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Der Berliner Naturschutzpreis
Die Stiftung Naturschutz Berlin verleiht jährlich den Berliner
Naturschutzpreis. Er wird in den Kategorien
– „Ehrenpreis“ und
– „Projektpreis“
vergeben.
Mit dem „Ehrenpreis“
werden Personen und Gruppen ausgezeichnet, die sich um den Naturschutz
in Berlin verdient gemacht haben. Gewürdigt werden kann sowohl
ein Lebenswerk als auch eine herausragende Einzelleistung. Der Preis
ist mit 3.000 Euro dotiert. Über die Vergabe des Preises entscheidet
der Stiftungsrat. Vorschläge für geeignete Preisträger
können sowohl aus den Gremien der Stiftung selbst, als auch
durch externe Personen und Gruppen unterbreitet werden.
Der – 2008 erstmals vergebene –„Projektpreis“
dient der Auszeichnung herausragender innovativer Ideen, die den
Naturschutz in der Stadt wirkungsvoll voranbringen. An dem jährlich
von der Stiftung ausgeschriebenen Wettbewerb können sich Einzelpersonen,
Schulklassen, Organisationen, Vereine, Bürgerinitiativen und
Unternehmen beteiligen. Der Themenwahl sind keine Grenzen gesetzt.
Wichtig für die Bewertung sind allein Innovationskraft, Originalität
und Realisierbarkeit der eingereichten Ideen und Vorschläge.
Die maximale Höhe der Preissumme beträgt 10.000 Euro, wobei
nicht mehr als 5.000 Euro auf einen Preisträger entfallen dürfen.
Prämiert werden nur Projektideen, die geeignet sind, eine Förderung
bei der SNB oder/und anderen Zuwendungsgebern zu erhalten. Dementsprechend
ist eine anschließende Projektförderung durch die SNB möglich,
um die Projektideen zu realisieren. Die Auszahlung des Preisgeldes
ist mit keiner Bedingung an die Umsetzung des Projektes verknüpft.
Dennoch sollte eine weitere Förderung im Rahmen eines Projektantrages
angestrebt werden. Über die Vergabe des Projektpreises entscheidet
eine Jury, die aus jeweils zwei Mitgliedern des Rates und des Vorstandes
sowie dem Geschäftsführer besteht. |