„Das Ehrenamt ist der Kitt unserer Gesellschaft“, erklärte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen im Juli 2008 „Es sichert den Zusammenhalt zwischen den Generationen und ist gelebte Alltagssolidarität.“ Schade nur, dass diese Feststellung nicht Auftakt zu einem Programm zur Förderung des Ehrenamtes war, sondern ausgerechnet der Schlussakkord.
Dabei hatte alles so viel versprechend begonnen im Dezember 2006, als sich die Stiftung Naturschutz Berlin an dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gestarteten, bundesweiten Modellprojekt „Generationsübergreifende Freiwilligendienste“ beteiligte. Die Stiftung reagierte damit auf die starke Nachfrage von Menschen allen Alters, die sich für ein verbindliches und intensives Engagement im Umwelt- und Naturschutz interessierten, aber nicht wussten, wo und wie.
Über 200 Berliner und Berlinerinnen meldeten sich innerhalb kürzester Zeit. 74 von ihnen konnten während der Laufzeit des Projektes unter anderem im Bereich Artenschutz, ökologischer Bildungsarbeit oder in der Öffentlichkeitsarbeit verschiedenster Organisationen aktiv werden.
Leider musste das Projekt wegen fehlender Weiterfinanzierung schon nach anderthalb Jahren wieder beendet werden. Doch die Stiftung Naturschutz Berlin ist entschlossen, nach Wegen und Partnern zu suchen, die es ermöglichen, den städtischen Umwelt- und Naturschutz dauerhaft auf diese Weise zu unterstützen. Gerade die enorme Resonanz in der Bevölkerung und die Rückmeldungen der beteiligten Vereine, Verbände und öffentlichen Institutionen, die den hohen Wert dieses Freiwilligendienstes unterstrichen, bestärken sie darin.
Denn noch immer gibt es bei den meisten Vereinen und Initiativen viel zu tun, und es gibt auch sehr viele Menschen, die sich ehrenamtlich, bürgerschaftlich engagieren möchten.
Wenn Sie dazu gehören, bleiben Sie dran!
Sobald die Stiftung Naturschutz Berlin einen Weg gefunden hat, Ihr Engagement zu unterstützen und zu fördern, werden wir an dieser Stelle unserer Homepage darüber informieren. |