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  FÖJ VON A-Z
 
a BSCHLUSS
Auf den Schulabschluss kommt es nicht an: Ob Abitur, Real- oder Hauptschulabschluss - für alle ist beim FÖJ das Richtige dabei.
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EWERBUNG
Möglich für alle, die die Vollzeitschulpflicht (in Berlin 10 Jahre) erfüllt haben und noch nicht 27 Jahre alt sind. Und zwar am besten bis April einsenden, aber es lohnt sich auch später, sogar noch im September.

Bewerbungsunterlagen: Anschreiben mit Angaben zu Motivation und Eignung, zu den Erwartungen. Bitte benenne deine drei bevorzugten Einsatzstellen. Es sollen außerdem ein tabellarischer Lebenslauf, Kopie des letzten Schulzeugnisses mit Arbeits- und Sozialverhalten und ein Passfoto angefügt werden. Kriegsdienstverweigerer (KDV) weisen darauf hin, dass sie als KDV anerkannt sind und das FÖJ als Ersatz für den Zivildienst leisten wollen; sie fügen zusätzlich eine Kopie des Anerkennungsbescheides bei. Bitte sende deine Bewerbung in einer abheftbaren Klarsichthülle (Bewerbungsmappen werden von uns nicht verwaltet!) an:

Stiftung Naturschutz Berlin
Projekt   FÖJ
Potsdamer Str. 68
10785 Berlin

bei Fragen:
Tel.: 030-26 39 41 - 40 (Angela Hänisch),
- 12 (Gudrun Kramp)
E-Mail: foej@stiftung-naturschutz.de

c

HANCEN
Das FÖJ bietet Jugendlichen die Chance, sich im Umwelt- und Naturschutz zu engagieren, sich in der Arbeitswelt zu orientieren, eigenes Geld zu verdienen, den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.

d AUER
Normalerweise 12 Monate. Wer allerdings während der Laufzeit einen Ausbildungs- oder Studienplatz findet, kann auch vorzeitig kündigen, und zwar mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende.
e INSATZSTELLEN
Die Stiftung arbeitet mit Berliner Umwelteinrichtungen, wie Vereinen, Verbänden, Behörden und Naturschutzstationen, aber auch mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen. Es gibt insgesamt ca. 160 mögliche Einsatzstellen, unter denen die FÖJler/innen auswählen können.
f INANZIERUNG
Ist nicht immer einfach und ändert sich von Jahr zu Jahr. Zurzeit wird das FÖJ gefördert von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Europäischen Union und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
g ESETZ
Seit 1993 gibt es das FÖJ-Gesetz. Damit wurde das FÖJ dem altbewährten Freiwilligen Sozialen Jahr formal gleichgestellt.
h IWIS
...sollen FÖJIer/innen nicht sein. Die Stiftung achtet bei der Einsatzstellenauswahl auf interessante Tätigkeiten und gute Betreuung.
i NTERNET
Bei manchen Einsatzstellen geht es viel um neue Medien und innovative Technologien. Interesse an Internet & Co ist also angesagt!
j OBBEN
Darf man als FÖJler/in nicht nebenbei: Rund 38,5 Wochenstunden - Fulltime im Öko-Einsatz - sind schon genug. Auch Studium oder Ausbildung können nicht gleichzeitig laufen.
k ONKURRENZ
FÖJIer/innen sind keine billigen Arbeitskräfte zur Umsatzsteigerung. Der Einsatz in den Vereinen, öffentlichen Einrichtungen oder Betrieben soll "arbeitsplatzneutral" sein. Durch die Tätigkeit der FÖJ-Teilnehmer/innen wird kein Arbeitsplatz gefährdet.
l OHN
Gibt es nicht, aber ein so genanntes Teilnehmer-Entgelt in Höhe von z.Zt. 355,- €. Es setzt sich zusammen aus Taschengeld sowie Zuschüssen für Essen, Wohnen und Kleidung. Die Eltern bekommen weiterhin Kindergeld und Steuerfreibeträge.
m ULTIKULTI
Am FÖJ nehmen zurzeit junge Berliner/innen aus 15 verschiedenen Herkunftsländern teil und lernen dabei viel von- und übereinander
n OCH FRAGEN?
Dann schreib uns einfach eine Mail an
foej@stiftung-naturschutz.de
o RIENTIERUNG
Wer noch nicht genau weiß, welches der anzustrebende Traumberuf ist, kann sich im FÖJ orientieren.
p FLICHTEN
Engagierte Mitarbeit, Einhalten der Arbeitszeit, bei Krankheit ärztliche Bescheinigung, an den FÖJ-Seminaren teilnehmen, Zwischen- und Abschlussbericht schreiben.
q UENGELN
Nützt nichts, um den begehrten FÖJ-Platz zu bekommen. Besser: Frühzeitige, aussagekräftige und engagierte Bewerbung.
r ECHTE
FÖJIer/innen sind sozialversichert, d. h. kranken-, renten-, unfall-, pflege- und arbeitslosenversichert. Bei Vorlage des FÖJ-Ausweises gibt es Vergünstigungen in Theatern, Kinos, Schwimmbädern, Museen. Ebenso besteht ein Anspruch auf das BVG-Azubi-Ticket. Bereits vor dem FÖJ zugesagte Studienplätze bleiben das Jahr über erhalten.
s EMINARE & PROJEKTE
Insgesamt werden fünf Seminarwochen während des Jahres durchgeführt, in denen verschiedene ökologische Themen behandelt werden. Dabei kann es um "Nachhaltige Entwicklung" , um "Regenerative Energien", "Gesunde Ernährung", "Das Ökosystem Wald" oder "Gewässerökologie" gehen. In Workshops bauen die Teilnehmer/innen beispielsweise Solarmodelle, probieren Färbemethoden für Textilien aus oder experimentieren mit Lehmbau.
Des Weiteren bieten einige Einsatzstellen ihren FÖJlerInnen die Möglichkeit, ihre eigenen Projektideen zu entwickeln und diese im Laufe des Jahres umzusetzen.
t HEORIE
Wird während der Seminare vermittelt. Dafür werden die Teilnehmer/innen von ihrer Einsatzstelle freigestellt. Die Kosten für Unterbringung, Verpflegung und Fahrt werden übernommen. Die Seminare finden meist im Umland von Berlin statt, manchmal aber auch an der Ostsee oder in Polen.
u RLAUB
Gibt es auch: 26 Tage im Jahr.
v ERTRAG
Wird zwischen Stiftung Naturschutz Berlin und FÖJler/in abgeschlossen.
w OHNEN
Wer schon eine Wohnung hat, kann zusätzlich zum Teilnehmer-Entgelt beim zuständigen Bezirksamt Wohngeld beantragen.
x EROGRAPHIEREN
Ein Teil der FÖJ-Stellen sind Bürojobs, da muss man auch schon mal xerographieren (= fotokopieren). Genauso viele Einsatzstellen gibt es allerdings in den Bereichen ökologische Landwirtschaft und Landschaftsschutz, Umweltpädagogik, Umweltanalytik (Labore) oder Umwelttechnik (handwerkliche Arbeiten).
y UPPIES
Nicht unbedingt die typische FÖJ-Zielgruppe. Umwelt-Engagement ist vielmehr gefragt. Öko-Freak muss man aber auch nicht sein.
z

IVILDIENST
Seit August 2002 ist es anerkannten Kriegsdienstverweigerern rechtlich möglich, das FÖJ als Ersatz für den Zivildienst zu leisten. Einen Rechtsanspruch darauf gibt es aber nicht. Interessierte junge Männer sollten sich umgehend bei der Stiftung Naturschutz melden.

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