonderem Maße. Wenn am Sonntag viele Menschen die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen besuchen, können sie dabei auch die Erfahrung machen, dass Friedhöfe mehr sind als eine Stätte des Gedenkens. Sie sind zu wichtigen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen in der Stadt geworden. Orte, in denen sich mitten im Tod das Leben entfaltet.
Auf ihre große Bedeutung für das Grün in der Stadt verweist die Broschüre „Lebensraum Friedhof“, die die Stiftung Naturschutz in Kooperation mit der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN) herausgegeben hat. Das 32 Seiten umfassende Heft enthält unter anderem Informationen zur Geschichte und zur kulturhistorischen Bedeutung von Friedhöfen, beschreibt deren Artenvielfalt und gibt dem Leser wichtige Hinweise für eine naturgerechte Gestaltung und Pflege der Grabstätten. Die Broschüre können Sie kostenlos bei der Stiftung Naturschutz Berlin abholen bzw. sich gegen eine Portogebühr von 3,50 Euro zuschicken lassen.

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PM 15/09: Die Pilzsaison ist eröffnet

PM 15/09: Die Pilzsaison ist eröffnet

Berlin, 09. Oktober 2009

Pilzberatung in der Stiftung Naturschutz Berlin

Wie jedes Jahr werden auch diesmal zur Herbstzeit Tausende Pilzsucher die Wälder durchstreifen und – Erfolg vorausgesetzt – ihren häuslichen Speiseplan mit Steinpilz, Champignon und anderen Waldfrüchten bereichern.

Doch was für Kenner ein unbeschwertes Essvergnügen garantiert, kann für weniger Kundige zur tödlichen Gefahr werden. Jahr für Jahr ziehen sich in Deutschland trotz aller Warnungen Hunderte Menschen schwere bis tödliche Pilzvergiftungen zu. Und die Ursachen sind fast immer die gleichen: mangelnde Sachkenntnis und sträflicher Leichtsinn.

Wer wirklich sicher gehen möchte, dass sich kein Giftzwerg unter die selbst gesammelten Speisepilze geschmuggelt hat, sollte von dem Beratungsangebot der Pilzkundlichen Arbeitsgemeinschaft und der Stiftung Naturschutz Berlin Gebrauch machen. Jeden Montag zwischen 17.30 und 18.00 Uhr stehen die Experten in der Potsdamer Straße 68 (Tiergarten) für sachkundige und kostenlose Auskünfte zur Verfügung. Begutachtet werden allerdings ausschließlich Einzelexemplare.

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PM 14/09: Guter Heinrich verschollen, Mäuseschwänzchen gesucht

PM 14/09: Guter Heinrich verschollen, Mäuseschwänzchen gesucht

Berlin, 05. Oktober 2009

Koordinierungsstelle Florenschutz bei der Stiftung Naturschutz Berlin eingerichtet

„Guter Heinrich“ und „Mäuseschwänzchen“ sind nur zwei von vielen seltenen Pflanzenarten, die ohne besondere Schutzmaßnahmen bald aussterben könnten. Ob und wo sie in Berlin noch vertreten sind, das herauszufinden ist Aufgabe der neu eingerichteten Koordinierungsstelle Florenschutz der Stiftung Naturschutz Berlin.
Die Koordinierungsstelle wird Vorkommen und Bestandssituation von -zunächst 230 Pflanzenarten überprüfen, geeignete Schutzmaßnahmen konzipieren sowie Flächeneigentümer und -nutzer, Naturschutzbehörden, Berliner Forsten und Bezirksämter über Standorte und Schutz von gefährdeten Pflanzen informieren.
Und damit der „Gute Heinrich“ nicht länger für einen netten Menschen gehalten wird  und das „Mäuseschwänzchen“ nicht nur als Kosename überlebt, hat die Koordinierungsstelle sich das Ziel gesetzt, die seltenen Pflanzen den Berlinerinnen und Berlinern näher vorzustellen. Außerdem wird sie versuchen, Paten für den Erhalt einzelner Arten an ihren Standorten zu gewinnen. 

Mit der Arbeit der Koordinierungsstelle Florenschutz leistet das Land Berlin einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Biodiversität in Deutschland. Das Projekt wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung finanziert und in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege sowie dem Botanischen Verein von Berlin und Brandenburg durchgeführt.

Weitere Informationen zum Florenschutz in Berlin finden Sie unter:
Koordinierungsstelle Florenschutzundefined
Senatsverwaltung für Stadtentwicklungundefined
Botanischer Verein von Berlin und Brandenburgundefined

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PM 13/09: Findige Köpfe gesucht

PM 13/09: Findige Köpfe gesucht

Berlin, 30.09.2009

Ausschreibung für den Berliner Naturschutzpreis 2010 gestartet

Die Berlinerinnen und Berliner sind als helle Köpfe bekannt. Und in so mancher Schublade schlummern gute Ideen, die mangels Finanzierung nicht umgesetzt werden konnten.

Die Stiftung Naturschutz Berlin möchte helfen, diese Schätze zu bergen, und vergibt dazu jährlich einmal den Berliner Naturschutzpreis. Prämiert werden herausragende, innovative Ideen, die geeignet sind, den Naturschutz in Berlin voranzubringen. Einzelpersonen, Schulklassen, Organisationen, Vereine, Bürgerinitiativen und Unternehmen können sich an diesem Wettbewerb beteiligen. Der Themenwahl sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig für die Bewertung sind Innovationskraft, Originalität und Realisierbarkeit der eingereichten Ideen und Vorschläge. Die Bewerbungsfrist endet am 04. Januar 2010. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld von bis zu 5.000 Euro.

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PM 12/09: 370 Hände, 185 Köpfe und 280.000 Stunden Einsatz

PM 12/09: 370 Hände, 185 Köpfe und 280.000 Stunden Einsatz

Berlin, 02.09.2009

Presseeinladung zur Auftaktveranstaltung des diesjährigen Freiwilligen Ökologischen Jahres 2009/2010

185 Freiwillige der Stiftung Naturschutz Berlin haben am 01. September 2009 ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr begonnen. In Umweltbildungszentren und Naturschutzstationen, Umweltlaboren und Firmen im Bereich der erneuerbaren Energien werden sie in den nächsten zwölf Monaten insgesamt 280.000 Stunden für den Umwelt- und Naturschutz leisten. Dabei werden sie Erfahrungen sammeln und Kompetenzen erwerben, die ihre Berufschancen deutlich verbessern.

Am 04. September 2009 findet für alle diesjährigen Teilnehmer in Berlin – insgesamt 300 Freiwillige – die große Auftaktveranstaltung statt. Wir laden Sie ein, die jungen Freiwilligen und ihre Erwartungen und Motivationen kennenzulernen. Zur Staffelübergabe werden auch zahlreiche Jugendliche dabei sein, die ihr FÖJ bereits abgeschlossen haben. Lassen Sie sich von ihnen berichten, was ihnen das Freiwillige Ökologische Jahr gebracht hat und inwieweit es ihre Erwartungen erfüllen konnte.

Auftaktveranstaltung des FÖJ 2009/2010 am 4. September 2009

Ort: Theatersaal des Kinder- Jugend- und Familienzentrums – FEZ
An der Wuhlheide 197, 12459 Berlin

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PM 11/09: Perspektiven für Schulabgänger

PM 11/09: Perspektiven für Schulabgänger

Berlin, 01.09.2009

Freiwilliges Ökologisches Jahr 2009/ 2010 startet

185 Freiwillige der Stiftung Naturschutz Berlin, des größten FÖJ-Trägers in der Hauptstadt,  beginnen am 01.Septemer 2009 mit ihrem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ).

Umweltbildungszentren und Naturschutzstationen, Umweltlabore und Firmen im Bereich der erneuerbaren Energien sind nur einige der über 160 Einsatzstellen, in denen sie insgesamt rund 280.000 Arbeitsstunden leisten werden – als Investition auch für die eigene Zukunft. Mehr als 80 Prozent der Teilnehmer erhalten im Anschluss einen Arbeits-, Ausbildungs- oder Studienplatz. Arbeitgeber und Ausbilder schätzen die FÖJ-Absolventen wegen ihrer im Vergleich zu Schulabgängern höheren Qualifikationen und Erfahrungen im Arbeitsleben.
Ein FÖJ ist somit eine optimale Möglichkeit, die Zeit zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn sinnvoll zu gestalten, sich zu orientieren und herauszufinden, wo die eigenen Stärken liegen. Auf diese Weise sammeln sie zugleich wichtige Erfahrungen für das spätere Berufsleben und tun Gutes für Natur und Umwelt.

Mit ihrem FÖJ-Projekt „nature4you“ spricht die Stiftung Naturschutz gezielt Jugendliche mit schlechten Ausbildungschancen an. Besonders willkommen sind Jugendliche mit Migrationshintergrund. Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms „Freiwilligendienste machen kompetent“. Es unterstützt die Teilnehmer dabei, ihre Stärken zu finden und Schlüsselkompetenzen für Ausbildung und Beruf zu entwickeln. So wird häufig der Weg in ein Ausbildungsverhältnis geebnet.

Die nächste Bewerbungsphase für das FÖJ beginnt Anfang 2010. Genug Zeit also, um sich jetzt ausführlich über Bewerbungsmodalitäten und Einsatzstellen für das kommende Jahr zu informieren. Ausführliche Informationen zum FÖJ finden Sie hierundefined

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PM 10/09: Gefahren aus der Schulmappe?

PM 10/09: Gefahren aus der Schulmappe?

Berlin, 28.08.2009

Stiftung Naturschutz Berlin gibt Tipps für kindgerechten und umweltfreundlichen Schulstart

Nicht nur auf dem Schulweg sind Kinder Gefahren ausgesetzt. Auch Turnbeutel, Brotbox und Ranzen bergen versteckte Risiken. Viele Produkte belasten die Umwelt und sind schlimmstenfalls sogar gesundheitsschädlich. So finden sich gefährliche Lösemittel in Filzstiften, giftige Schwermetalle in Tuschkästen und krebserregende Weichmacher in Schulranzen.

Der Ratgeber „Schulzeit“, den die Stiftung Naturschutz Berlin jährlich neu auflegt, hilft Eltern, die richtigen Schulmaterialien für ihre Kinder auszusuchen. Auf 48 Seiten bietet er Informationen über Gesundheitsrisiken, Umweltverträglichkeit und Qualität der Erzeugnisse sowie die aktuellsten Testergebnisse. Konkrete Produktempfehlungen und Hinweise, wo man die umwelt- und gesundheitsschonenden Schulmaterialien preiswert erhält, ersparen Einkaufsstress und zeitaufwendige Eigenrecherche. Darüber hinaus enthält das Heft alles Wissenswerte zu gesunder Ernährung und Bewegung, sowie Tipps für einen sicheren Schulweg.

Die Broschüre kann unter folgender Adresse gegen Einsendung von 3,50 Euro in Briefmarken bestellt oder kostenfrei abgeholt werden:

Stiftung Naturschutz Berlin
Potsdamer Str. 68
10785 Berlin

Interessierte finden den vollständigen Ratgeber auch hierundefined zum kostenlosen Download im Internet.

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PM 09/09: Vom Geheimtipp zum Hauptstadt-Highlight

PM 09/09: Vom Geheimtipp zum Hauptstadt-Highlight

Berlin, 05.07.2009

Der Lange Tag der StadtNatur erwies sich auch im dritten Jahr als Besuchermagnet

Der Lange Tag der StadtNatur 2009 lockte auch in diesem Jahr tausende Berliner ins Grüne. Viele der rund 500 Veranstaltungen waren schon im Vorfeld ausgebucht. „Wir sind äußerst zufrieden über die Resonanz“, fasst Dr. Johann-Wolfgang Landsberg-Becher, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Naturschutz Berlin, zusammen, „wir konnten mehr als 20.000 Besucher begrüßen. Das Interesse am Langen Tag der StadtNatur ist ungebrochen. Die Berliner erwiesen sich einmal mehr als interessiertes Publikum und große Naturliebhaber.“

Besuchermagneten waren unter anderem Nachtwanderungen und Führungen über Gelände, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, wie zum Beispiel die Bustouren über das Tempelhofer Flugfeld. „Mit diesen Führungen haben wir vielen Besuchern eine große Freude bereitet“, so Landsberg-Becher, „das Interesse an dem Gelände ist groß. Ebenso die Begeisterung über die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Flugfeldes.“ 

Sehr schnell vergeben waren auch die Plätze für die Angebote der Berliner Forsten. „Es haben sich fast alle Revierförster beteiligt. Nur darum konnte der große Andrang bewältigt werden“, so Landsberg-Becher weiter, „ob Fotosafari, Wildschweinpirsch oder Nachtwanderung – die Veranstaltungen waren schnell ausgebucht. Wir freuen uns darüber, dass sich der Lange Tag der StadtNatur vom Geheimtipp zum Hauptstadt-Highlight entwickelt hat. Für alle, die keinen Platz mehr ergattern konnten, haben wir einen kleinen Trost – auch im kommenden Jahr wird es einen Langen Tag der StadtNatur geben. In 2010 findet er am 19./20. Juni statt. Der Ticketverkauf beginnt vier Wochen vorher.“

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PM 08/09: StadtNatur auf Türkisch

PM 08/09: StadtNatur auf Türkisch

Berlin, 26.06.2009

Türkischsprachige Veranstaltungen am Langen Tag der StadtNatur in Berlin

Berlin steht vor einem Natur-Ereignis besonderer Art: Am 04./05. Juli 2009 findet der Lange Tag der StadtNatur statt. Zum dritten Mal wird das Grün unserer Stadt, seine Flora und Fauna im Mittelpunkt eines Großereignisses stehen. Von der Stiftung Naturschutz Berlin organisiert, werden rund 500 Veranstaltungen die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger auf die urbane Natur und die Vielfalt des Lebens in ihrer Umgebung lenken. In diesem Jahr werden erstmals auch türkischsprachige Veranstaltungen angeboten.

„Ari Maya ve Willi gerçekten nasil yasiyorlar - Arı kovanında ziyaret“ heißt eine Veranstaltung, die sich vor allem an Kinder wendet und die Imkerei erklärt. Die Kinder können einer Königin und ihrem Hofstaat bei der Arbeit zusehen, erfahren, dass Bienen tanzen können und vieles mehr.

An botanisch interessierte Berlinerinnen und Berliner wendet sich die Führung
„Hasenheide parkında bir botanik keÅŸif gezisi - Bitkileri tanıma ve ardından birlikte parkta piknik saati“. Die botanische Entdeckungsreise richtet ihr Augenmerk besonders auf Heilpflanzen.

Das Türkisch-Deutsche Zentrum TDZ e.V. präsentiert in „Çok kültürlü bahçe ziyareti“ den Interkulturellen Garten im Görlitzer Park.

Programm & Ticketverkauf
Das gesamte Programm kann online unter www.langertagderstadtnatur.de abgerufen werden. Die Tickets gibt es in allen KAISER’S- und Thalia-Filialen, bei vielen NEULAND-Fleischereifachgeschäften, der BIO COMPANY und anderen Bioläden. Für teilnehmerbegrenzte Veranstaltungen können Sie sich unter der Hotline-Nummer 030 - 26 39 41 41 anmelden. Eine Anmeldung ist nur nach Erwerb des Tickets möglich. Das 26-Stunden-Ticket für Erwachsene kostet 7 €, ermäßigt 3 €. Das Familienticket ist für 12 € zu haben. Die Eintrittskarten gelten für den gesamten Zeitraum des Langen Tags der StadtNatur.

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PM 07/09: Ein Natur-Ereignis für Berlin

PM 07/09: Ein Natur-Ereignis für Berlin

Berlin, 24.06.2009

Berlin steht vor einem Natur-Ereignis besonderer Art

Am 04./05. Juli 2009 findet der Lange Tag der StadtNatur statt. Zum dritten Mal wird das Grün unserer Stadt, seine Flora und Fauna im Mittelpunkt eines Großereignisses stehen. Von der Stiftung Naturschutz Berlin organisiert, werden rund 500 Veranstaltungen die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger auf die urbane Natur und die Vielfalt des Lebens in ihrer Umgebung lenken.

Wir alle nutzen die Parks, Wälder, Gartenanlagen und Gewässer in der Freizeit. Doch wer weiß schon, welche pflanzlichen und tierischen Bewohner diesen Lebensraum mit uns teilen? Wer kennt die Namen der Käfer, die über die Picknickdecke krabbeln, oder der Vögel, deren Gesang uns an schönen Sommertagen begleitet? 

Berlin beheimatet als artenreichste Stadt Deutschlands unzählige Tier- und Pflanzenarten. Und die gilt es am Langen Tag der StadtNatur zu entdecken. Um das Ganze zu einem ebenso lehrreichen wie unterhaltsamen Ereignis zu machen, haben Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Universitäten, Museen und Bürgerinitiativen ein ungewöhnliches und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. So wird der Lange Tag der StadtNatur zu einer 26-Stunden-Entdeckungsreise.

Programm & Ticketverkauf
Das gesamte Programm kann online unter www.langertagderstadtnatur.deundefined abgerufen werden. Die Tickets gibt es in allen Kaiser’s- und Thalia-Filialen, bei vielen NEULAND-Fleischereifachgeschäften, der Bio Company und anderen Bioläden. Für teilnehmerbegrenzte Veranstaltungen können Sie sich unter der Hotline-Nummer 030 - 26 39 41 41 anmelden. Eine Anmeldung ist nur nach Erwerb des Tickets möglich. Das Einzelticket für Erwachsene kostet 7 €, ermäßigt 3 €. Das Familienticket ist für 12 € zu haben. Die Eintrittskarten gelten für den gesamten Zeitraum des Langen Tags der StadtNatur.

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PM 06/09: Aus Berliner Holz geschnitzt

PM 06/09: Aus Berliner Holz geschnitzt

Berlin, 24.06.2009

Motorsägenschnitzen und Wettsägen auf dem Breitscheidplatz

Die Stiftung Naturschutz Berlin lädt am 29. und 30. Juni zu einer Aktion auf den Breitscheidplatz ein. Kurz vor Beginn des Langen Tags der StadtNatur präsentiert sie gemeinsam mit den Berliner Forsten den Motorsägen-Skulpturenschnitzer und Forstwirt Josef Kucera. Aus Baumstämmen lässt Kucera mit Motorsäge und geübter Hand die Tierwelt des Berliner Waldes entstehen. Ob es ihm auch gelingt, Wildschwein, Fuchs und Uhu – wie einst Meister Geppetto seinen Pinocchio – zum Leben zu erwecken? Von 10.00  bis 18.00 Uhr zu jeder vollen Stunde können sich alle Besucher von seiner Kunst bezaubern lassen. Wer sich die in Holz gebannte Berliner Tierwelt nach Hause holen möchte, kann die Skulpturen vor Ort erwerben.

Diejenigen, die es nicht nur beim Zusehen belassen wollen, können mit traditionellen Handsägen ihre Kräfte und ihre Ausdauer testen. Welches Team zersägt die dicken Stämme am schnellsten? Wem geht schon vorher die Puste aus? Angefeuert durch Publikum und Forstmitarbeiter, können die Berliner ihr handwerkliches Geschick probieren. Für Feinmotoriker steht ein Geschicklichkeitsspiel bereit.

Der Lange Tag der StadtNatur beginnt am Samstag, dem 04. Juli, um 16.00 Uhr und endet am Sonntag, dem 05. Juli, um 18.00 Uhr. In diesen 26 Stunden finden rund 500 Veranstaltungen an 150 Orten in Berlin statt. Die -Berliner Forsten beteiligen sich mit einem vielfältigen Programm. Ob Nachtwanderung, Wildschweinpirsch oder Fotosafari – die Förster präsentieren ihre Wälder einmal auf ganz andere Weise.

Was die Besucher des Langen Tags darüber hinaus bei unterhaltsamen Ausflügen in die urbane Natur erwartet, können sie dem umfangreichen Programmheft entnehmen. Das gesamte Programm kann auch online unter www.langertagderstadtnatur.deundefined abgerufen werden. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nur nach Erwerb des Tickets möglich. Das Einzelticket für Erwachsene kostet 7 €, ermäßigt 3 €. Das Familienticket ist für 12 € zu haben. Die Eintrittskarten gelten für den gesamten Zeitraum des Langen Tags der StadtNatur.

Die Tickets gibt es in allen Kaiser’s - und Thalia-Filialen, in vielen NEULAND-Fleischereifachgeschäften, der Bio Company und anderen Bioläden.

Frei verfügbare Texte und Fotos stehen Ihnen unter www.langertagderstadtnatur.deundefined  zur Verfügung.

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PM 05/09: Rechtzeitig Tickets sichern!

PM 05/09: Rechtzeitig Tickets sichern!

Berlin, 04.06.2009

Stiftung Naturschutz lädt ein zum 3. Langen Tag der StadtNatur

Ab sofort können naturinteressierte Berlinerinnen und Berliner Tickets für den am 4. und 5. Juli stattfindenden Langen Tag der Stadt Natur 2009 erwerben. Für viele Veranstaltungs-Highlights ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Für diese Veranstaltungen ist sowohl ein 26-Stunden-Ticket als auch eine vorherige Anmeldung erforderlich. Wir empfehlen deshalb allen Interessierten, sich rechtzeitig die erforderlichen Tickets zu besorgen.

Erhältlich sind die Eintrittskarten für das von der Stiftung Naturschutz Berlin veranstaltete große „Natur-Ereignis“ in allen Kaiser’s- und Bio Company-Filialen, bei Thalia sowie vielen NEULAND-Fleischereifachgeschäften und Biobäckereien.

Was die Besucher des Langen Tags im Einzelnen an spannenden und unterhaltsamen Ausflügen in die urbane Natur erwartet, können sie dem umfangreichen Programmheft entnehmen, das in den genannten Verkaufsstellen und Institutionen sowie in der Stiftung Naturschutz zur kostenlosen Mitnahme ausliegt. Informationen über die im Heft aufgeführten Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.langertagderstadtnatur.deundefined. Hier finden Sie zudem einen Routenplaner und die Möglichkeit, unkompliziert Veranstaltungen nach verschiedenen Kriterien zu suchen.

26-Stunden-Tickets werden im Vorverkauf in drei Kategorien angeboten - als Erwachsenen-Ticket für 7 Euro, als ermäßigtes Ticket für 3 Euro und als Familienticket für 12 Euro. Für Einzelveranstaltungen ohne Anmeldepflicht können Sie zudem bei den jeweiligen Akteuren vor Ort ein entsprechendes Ticket für 3 Euro erwerben. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.

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PM 04/09: Verleihung des Berliner Naturschutzpreises 2009

PM 04/09: Verleihung des Berliner Naturschutzpreises 2009

Berlin, 15.05.2009

Stiftung Naturschutz Berlin vergibt größte Berliner Naturschutz-Auszeichnung am 19.05.2009

Am Dienstag, dem 19. Mai, zeichnet die Stiftung Naturschutz Berlin Dr. Melanie von Orlow mit dem diesjährigen Berliner Naturschutzpreis in der Kategorie „Ehrenpreis“ aus. Der gleichzeitig vergebene „Projektpreis“ für herausragende innovative Ideen auf dem Gebiet des Naturschutzes geht an den Vorsitzenden des Imkervereins Steglitz, Wolfgang Friedrichowitz. Beide Preise sind mit je 3.000 € dotiert. Die Festveranstaltung findet im Restaurant des ehemaligen Flughafens Tempelhof statt.

Melanie von Orlow gehört zu den prägenden Persönlichkeiten des Natur- und Artenschutzes in Berlin. Ihrem langjährigen Wirken ist es zu verdanken, dass sich das in der Vergangenheit eher distanzierte Verhältnis zu Wespen und Hornissen zu wandeln beginnt und immer mehr Menschen die heraus-ragende Bedeutung erkennen, die diese Insekten für das Gleichgewicht der Natur besitzen. Mit ihren Publikationen, Vorträgen und Fortbildungsveranstaltungen, der von ihr aufgebauten Hymenopteren-Website sowie ihrer Telefonberatung verhalf und verhilft die promovierte Biochemikerin unge-zählten Menschen zu einem neuen Verständnis für ihre summenden Mitge-schöpfe. Auch das von ihr mitgestaltete „Berliner Modell“ für den Umgang mit geschützten Arten und ihr Patenprogramm für die Rettung bedrohter Hornissenvölker legen Zeugnis ab von der unermüdlichen und erfolgreichen Arbeit, die sie als „Anwältin“ der Hymenopteren seit vielen Jahren zumeist ehrenamtlich leistet.

Wolfgang Friedrichowitz hat mit seiner Idee, Honigbienen den Zugang zu öffentlichen Flächen der Stadt zu ermöglichen, eine Initiative ergriffen, die für die Fortführung der Berliner Imkertradition von außerordentlicher Bedeutung ist. Mit gezielten Angeboten, wie dem Imkern auf Probe und dem Verleihen von Bienenvölkern, fördert er bei jungen Menschen das Interesse für die Bienenzucht und wirkt damit dem Nachwuchsmangel seiner Zunft erfolgreich entgegen. Sein Projekt dient zugleich der Berliner Natur, die von der Bestäubungsarbeit der Bienen in hohem Maße profitieren wird.

Die Laudationes für die Preisträger halten Karsten Schwanke, Wirtschaftsjournalist und Moderator der ZDF-Sendung „Abenteuer Wissen“, sowie Christopher Förster, Bundessieger „Jugend forscht“ 2008 in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften.

Medienvertreter sind zur Veranstaltung herzlich eingeladen. Der Festakt beginnt um 18.30 Uhr.

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PM 03/09: Ärmel hochkrempeln für die Knoblauchkröte

PM 03/09: Ärmel hochkrempeln für die Knoblauchkröte

Berlin, 23.03.2009

FÖJ-Aktionstag im Freizeitpark Marienfelde

Ab 25. März wird nicht nur die Knoblauchkröte im Freizeitpark Marienfelde bessere Lebensbedingungen vorfinden. Auch Zauneidechse, Moorfrosch, Eisvogel und Feldhase dürfen sich darüber freuen, dass 160 junge Freiwillige des FÖJ der Stiftung Naturschutz Berlin dort Hand anlegen. Binnen eines Tages werden die Jugendlichen zwei Trockenmauern und eine Lehmnistwand bauen, eine Magerrasenfläche erweitern und einen Wildschutzzaun errichten. Doch auch an Erholungsuchende und wissbegierige Mitbürger wurde bei den Planungen gedacht. Ein Barfußpfad und ein Sprungfeld sorgen für Abwechslung auf dem Spaziergang und garantieren Spaß nicht nur für die kleinen Besucher des Parks.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, sich vor Ort über den Fortgang der Arbeiten zu informieren und mit der Senatorin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher, sowie Bezirksstadtrat Oliver Schworck über die Aktion zu sprechen. Die jungen Freiwilligen und unsere Gäste stehen Ihnen für Interviews und Fotos zur Verfügung.

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren einen ersten Einstieg ins Berufsleben und eine erste berufliche Orientierung. Ob Kinderbauernhof, Gärtnerei oder Solaranlagen-Betrieb – das Angebot an Einsatzstellen ist vielfältig. Insgesamt stehen bei der Stiftung Naturschutz Berlin jährlich rund 185 FÖJ-Plätze bei mehr als 150 Einsatzstellen zur Verfügung. Das Interesse der Jugendlichen ist hoch. Mehr als 1.000 Interessenten bewerben sich jährlich. Die Teilnehmer/innen erhalten ein monatliches Taschengeld. Selbstverständlich sind die Jugendlichen während des zwölfmonatigen Einsatzes auch sozialversichert.

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PM 02/09: Ausgezeichnete Qualität

PM 02/09: Ausgezeichnete Qualität

Berlin, 09.02.2009

Stiftung Naturschutz erhält Qualitäts-Gütesiegel für Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)

Die Stiftung Naturschutz Berlin, der bundesweit zweitgrößte Träger des FÖJ, erhält erneut eine Auszeichnung für ihre Arbeit mit Freiwilligen. Das Gütesiegel „Quifd – Qualität in Freiwilligendiensten“ wird der Stiftung am 12. Februar 2009 um 11.30 Uhr bei Umweltsenatorin Katrin Lompscher übergeben.

Verliehen wir die Auszeichnung von der Agentur Quifd, die vom Förderverein für Jugend und Sozialarbeit in Berlin getragen und in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung ins Leben gerufen wurde. Die Stiftung Naturschutz Berlin erhält schon zum zweiten Mal das begehrte Zertifikat und beweist damit, dass sie beim Einsatz, der persönlichen Betreuung und der Weiterbildung junger Freiwilliger Maßstäbe setzt. Das Siegel wird für zwei Jahre verliehen.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Die feierliche Übergabe findet um 11.30 Uhr in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umweltschutz und Verbraucherschutz statt.

Adresse :
Senatsverwaltung für Gesundheit, Umweltschutz und Verbraucherschutz, Brückenstr. 6, Raum 6025

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet jungen Erwachsenen zwischen 16 und 26 Jahren einen ersten Einstieg ins Berufsleben und eine erste berufï¾­liche Orientierung. Ob Kinderbauernhof, Gärtnerei oder Solaranlagen-Betrieb – das Angebot an Einsatzstellen ist vielfältig. Insgesamt stehen bei der Stiftung Naturschutz Berlin jährlich rund 185 FÖJ-Plätze bei mehr als 150 Einsatzstellen zur Verfügung. Das Interesse der Jugendlichen ist hoch. Mehr als 1.000 Interessenten bewerben sich jährlich. Neben der sinnvollen Tätigkeit im Umwelt- und Naturschutz erwartet die Teilnehmer/innen ein monatliches Taschengeld. Selbstverständlich sind die Jugendlichen während des zwölfmonatigen Einsatzes auch sozialversichert.

Für Rückfragen:

Bernd Kuhlmann, Projektleiter FÖJ, Tel. 030 -26 39 40
Heidrun Grüttner, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030-26 39 41 22
Mehr Informationen zu Quifd unter www.quifd.de undefined

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PM 01/09: Abhängen macht doof

PM 01/09: Abhängen macht doof

Berlin, 28.01.2009

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Perspektiven jenseits der Wohnzimmercouch

Nach dem Schulabschluss wissen viele Jugendliche nicht so recht, wie es weitergehen soll. Die einen, weil sie keinen Ausbildungs- oder Studienplatz bekommen haben, die anderen, weil sie sich nicht für einen konkreten Weg entscheiden können. Doch wie soll man die Zeit am besten nutzen? Ein FÖJ bietet viele Vorteile: Es eröffnet die Chance, sich ein Jahr lang im Natur- und Umweltschutz zu engagieren, eigene Interessen und Fähigkeiten zu erkunden und dabei zusätzliche Kompetenzen für das Berufsleben zu erwerben. Die Stiftung Naturschutz Berlin, der größte Träger des FÖJ in Berlin, bietet auch dieses Jahr wieder 190 Teilnahmeplätze an, davon 70 für Zivildienstleistende. Wer seine Zeit nicht als Couch-Potato vergeuden, sondern etwas bewegen will, kann sich ab sofort bewerben. Das FÖJ steht allen jungen Menschen offen, die zwischen 16 und 26 Jahre alt sind. Einen besonderen Schulabschluss benötigen sie nicht. Herzlich Willkommen sind auch Berliner Jugendliche aus Zuwandererfamilien. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist dabei keine Voraussetzung. Den Teilnehmern eröffnen sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder – vom Tiere-Pflegen auf dem Öko-Hof bis hin zur Mitarbeit in Umweltlaboren oder der Erforschung erneuerbarer Energien in Solarbetrieben. Die jungen Freiwilligen sind sozial- und krankenversichert und erhalten monatlich eine Vergütung von 355 Euro. Außerdem bietet die Stiftung pädagogische Begleitung und vielfältige Bildungswochen an.

Wer neugierig geworden ist, kann sich im Internet unter www.stiftung-naturschutz.de oder beim FÖJ-Sekretariat unter der Telefonnummer 030/ 26 39 41 40 weiter informieren (oder gleich eine Online-Bewerbung abschicken).

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