Das Museum für Tierkunde
in Berlin-Marienfelde geht
auf die naturkundlichen Sammlungen des Schulleiters
Fritz Saager zurück und wird heute von seinem Enkel, dem Zoologen
Rolf Rese, in Eigeninitiative ohne öffentliche Förderung mit
haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern betrieben.
Das 5000 qm große "Museum zum Anfassen"
besteht aus einem musealen Bereich, in dem verschiedene tierkundliche
Themen dargestellt werden, und einem Tiergehege. Beide sind zu einer
Gesamtanlage verflochten.
Im Ausstellungsbereich findet man eine Reihe von lebenden
Kleintieren der Tropen, darunter Riesentausendfüßler, Schlangen,
Frösche und bizarre Insekten, wie das Wandelnde Blatt, die Riesenstabschrecke
oder die Wandelnde Geige. Auf einem separaten Tierhof werden 30 verschiedene,
z. T. vom Aussterben bedrohte Haustierrassen in ihren unterschiedlichen
Nutzungsrichtungen gezeigt.
Das umweltpädagogische Anliegen dieser Einrichtung
bekommt vor dem Hintergrund des seit Jahren fortschreitenden Wertewandels
in der Gesellschaft eine besondere Bedeutung.
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