Im Portrait
- Dr. Detlef Besold

Grafiker/ EDV - Heidrun Grüttner

Leiterin Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit - Bernd Kuhlmann

Projektkeiter FÖJ - Tanja Lewe

Empfang - Josephine Löwenstein

Pädagogische Mitarbeiterin FÖJ - Justus Meißner

Referent Naturschutz und Umwelt, Leiter der Koordinierungsstelle Florenschutz - Horst Walligora

Öffentlichkeitsarbeit

Im Portrait: Tanja Lewe
Mitarbeiterin Empfang
Tanja Lewe
Empfang
An Tanja Lewe kommt keiner vorbei. Wer am Telefon die 26 39 40 wählt, der wird von ihr begrüßt, und wer die vierte Etage der Potsdamer Straße 68 betritt, von ihr in Empfang genommen. Tanja Lewe ist, wenn man so will, die „Rezeption“ der Stiftung. Und sie ist eine höchst attraktive und freundlich-charmante dazu. Zur Stiftung Naturschutz kam die heute 30-jährige gebürtige Berlinerin vor gut zwei Jahren. Anlass für ihre Bewerbung war eine Stellenanzeige der Stiftung, die eine studentische Hilfskraft suchte – für Tanja Lewe ein in doppelter Hinsicht attraktives Angebot. Zum einen war sie, weil sie in Prüfungsvorbereitungen stand, um eine Teilzeitbeschäftigung bemüht, zum andern aber auch um eine Arbeitsstelle, mit deren Auftrag und Zielen sie sich identifizieren konnte. Knapp fünf Jahre zuvor hatte sie – mit dem 1993 erworbenen Abiturzeugnis in der Tasche - ein Studium der Biologie an der Uni Potsdam aufgenommen – eine berufliche Neuorientierung, die, wie sie selbst einschätzt, ihrem Naturell und ihrem Lebensziel bedeutend näher kommt als die eher nüchterne und sachlich bestimmte Tätigkeit einer Bürokauffrau, die sie nach Abschluss ihrer Berufsausbildung zwei Jahre lang ausgeübt hatte. Sich mit Natur zu beschäftigen ist für Tanja Lewe Teil ihres Lebens. Seit früher Kindheit ist sie mit Pflanzen und Tieren vertraut, wurde der Respekt vor ihnen, die Liebe zu ihnen ihr anerzogen. Sie ist stolz darauf, ihre Küche zum „Kräutergarten“ gestaltet und ihren Balkon – wie sie selbst sagt – „in einen Urwald verwandelt“ zu haben. Und sie freut sich immer wieder neu darauf, mit Fahrrad, Ehemann und Freunden Touren in das grüne Umland unserer Stadt zu unternehmen. Dass solche Ausflugsfahrten vielfach Exkursionen gleichen und Fotoapparat, Bestimmungsbuch und Pflanzenpresse dabei unverzichtbar sind, ist nicht allein mit dem studentischen Interesse, sondern schlicht und einfach mit der Freude zu erklären, die Tanja Lewe beim Betrachten der Natur empfindet. Und diese Freude möchte sie auch nicht missen, wenn nach Abschluss ihres Studiums der Umgang mit der Natur ein eher professioneller werden sollte. Ohnehin, so sagt sie, liebe sie die klassische Biologie, die praktische Zoologie und Botanik. Gut könnte sie sich deshalb vorstellen, zum Beispiel in einem Vogelreservat zu arbeiten. Dafür wäre sie sogar bereit, aus Berlin, ihrer Heimatstadt, wegzuziehen – was für eine echte Berlinerin schon einiges bedeutet.
Autor: Horst Walligora, Juli 2004


