Es gibt eine attraktive Alternative für
"Zivis": an Stelle des Zivildienstes können junge Männer, die als
Kriegsdienstverweigerer (KDV) anerkannt sind, das Freiwillige Ökologische
Jahr im Umwelt- und
Naturschutz leisten. Der § 14 c des Zivildienstgesetzes macht's
möglich. Wer zwölf Monate lang als FÖJler arbeitet und das dem Bundesamt
für Zivildienst nachweist, wird nicht mehr zum Zivildienst herangezogen.
Als Kriegsdienstverweigerer stehen dir ausschließlich
die zusätzlichen
Einsatzstellen zur Auswahl, darunter Vereine und Einrichtungen
im öffentlichen Bereich, aber auch Unternehmen und wirtschaftsnahe
Einrichtungen. Die Einsatzfelder sind vielfältig und reichen von der Umweltbildung
und umweltpolitischer Öffentlichkeitsarbeit bis zur Umweltanalytik, dem ökologischen
Landbau oder der Arbeit mit regenerativen Energien. Das FÖJ ermöglicht dir neben dem
Engagement im Umwelt- und Naturschutz den Einblick in spannende Berufsfelder, vielleicht
sogar den Start ins Berufsleben.
Kriegsdienstverweigerer leisten das Freiwillige Ökologische
Jahr zu FÖJ-Bedingungen ab, d.h. die
Rahmenbedingungen und Besonderheiten des Zivildienstes gelten hier
nicht.
Zu beachten ist aber, dass laut §14c des Zivildienstgesetzes die jungen Männer zum FÖJ-Beginn noch nicht 23 Jahre alt sein dürfen.
Für das
am 1. September beginnende FÖJ-Projektjahr nimmt die Stiftung
Naturschutz Berlin ab Anfang des jeweiligen Jahres Bewerbungen entgegen.
Da im laufenden FÖJ gelegentlich Plätze frei werden, können
Interessenten auch zwischendurch noch einsteigen. Wir freuen uns auf deine
Bewerbung.